papierlose Schultasche & ein Lehrer-Schreibtisch

IMG_20160116_082121Es gibt die amüsante Tradition unter Bloggern (und Schriftstellern), den heimischen Arbeitsplatz zu beschreiben. Der unvergleichliche Hildegunst von Mythenmetz gibt uns in Ensel & Krete auf acht Seiten einen Einblick in sein Arbeitszimmer und beschreibt detailiert seinen Schreibtisch. Die Google-Suche nach “Blogger mein Schreibtisch” erbringt 333000 Treffer (und seit heute noch einen mehr).

Mein Schreibtisch ist, abgesehen von einem Stapel Klassenarbeiten (die ich noch erfolgreich ignoriere) und neu erworbenen Arbeitsbüchern, meist komplett aufgeräumt. Dreh- und Angelpunkt meines Arbeitens ist der Computer, aktuell ein Lenovo u430. Papier gibt es in meinem Arbeitszimmer praktisch keines, die Ablage rechts auf dem Bild sind vor allem Rechnungen.

Meinen gesamten Unterricht plane und strukturiere ich mit Microsofts OneNote, der eierlegenden Wollmilchsau unter den Office-Programmen.

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Links im Screenshot die einzelnen Notizbücher (sozusagen Leitz-Ordner im Regal): Für jedes Unterrichtsfach ein Notizbuch. Dazu eines für meine gesammelten Arbeitsblätter, digitalisierte Bücher und Arbeitshefte und noch ein paar mehr.
Das Mathematik-Notizbuch beinhaltet meinen gesamten Unterricht. Jede einzelne Stunde, die ich jemals gehalten habe. Auf dem Screenshot ist gerade die Einheit “Rund um den Sport” aus der Klasse 6 zu sehen, die ich vor knapp 5 Jahren zuletzt gehalten habe. Rechts auf dem Bild dann alle Stunden der gesamten Einheit. (Detailierter habe ich das vor einigen Jahren in einem Youtube-Video beschrieben.)

Suche ich nach Material, durchstöbere ich die Notizbücher “Arbeitsblätter” oder “Bibliothek”. Außer dem Computer brauche ich eigentlich nichts.

Jedes Notizbuch ist in der Cloud gespeichert und synchronisiert drahtlos mit meinem Tablet. Die OneNote-App ist für Android und iOS kostenlos und der Traffic (im Unterschied zu Evernote!) nicht begrenzt.

Auf meinem Tablet, den ich mit in die Schule schleppe, bietet sich dann folgendes Bild:

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Mein gesamter Unterricht ist immer dabei. Jedes Fach, jede Stunde.

Auf dem Tablet (ein Samsung Galaxy Tab S 8.4 mit Fingerabdrucksensor) nutze ich außerdem noch Tapucate, um meine Noten einzutragen. Zu mehr braucht es den Tablet nicht.

Meine Schultasche ist letztlich ein Witz – sie ist nämlich komplett leer.

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Ich nutze die Tasche nur, um nicht ausgelacht zu werden (ich habe festgestellt, dass man mit Lehrertasche seriöser aussieht).

Eine völlig papierlose Schultasche nutze ich jetzt seit drei oder vier Jahren und erscheint mir deshalb kaum erwähnenswert.

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49 Responses to papierlose Schultasche & ein Lehrer-Schreibtisch

  1. Hus says:

    Herzlichen Dank für diesen Post, er spricht mir aus der Seele.
    Ich bin ebenfalls fast ausschließlich mit Tablet oder mini notebook unterwegs, führe allerdings meinen Kalender nach wie vor auf Papier! Nach einiger Anlaufzeit ist es mir in der Zwischenzeit aber egal, wer – wie schaut. Ich betrete die Schule mit Handy, Tablet, und Kalender. – passt alles in eine absolut winzige DIn4 Format Tasche und habe eine Flasche Wasser in der Hand.

  2. Katja says:

    Ich bin neidisch… mein Ziel wäre auch irgendwann die papierlose Schultasche (ausgenommen Kopiervorlagen) aber davon bin ich noch viele viele Lichtjahre entfernt… :o(
    Beste Grüße

  3. steph says:

    ähm und was ist mit folien, arbeitsblättern, anschauungsmaterial, buntpapier, CD’s, lehrbüchern, arbeitsheften, … liegt das an der technischen ausstattung meiner schule, dass ich das alles brauche?
    ne kleine tasche bleibt wohl ein traum …

  4. Andy says:

    Ja, bei mir sieht es ähnlich aus. Ich nutze mein iPad mit TeacherTool und Evernote für meine Unterrichtsnotizen. Lösungsbücher sind auch auf dem iPad. Ein Buch ist immer zu Hause und eines in der Schule. Also ganz ohne Buch kann ich dann doch nicht in den Unterricht gehen. Oder wie macht ihr das? Ich finde die App „digitales Schulbuch“ total schlecht und als pdf-Datei gibt es die Bücher leider nicht (sonst würden die Verlage auch nichts verdienen).

    • Das „digitale Schulbuch“ ist totaler Murks – aber das ist ja auch klar: Die Interessen der Lehrer liegen darin, alles zu zerschnipseln und neu zusammenzufügen, die Interessen der Verlage darin, möglichst viel zu verkaufen. Alles relevante habe ich bei mir in meine OneNote-Stunden eingebunden.
      Schulbücher lasse ich aber gar nicht mehr austeilen. Die brauche ich in Mathematik eh nicht.

  5. Anna says:

    Ja, ich fürchte, das liegt an den Fächern.
    Ein papierloses Arbeitsleben wäre für mich auch ein Traum, aber es wird wohl einer bleiben. In den Fächern Deutsch, Englisch, Ethik arbeitet man viel mit Arbeitsblättern und sonstigem „haptischen“ Material.
    Natürlich könnte ich meine Stundenvorbereitung auf dem Notebook mitbringen, aber das eine Blatt mehr macht den Kohl bzw. die Schultasche nicht fett.

    • Ich arbeite sehr viel mit Lerntheken – die sind aber fertig laminiert und stehen im Klassenraum.

      • Anna says:

        Ab und zu lasse ich Schüler mal eine Unterrichtseinheit selbstständig erarbeiten, mit mäßigem Erfolg.
        In Englisch liegt es daran, dass die Schüler ihre Kommunikationsfähigkeiten nur verbessern, wenn sie nicht nur auf ihrem Niveau unter ihresgleichen kommunizieren, sondern mit jemandem, der fließend spricht.
        In Deutsch liegt es daran, dass die literarischen Themen sehr komplex sind. Da baut nicht offensichtlich eins auf dem anderen auf. Deshalb fällt es den Durchschnittsschülern schwer, sich gegenseitig so zu helfen, dass sie alle Fortschritte machen.
        In Ethik bin ich entspannter. Da muss ich nicht unbedingt den Lehrplan komplett erfüllen. Da wiederum bringen Lerntheken nichts, da Ethik ja kein Lernfach ist.
        Du siehst, ich tue mich schwer. Oder gibt es da draußen Sprachenlehrer, die mir Tipps geben können, wie sie die Schüler über weite Strecken eigenverantwortlich arbeiten lassen? Aber das ist ja nun doch wieder ein anderes Thema als „paperless“…

  6. Sandra says:

    Ein Traum, dieser aufgeräumte Schreibtisch!

    Ich mag’s strukturiert und ordentlich und musste doch leider feststellen, dass ich es (noch) gar nicht bin. Meine Schreibtische sind zugestellt mit unterschiedlichsten Materialien, die – natürlich nur nach außen 😉 – das reinste Chaos sind. Ich selbst weiß ganz genau, wo was liegt. Zumindest in den meisten Fällen.
    Meine ganzen Notizen, Arbeitsblätter, Ideensammlungen, Bücher, Blöcke, Einheiten, Folien, und und und stehen in zig Ordnern im ganzen Raum verteilt (weil mein Arbeitsregal nicht mehr ausreicht). Nicht schön. Digital sieht es leider ähnlich aus. Ich verliere den Überblick über meine Ordnerinhalte…

    Leider sind meine bisherigen Versuche, auf digital umzustellen, kläglich gescheitert. Ich vermute zwei Hauptgründe:

    – Haptik. Wenn ich die Wahl habe, durch zwei Hefte zu blättern, Bücher um mich zu scharen und Seiten direkt zu vergleichen, dann ziehe ich das meinem Tablet tatsächlich vor. Ich mag es viel lieber, etwas auf einem Blatt zu notieren, als es ins Tab zu tippen. Auf Papier kann ich auch mal etwas kritzeln, unterstreichen, kommentieren… Das fehlt mir digital irgendwie. Zumindest rutsche ich immer wieder dahin zurück.

    – Schulausstattung. Unsere Schule besteht aus zwei Gebäuden. In einem davon haben wir nicht einmal Internet zur Verfügung. Nur den obligatorischen, völlig veralteten Computer pro Lehrerstation, an dem wir aber nicht arbeiten dürfen. Der darf offiziell nur dazu genutzt werden, um Noten einzutragen und den digitalen Vertretungsplan zu verfolgen (, der jedoch die meiste Zeit nicht fuktioniert und deshalb trotzdem immer ausgedruckt und aufgehängt werden muss). Auf jeder Lehrerstation sind ein OHP vorhanden und ein Beamer – wir sind eine 6-zügige IGS. Da kommt es zwangsläufig zu technischen Engpässen.

    Ich träume also weiterhin davon, mich selbst so gut strukturiert zu haben, dass ich alle meine Dateien und Ordner/Bücher auf einen Griff oder Klick finde. Und davon, an meinem Schreibtisch richtig arbeiten zu können.
    Vielleicht hast du Recht und es hat tatsächlich auch etwas mit den Fächern zu tun. Als Kunstlehrerin besteht die Hälfte des „Gerümpels“ auf meinem Tisch in der Schule aus Material für die Schüler, Beispielen und Schülerarbeiten. Den Rest habe ich verbrochen.

  7. Die Notizbücher sind im Screenshot aber auf der linken Seite, rechts ist die Seiten-Liste zu sehen. Ich habe mir via Einstellungen die Seiten-Liste zwischen Notizbuch-Leiste und Testbereich gesetzt. So ist es bei der Benutzung des Surface-Pens bequemer. Von Tapucate bin ich auf Notenbox umgestiegen, das im Vergleich Vor- wie Nachteile hat. So brauche ich nur noch ein Gerät…-)

  8. Andreas says:

    Eine Frage: Was machst du mit Schülern, die auch ihr Tablet rausholen, hierauf alles mitschreiben wollen und dieses als ihren Schulbuchersatz mit sich führen?

  9. Caroline says:

    Ich bin seit September 15 im Referendariat und habe mir vorgenommen, von Anfang an strukturierter (als in der Uni *hust) zu arbeiten. Dabei bin ich frühzeitig durch den Halbtagsblog auf OneNote gestoßen und ich muss sagen, ich bin begeistert! Es funktioniert überraschend gut und ich bin so froh, mein gesammeltes Material übersichtlich zusammen geführt zu haben. Vielen Dank dafür! 🙂 Auch wenn das Tablet für den Unterricht noch nicht gekauft ist, ist mir das Programm doch eine große Hilfe. Der Papierverbrauch ist deutlich gesunken.
    Auch die anderen Referendare habe ich zum Teil schon angefixt! 🙂

    PS: Trotz OneNote versinkt mein Schreibtisch zum Teil im Chaos – aber irgendwo hakt es ja immer…

  10. Markus says:

    Hallo Jan,

    ich hätte eine kleine Frage zu OneNote.
    Die UPP steht bei mir vor der Tür und ich will nach dem ganzen Ref-Trubel das jetzt alles in geordnete Bahnen lenken.
    Ich habe mir eben die aktuelle Version von OneNote geladen und versucht deine Struktur nachzubauen mit den Notizbüchern, aber es sieht bei mir ganz anders aus.
    Ich kann zwar Notizbücher erstellen, habe aber eine gänzlich andere Ansicht und noch nicht gefunden wie ich die ändern kann.
    Zudem kann ich in den Notizbüchern nur neue Sektionen erstellen und nicht so wie bei dir, wo es nach Unternotizbüchern aussieht.
    Habe ich eine falsche Version erwischt, bin ich zu doof dafür, oder brauche ich noch zusätzliche Software?

    • Die gute Nachricht – auch im Nachhinein kann man alles noch herumschieben und ändern.
      Ich glaube du suchst nach den „Abschnittsgruppen“. Du findest sie, wenn du einen Rechtsklick mittig oben in den grauen Bereich zwischen/über den einzelnen Abschnitten ausführst. Im Kontextmenü kannst du einen neuen Abschnitt oder eine neue Abschnittsgruppe erzeugen.
      Meine Struktur ist:
      Notizbuch (z.B. Mathe) –> Abschnittsgruppe (z.B. Klasse 05; Klasse 06 etc.) –> Abschnitte (Einheit 1, Einheit 2 etc.)

      • Tobias says:

        Danke, genau das habe ich gesucht. Eine ordentliche Struktur in OneNote zu erstellen ist nicht ganz einfach. Jetzt muss ich das nur noch auf das Fach Geschichte anwenden….

  11. Markus says:

    Hallo Jan,

    danke für den Hinweis. Das war genau die Funktion die ich dafür gesucht hatte.
    Kannst du mir evtl auch sagen wie ich die Ansicht so verändern kann, dass ich an der linken Seite alle Notizbücher sehe und sie aufklappen kann?
    Gerade geht das nur über DropDown-Menü mit dem ich dann das jeweilige Notizbuch auswählen kann.

  12. Markus says:

    Aha, das sind ja durchaus nette Features, aber man muss auch wissen wo sie sind 😉

    Vielen Dank für die Hilfe, ich werde dann mal meine Unterlagen einsortieren.

  13. Frau Nebel says:

    Also so stelle ich mir die Schule/Lehrer der Zukunft vor: keine lästigen Kopierer/Ordner, federleichte Taschen (und das auch für die Schüler), niedriger Papierverbrauch, …
    Da bin ich mal gespannt, wie sich das noch entwickelt in Deutschland 🙂
    Du, Jan-Martin, wärst da schon mal das beste Vorbild 😉

  14. Beeindruckend! Diese Posts machen mich immer dermaßen neidisch… 😉 Zwei Fragen:
    1. Bei mir scheitert das v.a. noch am Digitalisieren. Ich habe letztes Jahr mal ein (altes) Mathe-Buch zerschnitten und durch den Scanner an der Schule gejagt – Qualität war aber leider eher schlecht. Wenn ich zuhause scanne, komme ich auf ca. 1 Blatt pro Minute; das finde ich untragbar. Ich weiß, dass du irgendwann mal was geschrieben hattest, du hättest da eine tolle Lösung, wo das Programm von selbst alle paar Sekunden weiterscannt – kannst du das vielleicht nochmal genauer ausführen?
    2. Ich bin auch weiterhin sehr begeistert von deiner Arbeit mit Lerntheken. Ich habe für mich (erster Durchgang Mathe-Abi) allerdings noch das Gefühl, noch gar nicht den Überblick zu haben um schon vor Beginn einer Einheit einschätzen zu können, welche Aufgaben ich den Schülern zur Verfügung stellen sollte. Da bin ich doch froh am Buch, bei dem ich z.T. sogar während der Stunde noch spontan eine Aufgabe aussuchen kann, die zu den Fragen/Schwierigkeiten der Schüler passt. Nachteil am Buch: Praktisch keine Musterlösungen. Damit meine ich vollständige Lösungswege, aus denen man lernen kann, wie’s geht, nicht nur ein knappes „Wurzel 7“, das nur denen hilft, die’s sowieso richtig hatten. Damit verbringe ich dann so manchen Abend: Musterlösungen zu Musteraufgaben basteln. Und wahrscheinlich wäre ich da mit Stift viel schneller – mein Ehrgeiz ist es aber, auch das digital zu haben (u.a. damit ich später mal eine Lerntheke daraus bauen kann.) Wie machst du denn das?

    • zu 1)
      Ich nutze einen billigen Flachbett-Scanner (der wirklich möglichst flach sein sollte) und die Software Abbbyy FineReader. Dort kann man direkt einstellen, dass er bis in alle Ewigkeit weiterscannen soll. Auf die Weise kann man nebenher Fußball gucken und immer wenn man hört, dass der Scanner zurückläuft, umblättern. Ist ein Automatismus und geht recht schnell. Das Ergebnis drucke ich dann Kapitelweise in OneNote.

      zu 2)
      Ich unterrichte ja nur Sek 1 und bin nicht in Zeitnot. Ein wesentliches Merkmal meines Unterrichts besteht darin, den Kindern genau dieses „Wurzel 7“ vorzugeben, aber nicht mehr. Sie sollen sich die Zeit nehmen, selbst auf die Lösung zu kommen, selbst zu grübeln, selbst zu lernen.

  15. Danke! Blöde Frage: Warum muss der Scanner möglichst flach sein?
    Zu 2) Gehört ja nicht wirklich zu deinem heutigen Artikel, deswegen nur Kurzfassung: Ich würde das sooo wahnsinnig gerne mal live bei dir erleben, v.a. in der Erarbeitungsphase, wenn den Schülern noch der Plan fehlt, wie sie überhaupt an bestimmte Aufgabe herangehen sollen. (Dazu dienen ja meine „worked examples“ in erster Linie, s. auch Hattie). Na, vielleicht mal im August, wenn bei uns hier unten noch Sommerferien sind… 🙂 Oder du schreibst ganz schnell dein Buch!

  16. Visitor says:

    Toller Eintrag,
    ich arbeite auch schon eine Weile mit OneNote und bin schwer begeistert. Bin damals über deine Einträge zu dem Programm gekommen und weiß nur gar nicht mehr, wie man ohne arbeiten kann ^^

    Was mir noch nicht klar ist: Hast du keine Kopiervorlagen mehr, oder bist bereits dein komplettes Material fertig in der Schule? Oder kannst du per Tablet drucken?

    Zu deinem Buch: Schon mal an crowdfunding gedacht? Ich habe deine Eindruck, dass doch sicher zwei, drei Leute sich finden würden, die dein Buchprojekt unterstützen würden…

    Grüße aus Schleswig-Holstein!

    • Danke für die Blumen 🙂
      Alle Kopiervorlagen liegen als z.B. Word-Datei in OneNote. Nur „analog“ habe ich nichts mehr.

      Das Buch muss gar nicht finanziert werden – schreiben läuft ganz wunderbar. Bis zum Sommer möchte ich fertig sein. Es geht eher um die Frage, ob das einen Verlag so interessiert, dass er daraus ein echtes Buch macht – im schlechtesten Fall kann ich es bei amazon ja selbst verlegen.

  17. rinti says:

    Wirklich top, so stelle ich mir das in Zukunft auch auf meinem Schreibtisch vor!
    Leider habe ich so meine Probleme mit onenote, vielleicht bin ich auch nur nicht so vertraut mit dem Programm. Mir fehlen im Vergleich zu Word die Möglichkeiten, das Layout z.B. mit bestimmtem Abstand zwischen Absätzen zu gestalten usw.
    Aber der Vorteil ist schon: in onenote ist alles übersichtlich, bei mir sind Ordner in Ordner in Ordner geschachtelt und irgendwo verstecken sich dann Worddokumente. Zum Glück gibts die Suchfunktion :-/
    Naja, gibt noch viel zu optimieren…

  18. Heiko says:

    Ich bin von OneNote so begeistert, dass ich mir jetzt auch ein Surface anschaffen will. Funktioniert die Arbeit mit dem Stift auch beim 2er schon gut? Das würde erhebliche Kosten einsparen. 😉

    • Kann ich leider nicht beantworten – ich besitze keines.
      Aber ich habe jetzt auch nie Gegenteiliges gelesen.

    • Susann says:

      @ Heiko
      Habe ein Surface pro und die Stifteingabe läuft super. Schreibt sich im Prinzip wie mit einem Fineliner, ohne Verzögerung und keine pixeligen Krakel. Ich drucke meine Arbeitsblätter immer nach OneNote und fülle sie im Unterricht auf dem Surface aus. Surface und Beamer ersetzen mir so im Klassenzimmer den Tageslichtprojektor mit Folie.

  19. Herr Quer says:

    Ich versuche auch weitgehend papierlos zu arbeiten, aber die Arbeitsblätter müssen halt doch immer mit. Da ich aber mit MS Office nicht so klarkomm, nutz ich klassisch Dateien und Ordnerstrukturen, die per verschlüsseltem Google Drive auf allen Rechnern synchron liegen.

    Zum Texte erkennen kann ich Adobe Acrobat echt empfehlen. Ich hab einen Multifunktionsdrucker, der speichert alle Scans als PDF auf dem Rechner und die Texterkennung Acrobat macht dann sehr schnell und gut kopierbare Texte und echt kleine Dateien draus.

    Da ich Notenbox als Software im einsatz hab, wäre ein Android Tablet eine mögliche Ergänzung. Aber an ein Tablet hab ich mich bisher noch nicht so ran getraut. Ist das Samsung von der Größe her sinnvoll? 8.4 kommt mir so klein vor. Hatte eines mit 7 Zoll und fand es unbrauchbar winzig.

  20. teacheridoo says:

    Den ständigen Zugriff von verschiedenen Geräten aus samt einer so ordentlichen und übersichtlichen Ablage finde ich wirklich erstrebenswert. Da es nun ja akut wird, werde ich mich die Tage mal in OneNote reinfuchsen.
    Ansonsten schließe ich mich aber Sandra an. Einerseits ziehe ich Papier der digitalen Form immer noch vor (auch wenn mir die zahllosen Vorteile der digitalen Form bewusst sind), andererseits wird es ausstattungstechnisch an meiner Ref-Schule ähnlich aussehen. Es wäre wohl leider fatal, sich komplett auf die papierlose Variante verlassen zu wollen – gerade im Ref mit all den Lehrproben…

    Mal ganz ab von der papierlosen Thematik aber eine andere Frage: Du hast auf Deinem Tablet gerade eine dieser tabellenartigen Unterrichtsplanungen offen. Ist das jetzt einfach nur ein alter Plan, den Du aufbewahrt hast oder fertigst Du solche Tabellen für neue Stunden nach wie vor an?

  21. Jens says:

    Moin, mal eine ganz andere Frage, die bestimmt immer mal wieder hier diskutiert wurde: Tapucate wird doch mit Sicherheit mit einem Server synchronisiert, oder? Wie gehst du mit den datenschutzrechtlichen Fragen um? Gerne würde ich eine solche Software nutzen, aber ich komme dann immer wieder zu der Frage, ob ich dann nicht zu fahrlässig mit den Daten meiner Schüler umgehe.

  22. Jens says:

    Danke, hatte ich inzwischen auch gesehen…

  23. Eike Br says:

    Gibt es vom Abbbyy FineReader auch eine für Privatanwender kostenlose Variante? 130 Euro fände ich für meinen Teil zumindest recht üppig…

    • Ich mag da nur ganz ungern Empfehlungen aussprechen. Ich brauche den ganzen OCR-Kram gar nicht – der entscheidende Punkt ist das automatisierte Scannen und hinterher Drucken in OneNote. Deswegen tut es für mich auch eine ganz alte Version.

  24. Nils says:

    Schöner Schreibtisch;)
    Eine Frage zu One Note (für Mac V. 15.8) hätte ich noch. Kann man verschiedene Objekte (Container, Formen etc.) irgendwie gruppieren? Das wäre praktisch wenn man nachträglich etwas umstrukturieren möchte. Ansonsten finde ich One Note auch sehr, sehr praktisch.
    Gruß Nils

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