Die Ordnung der Elemente

Es gibt nichts auf dieser Welt, was mich so sehr fasziniert, wie das Periodensystem der Elemente. Jeder hat es schon mal gesehen, aber die meisten Menschen sind froh, dass sie sich in der Schule nur sporadisch damit beschäftigen mussten. Dabei ist diese kleine Tabelle eine der vollkommensten und wunderbarsten Ordnung in diesem Universum und ohne dieses System hätte keine naturwissenschaftlichen Entwicklungen, wie Kunststoffe, Tabletten, Benzin usw. gegeben. Es ist das Fundament, der Welt, wie wir sie Heute kennen und ich bin jedesmal fasziniert, wenn ich auf das Periodensystem schaue. Im heutigen PSE (Periodensystem) stehen 118 Elemente, von denen 83 natürlich in der Natur existieren und aus denen einfach Alles auf diesem Planeten besteht. Erst 1817 versuchte der erste Mensch die Elemente zu Ordnen. Natürlich nach Gewicht, was anderes blieb den Chemikern damals nicht übrig. Die Idee war auch super, nur Leider passten nur 30 der damals 53 bekannten Elemente in dieses Scheme. 1864 bemerkte der erste Chemiker, dass sich bei Ordnung der Elemente nach steigendem Gewicht die chemischen Eigenschaften in jeder achten Position wiederholen.

Quelle: Batrox (w:de), slightly modified/Urheber: Sponk (talk)

Lithium reagiert auf die selbe Weise mit Wasser, wie Natrium und es steht, bei einer Ordnung nach Gewicht, genau 8 Positionen entfernt. Die Eigenschaften wiederholen sich in Oktaven. Unglaublich! Was für eine Verbindung zur Musik, bei der sich die Töne auch in Oktaven wiederholen.

Erst 1869 ordnete Dimitri Mendelejew die Elemente zum ersten mal so, wie sie Heute noch im Periodensystem stehen, nach Atomgewicht und Eigenschaften. Die Entdeckung der Elementarteilchen bestätigte seine Ordnung. Auch freie Stellen, für noch nicht Entdeckte Elemente, ließ Mendelejew mit hoher Präzision. Auch neue Entdeckungen, wie die Quantentheorie und das daraus folgende Orbitalmodell lieferten zum ersten mal eine

Mendeleyews Periodensystem

befriedigende Erklärung für die Periodizität der Elemente. Die meisten Vorgänge in der Chemie können durch einen einfachen Blick in das Periodensystem erklärt werden.

Machen Sie sich klar, dass es die Welt, wie wir sie heute kennen nicht gäbe, ohne die Arbeit von Chemikern und dass das Periodensystem der Elemente die Grundlage, die Matrix von allem darstellt, was Sie Wahrnehmen können. Für mich ist es das schönste Gedicht, das jemals verfasst wurde.

Denkmal für Mendeleyew in St. Petersburb. Quelle: Wikipedia/Urheber: Heidas

There’s real poetry in the real world. Science is the poetry of reality — Richard Dawkins

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