Fernsehauftritt.

Fernsehauftritt.

Ich bin von Stefan Malter eingeladen worden, an einer Sendereihe zum Thema “Digitale Bildung” teilzunehmen. Ausgestrahlt wird sie auf dem Fernsehsender NRWision – dieser Sender ist Teil des Projekts “Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW”. Die Programmredaktion übernehmen hier Studierende des Journalistik-Studiengangs an der TU Dortmund. Die Redaktion entsteht durch die Studenten im Rahmen von Praxis-Seminaren. Zur aktuellen Reihe “Digitale Bildung” sind einige Bildungsexperten eingeladen worden, darunter der weithin bekannte André Spang.

Quelle: nrwision / TU DortmundRegie, Kameraführung und das Interview wurden von Studenten durchgeführt und es hat mich ganz besonders gefreut, an dieser Stelle der Ausbildung mal reinschauen zu dürfen. Ich bin immer noch unsäglich nervös vor solchen Medienauftritten und frage mich jedes mal, warum ich mir den Stress eigentlich antue – aber auch dieses Mal hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Ich hatte auch das Glück, mit meinem Bruder unterwegs zu sein und wie das manchmal unter Geschwistern ist: Man wird wieder zum albernen Schuljungen. Das half wunderbar gegen die Anspannung, die erst wiederkam, als Malter uns durch das Fernsehstudio und den Regiebereich führte. Vor meinem inneren Auge sah ich meinen Bruder schon, wie er im verdunkelten Studio umherstolperte und polterte, die Regie mit seinen Fragen nervte und wahllos auf Knöpfe drückte, während er aus dem Hintergrund ständig Fotos mit Blitz machte. Ein kurzer Blick ins grinsende Gesicht meines Bruders verriet mir, dass er das gleiche dachte. “Ich glaube nicht, dass die Lust aufs Gewinnen bei dieser Sache dich so sehr antreibt, wie die Angst vor der Blamage!”, gab er mir noch einen guten Rat mit auf den Weg. Dann ging es los.

Interviewt wurde ich von Lars Frensch, der sich sehr gründlich auf mich “eingelesen” hat und ein kurzweiliges Gespräch über die digitale Schultasche mit mir führte. Irgendwann in Richtung August/September wird die Sendung ausgestrahlt. Ich freue mich drauf.

Jetzt heißt es noch eine Woche Schule durchhalten und dann fahre ich zum Abschluss des Jahres mit meiner Klasse nach – haha, ausgerechnet! – London. Darauf kann ich mich im Augenblick noch nicht so richtig freuen: Viele Stunden Busfahrt sind für lange Leute immer quälend, dazu sehr wenig Schlaf und viele aufgeregte Kinder. Hm.

Ich habe meine Klasse gefragt, was wie wir die nächsten Tage miteinander verbringen wollten und es wurde sich gewünscht, die “Lesetage” von früher zu wiederholen. Ich denke, ich werde diesmal Auszüge von Walter Moers Zamonienromanen lesen. Die sind einfach wunderbar und beginnen werde ich mit der kleinen Gute-Nacht-Geschichte “Das Brot” aus Ensel & Krete.

Bildquelle: nrwision / TU Dortmund

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