didacta

Gestern war ich auf der didacta in Köln, der größten Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa. 

IMAG0032Die GEW hat viele (alle?) Referendare in NRW auf ihre Kosten eingeladen – dafür ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

Viel hat man im Laufe seines Studiums über diese Messe gehört. Vor allem Gutes. Was man alles als Referendar hier und dort und da bekäme. Das man sich informieren könne über Neues und überhaupt.

Meine Eindrücke sind eher bescheiden.

Zunächst einmal hätte ich mir klarmachen sollen, was die didacta ist: Nämlich eine Fachmesse für die Wirtschaft. Genauso wenig wie ich auf der CEBIT Computer oder auf der IAA Autos kaufe, wandere ich durch die didacta und kaufe groß ein.

Klar, Bücher und Hefte kann man da überall kaufen, stellenweise sogar günstiger als im Geschäft. Es geht also vor allem um Werbung und Kommerz. Kaum ein Stand kommt ohne zig 40”-LCD-Bildschirme und ein halbes Dutzend (sic!) interaktiver Whiteboards aus. Völlig egal ob es um Vokabelhefte oder Taschenrechner ging: Ein Whiteboard passt immer noch irgendwie rein…

IMAG0034Nun ist die didacta einfach zu groß, um sie an einem Nachmittag komplett gesehen zu haben – zwei Hallen von zehn haben wir geschafft. Was ist mir in Erinnerung geblieben?

Die Bundeswehr hat sich sehr groß und sehr auffällig positioniert. Ich habe aber nicht verstanden, was ihre Intention war.

Es gibt viele Stände mit Lehrer-Bekleidung. Da gibt es schöne Lehrer-Hüte, karierte Jackets mit Flicken auf den Ellbogen, braune Cordhosen und große braune Lehrer-Ledertaschen. Dazu passende Regenschirme. Ich war schon in Versuchung.

 

Abgesehen davon hatten wir als LAAs aus Siegen unwahrscheinlich viel Spaß miteinander. Eine lustige Hinfahrt, viel gesehen, viel erfahren, viele Kugelschreiber gesammelt, ein entspannter Nachmittag in der Kölner Altstadt und anschließend eine sehr, sehr, sehr lustige Rückfahrt.

Insgesamt ein fantastischer Tag.

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4 Responses to didacta

  1. Nils Steinbrück says:

    Ich hoffe, du hast mir ein tolles Lehreraccessoir mitgebracht. Einen Schlagstock, Pfefferspray, nen Gürtel oder ein Megafon 😀 Das sind Dinge, die der Lehrer von heute braucht. ^^

  2. sdinkel says:

    Du meinst einen didaktischen Rückmeldestock!

  3. Pingback: “Zwischen Lückentexten und Lernspielen” – Ein Kommentar « …ein Halbtagsblog…

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