Elternsprechtag

Gestern war Elternsprechtag ‘meiner’ Klasse.
Da für Neulinge immer alles aufregend (und eben ‘neu’) ist und ich zudem noch stellvertretender Klassenlehrer und der Mathematiklehrer bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen, an dem Abend teilzunehmen.

Viel Organisatorisches wurde besprochen (dessen Wertschätzung ich mir noch anerziehen muss) und irgendwann hatte ich dann Gelegenheit, etwas zu dem Mathematikunterricht in diesem Schuljahr sagen.

Begonnen habe ich mit meinem Lieblingsbild über die Mathematik. Die Eltern – nach soviel Organisatorischem ganz überrascht vom Methodenwechsel weiter

Krankenwagen rufen? Was kostet das?

Die meisten Lehrer werden schon diverse Unfälle an ihren Schulen erlebt haben.
Angehende Kollegen stehen in solchen Situationen erst einmal ratlos da. Was macht man eigentlich? Ruft man die 112? Die Eltern? Wie ist das im privaten Bereich? Fährt man selbst? Wann ruft man eigentlich einen Krankenwagen?

Ich versuche, Licht in mein diffuses Halbwissen zu bringen. Von irgendwoher habe ich die Informationen, dass es Geld kostet, einen Krankenwagen zu bestellen. 90 Euro geistern durch mein Hirn. Na, für 90 Euro halte ich den Schmerz … weiter

Geburtstagsgeschenke – oder: Was kostet die Liebe?

Ich habe eine Tante, die zu jener Sorte Tante gehört, die man eigentlich nur aus Rosamunde Pilcher Romanen kennt:
Als ich 14 war flog sie mit mir und meiner kleinen Schwester für eine Woche nach Schottland. Im Jahr darauf mit meinen Brüdern nach Irland. Inzwischen stehen auch Reisen nach New York und Skiurlaube in Österreich auf der Liste. Dazu jedes Jahr unfassbar kreativ gestaltete Geburtstags- und Weihnachtskarten.

Wir haben einige Male versucht, ihr etwas zu schenken.
Nun hat meine Tante leider schon alles. … weiter

Friends

IMAG0038In unregelmäßigen Abständen fahren Carolina und ich für ein paar Tage zu meiner Familie nach Belgien. Dort warten dann sehnsüchtig drei Hunde darauf, dass ein kleines Mädchen mit ihnen spielt und spricht und spielt und spricht und… Schon Tage vorher kennt Carolina kein anderes Thema mehr.
Im Verlaufe eines jeden Vormittags, Mittags und Nachmittags werden mit ihrer Lieblingshündin Fibi dann alle ‘Bibi und Tina’-Folgen nachgespielt. Da werden (imaginäre) Pferde gestriegelt und … weiter

Auch kleine Versuche können begeistern

„Oft sind es nicht die großenVersuche, die die Begeisterung in einem Wecken, sondern die kleinen, einfachen.“

Ein Versuch, der mich immer wieder begeistert ist so einfach nachzumachen, dass er sogar mit Kindergartenkindern durchgeführt werden kann. Man nimmt einen Zuckerwürfel und betreufelt diesen mit etwas handelsüblicher Tinte. Ist die Tinte getrocknet gibt man etwas Wasser auf einen Teller und legt den Zuckerwürfel hinein. Das folgende Video erklärt dieses Experiment noch einmal und zeigt Bilder von dem Versuch.

Der Zucker löst sich schneller im Wasser als die … weiter

Geburtstag. Familie.

Ich habe Geburtstag. Heute.
Ich schätze, es braucht immer besondere Anlässe, damit man sich mal zurücklehnt, und über seine Werte, sein Leben und seine Vergangenheit nachdenkt. Welche Menschen man verloren hat. Welche gewonnen. Welche Eigenschaften man verloren hat. Und welche gewonnen. Welche Überzeugungen. Welche Fehler man gemacht hat. Und was man noch einmal machen würde.

Ich werde heute von meiner Tochter einen gebastelten Schmetterling, eine (mit viel Glitzer) verzierte Schachtel und ein selbstgemaltes Bild erhalten. Das weiß ich, weil sie so stolz … weiter

Stress-Faktor

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Freundin über die Kraft und Energie, die eine Familie, die die Arbeit und die eine Gemeinde kostet.

Und dann sagte sie etwas Bemerkenswertes.

“Weißt du”, sagte sie, “mein Stress-Faktor ist immer gleich hoch. Egal, ob ich – wie jetzt in den Ferien – den ganzen Tag im Sessel sitze oder ob ich gleichzeitig die Kinder versorge, den nächsten Gottesdienst gestalte und das Abendessen vorbereite. Ich bin eigentlich immer gleich gestresst.”

Da ist etwas dran, nicht wahr?

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Ministerial-Erlass vom 19. Januar 1900

imag0012[1]Heute beginnen in NRW die Sommerferien und ich möchte mich für ein paar Wochen von dieser Stelle verabschieden. Mein „Halbtagsjob“ macht eine Pause – da darf der Halbtagsblog auch eine machen. Weiter geht es hier am 30.8.

Zum  Schluss noch ein Fillet-Stück deutscher Pädagogik: Ein Auszug aus dem “Strafverzeichnis gemäß dem Ministerial-Erlass vom 19. Januar 1900, Verfügung der Königlichen Regierung zu Arnsberg vom 29.Januar 1900.”

Wundersame Dinge kann man da lesen – … weiter

Demut

Als computerkundigem, jungen Kollegen wurde mir die Ehre zuteil, das Programm für die Abschlussfeier der Klasse 10 zu Papier bringen zu dürfen. Anhand einer handgeschriebenen Vorlage tat ich also mein Bestes.
Gestern nun bat mich ein Schüler darum, ihm das Programm zukommen zu lassen. “Ich muss wissen, ob ich für die Technik noch irgend etwas vorbereiten muss.”

“Alles klar”, erwiderte ich, “ich schicke es dir per Mail zu. Schau dann doch bei Gelegenheit nochmal drüber, ob ich irgendwelche Namen falsch geschrieben habe oder sowas.”

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