Schul-Debatte “Klassengröße” [SiS]

Schulpädagogikprofessor Klaus Zierer bezweifelt im SPIEGEL den Nutzen kleinerer Klassen – weiß als Grundschullehrer aber selbst, dass Erziehungsarbeit  vor allem Beziehungsarbeit ist.

Ich frage mich, ob der Artikel in einem Großraumbüro geschrieben wurde. Liest man ja überall, das gigantische Räume voller Masttiere Mitarbeiter jetzt im Trend sind. Weil effektiver & billiger.

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Ein zweiter (kritischer) Blick auf das Skype-Event

IMG-20161208-WA0007 (Medium)Gestern habe ich ein ganz aufregendes Skype-Projekt mit einer Schule aus Ecuador realisiert. Von einem Klassenraum in den nächsten haben die Schüler gegenseitig Fragen gestellt und beantwortet, etwas über Weihnachten im Land berichtet und ein traditionelles Lied gesungen.

Ausgehend von einer spannenden Argumentation unter dem Artikel … weiter

Skype in the classroom: Ecuador

Als ich im Frühjahr beim Bildungskongress E2 in Budapest war, habe ich neben vielerlei Eindrücken auch Projektideen und Lehrer aus aller Welt kennengelernt, darunter Tricia DeMint aus Ecuador. Mit ihr verabredete ich mich kurzerhand zu “irgendwas” für “irgendwann”.

Und irgendwann war heute.

IMG-20161208-WA0004DeMint arbeitet an der weiter

“Political Correctness” im Lehrerberuf.

Als „First World Problems“ werden gemeinhin (und etwas abfällig) Probleme bezeichnet, die nur Menschen der ersten Welt haben. „Mich nervt, wenn der Akku meines Handys nur einen Tag hält!“ (Es gibt einen schrecklichen, sehenswerten Kurzfilm dazu hier.)

In Deutschland, scheint es mir manchmal, machen wir uns darüber hinaus noch zusätzlich Sorgen: „Future World Problems“ könnte man das vielleicht nennen, denn mit meiner Welt haben sie nichts zu tun.

Konkretes Beispiel: Vor einiger Zeit haben verschiedene Studienseminare eine Empfehlung zur … weiter

Hybris oder: Projekte mit dem 3D-Drucker

Die Herbstferien neigen sich dem Ende, die Klassenarbeiten sind alle korrigiert und die Aufregung das Gejammer um die kommenden Milliarden, die in das Schulsystem gesteckt werden sollen, ist etwas abgeebbt.

Zeit genug, um wieder etwas Unsinn treiben zu können.

20161019_141150Vor einigen Wochen hat mir die Firma Fischertechnik freundlicherweise einen weiter

Notes on Blindness (Apps im Unterricht)

Der britische Schriftsteller und Theologe John Hull erblindete in hohem Alter und begann seine fortschreitende Blindheit mit einem Diktiergerät in Worten festzuhalten.
Mit diesen Aufzeichnungen hat Arte ein Virtual Reality Erlebnis gestaltet, das den Zuschauer in diesen Prozess hinein nimmt.

Eine Blindheits-App und eine Virtual Reality Brille? Das klingt erstmal schräg, passt aber ganz wunderbar.

Einen kleinen Einblick liefert dieses Video:

In sechs Kapiteln wird man tiefer und tiefer in Hulls Leben gezogen und erlebt, teils beklemmend, die Auswirkungen der Blindheit … weiter

Vom Selbstdarsteller zum Monopoly-Mann

Neulich ein spannendes Gespräch mit meiner Co geführt, die über meinen Artikel “Ich entscheide” kritisch die Miene verzog. “Deine Artikel klingen manchmal”, meinte sie, “als wärest du mega streng und strukturiert und so ein Herrscher-Lehrer von altem Schlage – dabei stimmt das ja gar nicht.”
”Ich pointiere”
, rechtfertige ich mich lahm, weiß aber insgeheim, dass sie recht hat. Tagelang habe ich nach einer passenden Antwort gesucht – die mir mein fantastischer Mathematikkurs heute endlich geliefert hat.

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Ein Bildungssturm tobt.

Weitgehend unbeachtet von der deutschen Medienlandschaft zieht ein gewaltiger Bildungssturm heran, der insbesondere die deutschen Schulbuchverlage in den nächsten Jahren hinwegfegen könnte.

Deutschland gibt Jahr für Jahr rund 200 Millionen Euro für neue Schulbücher aus. Dieses Geld wandert an eine Handvoll Verlage, die sich im Bildungssektor sehr wohl fühlen: Klett, Schroedel, Cornelsen, Westermann etc.  Weil sich Schulbücher zügig abnutzen und ständig aktualisiert werden müssen, ist dies für die Verlage ein gutes, weil berechenbares Geschäft. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass auch diese Branche von … weiter

BiZ

Ich weiß nicht, wie das Schulleben an anderen Schulformen und in anderen Bundesländern aussieht – aber das Leben an meiner jetzigen Gesamtschule ist nicht mit meinem eigenen Schulleben an einem altsprachlichen Gymnasium zu vergleichen.

Ich erinnere mich an keine Form der Beratung – bei uns machten eigentlich alle Abitur und danach hieß es „Tschö“. Wer was danach gemacht hat – war für meine Lehrer völlig irrelevant.

An meiner Gesamtschule ist die Berufsberatung ganz eng mit dem Schulleben verzahnt. Zu Beginn … weiter

Werbebande. Bildungsrevolution. KMK.

Vor einigen Monaten wurde ich von Microsoft in das „Surface Educator Expert“-Programm aufgenommen. In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass ich vorab neue Software zu sehen bekomme (und ausprobieren darf) und außerdem (in ganz bescheidenem Rahmen) mitbestimmen kann, in welche Richtung eine Software wie bspw. OneNote weiterentwickelt wird. Mir macht das Spaß und es kostet mich wenig Aufwand.

Natürlich hat Microsoft etwas davon: Ich werde (und wurde) angefixt. Ich tauche immer tiefer in das Office ein und habe mir vergangenen Monat ein Surface-Tablet … weiter