OneNote 2010 im Projekt

Seit gestern ist ist die Beta vom neuen Microsoft Office 2010 als kostenloser Download verfügbar. Mit der Beta kann man bis zum 31.10.2010 die Testversion des neuen Office-Pakets ausprobieren.

Einen ausführlichen Test finden Interessierte unter anderem hier. Ich möchte mich hier ausschließlich auf das neue OneNote 2010 konzentrieren und einen Bezug zu meinem OneNote-Projekt herstellen.

2010

Die wichtigste Nachricht zuerst:

OneNote 2010 und OneNote 2007 sind begrenzt zueinander kompatibel!

Das heißt, Notizbücher, Register und Seiten, die mit ON 2010 erstellt wurden, können nur bedingt mit ON 2007 geöffnet werden. Wann ist das der Fall und warum ist das von Bedeutung?

Wenn ich mit OneNote 2010 Dokumente öffne, die unter 2007 erstellt wurden, dann ist das kein Problem. Das Dokument bleibt kompatibel, bis ich auf die eingeblendete Schaltfläche „Dokument in 2010 upgraden“ klicke. Ab dann wirds schwierig. Dokumente, die unter 2010 erstellt wurden, sind nicht ohne Umstand unter 2007 zu öffnen, mehr dazu hier.

Durch Windows LiveSync werden die OneNote-Dateien verschiedener Rechner miteinander verbunden. Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer auch alle Daten öffnen können, ist die Kompatibilität von entscheidender Bedeutung. (Nutzer von OneNote 2003 sind nämlich definitiv außen vor. Sie können weder Notizbücher/Register/Seiten von ON 2007, noch von ON 2010 öffnen.)

Was sind die Unterschiede zwischen ON 2007 und ON 2010? In erster Linie natürlich die Ribbons: Statt 2010aaltbekannter Menüs findet man nun die gleiche Oberfläche vor, die man schon von Word 2007 etc. gewohnt ist. Wem die Ribbons zu viel Platz wegnehmen, der kann sie durch einen Doppelklick auf den Reiternamen (Start/Einfügen/Freigeben/…) minimieren.

Ebenfalls neu ist der integrierte Formeleditor. Damit lassen sich nun ganz einfach Formeln in OneNote darstellen. Insbesondere für Mathematiker sicher ein lang ersehntes Feature.

Eine wirkliche Verbesserung ist die Möglichkeit, Unterseiten nun ein- bzw. auszuklappen. Der Vorteil wird anhand des zweiten Screenshots offensichtlich :-). OneNote 2010 bietet damit noch mehr Übersicht: Ich kann mich auf die Stundenüberschriften konzentrieren, habe mehr Stunden im Blick und bei Bedarf kann ich alles an Material zur betreffenden Stunde ausklappen.

Auch schön: Über den Reiter “Freigeben” kann ich mir mit Klick auf “Letzte Änderungen” all jene Seiten anzeigen lassen, die in den letzten Stunden/Tagen/Wochen eine Änderung erfahren haben.

Für Lehrer bzw. Referendare innerhalb des Projekts ist das eine sehr nützliche Funktion: Mit einem Mausklick kann ich sehen, ob und wann welcher Lehrer was neu zu seinem Material hinzugefügt hat.

Ein Traum!

2010b

Weitere gravierende Unterschiede habe ich auf die Schnelle nicht feststellen können, obwohl ich den Entwicklern damit sicher Unrecht tue. Das Wichtigste, die Kompatibilität, ist genannt.

Wem also das Geld fehlt, um sich OneNote 2007 zu leisten aber trotzdem Interesse an dem Projekt hat, dem bietet sich hiermit eine fantastische Möglichkeit. Bis Oktober des kommenden Jahres kann man nun völlig kostenlos ausprobieren und testen!

Aber Vorsicht: Das Office 2010-Paket ist offiziell noch immer im Beta-Status. Das bedeutet, Fehler und Abstürze können vorkommen.

Hinweis: Wenn du rechts bei den Schlagworten auf „OneNote“ bzw. „OneNote-Projekt“ klickst, siehst du alles, was ich über dieses Programm geschrieben habe.

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One Response to OneNote 2010 im Projekt

  1. Jans-Chemistry-Nerd says:

    Ist es geil 🙂
    Ich freu mich ^^
    Mein Studium ist geretet, dank Kompatibilität 😀

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