Independence Day 1 (Filmphysik)

Independence Day 1 (Filmphysik)

Der neue Independence Day kommt in einem Monat in die Kinos. Und wer den Trailer verfolgt hat, weiß, dass die Aliens diesmal die Gravitation als Waffe einsetzen.

Aber.. wäre das nicht schon 1996 im ersten Teil gegangen? Es wird Zeit für ein neues Abenteuer in der Filmphysik. (Und sobald ich Teil 2 im Kino gesehen habe, wird es eine weitere Karte geben!)

 

Independence Day 1

6 Replies to “Independence Day 1 (Filmphysik)”

  1. Welch herrliche Fangfrage. Nachdem das Raumschiff in einem geostationären Orbit ist, würden sich auf der Erde zwar die Küsten verschieben, aber die Gezeiten würden sich nicht wirklich ändern.

  2. Klar, das Raumschiff sorgt an seiner Position für Flut. Allerdings ändert sich die Position dieses Flutberges nicht. Gezeiten sind ja der Wechsel von Ebbe und Flut. Durch seinen geostationären Orbit ist aber je nach Region entweder immer Flut, oder immer Ebbe. Ohne den Wechsel macht es für mich keinen Sinn, von „Gezeiten“ zu reden.

    In der Realität gibt es ja am Nordpol auch immer 100%ige Ebbe. Trotzdem spricht man dort von fast nicht vorhandenen Gezeiten.

    1. Über was reden wir hier?
      Die Frage war, um welchen Faktor sich die Gezeiten verstärken. Dieser Einfluss ist beträchtlich – es würde reichen, das Raumschiff im Orbit zu parken und die entstehenden Fluten würden die ganze Arbeit von allein erledigen.

      1. Vermutlich hab ich nicht ganz klar gemacht worauf ich hinaus will. Der Einfluss des Raumschiffs ist ohne Zweifel beträchtlich. Nehmen wir beispielsweise an, das Schiff befindet sich über dem Äquator am Nullmeridian. Dann gäbe es in Westeuropa, Westafrika und Neuseeland eine gewaltige Flut, in Amerika und Indien eine gewaltige Ebbe. Der Punkt ist aber, dass die Flutberge sich nicht bewegen. Sie bleiben immer an der exakt gleichen Stelle: Am Äquator am Nullmeridian und am gegenüberliegenden Punkt der Erde.

        Um mal Wikipedia zu zitieren: „Die Gezeiten oder Tiden (niederdeutsch Tid, Tied [tiːt] „Zeit“; Pl. Tiden, Tieden [tiːdən] „Zeiten“) sind periodische Wasserbewegungen des Ozeans, die sich vorwiegend an dessen Küsten auswirken.“
        Durch den geostationären Orbit gibt es nun aber keine periodischen Wasserbewegungen. Die Flut bleibt immer an der gleichen Stelle. Wenn man nach der Ankunft des Raumschiffs die Wasserbewegungen beobachtet, wird man merken, dass (abgesehen von der Katastrophe, als das Raumschiff ankam) sich bei den Gezeiten nicht viel ändert: etwa alle 6 Stunden wechseln sich Flut und Ebbe ab, der Wasserspiegel ändert sich dabei je nach Ort um ein paar Meter.

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