HTC One – Hello Kitkat :-D

HTC One 1Hin und wieder packt es mich dann doch – der Spaß am Flashen eines neuen ROMs auf mein Handy. Auch wenn es im Vergleich zu den guten alten Windows Mobile Zeiten deutlich ruhiger geworden ist: König am HTC-Himmel ist aktuell Mike, der hier das neueste Android 4.4 Kitkat schon auf das HTC One portiert hat.

Ich war einigermaßen neugierig auf die Unterschiede zwischen 4.3 und 4.4 – aber, ehrlich gesagt: Ich musste googeln, um herauszufinden, was sich überhaupt geändert hat.

Oberflächlich betrachtet sind es eher die Details, die man (wenn überhaupt) bemerkt. So kann man jetzt die Positionsbestimmung mehr oder weniger akkuintensiv gestalten. Insgesamt ist das Betriebssystem schlanker geworden, es verbraucht weniger Platz und sollte damit länger laufen.

Akkuprobleme habe ich eigentlich nie gehabt – unter Kitkat bilde ich mir zumindest ein, dass es noch besser ist – mit knapp 70% am Nachmittag bin ich zufrieden.2013-12-09 14.21.58

Die Frage, ob sich das Update lohnt, stellt sich eigentlich nicht: Nerds werden das System sowieso updaten (auch wenn sich nur ein gelber Punkt in einen grünen verwandelt hat) und normale User werden die Finger davon lassen, egal was es bringt. Ich habe einmal mehr einen Nachmittag um den Zustand meines Handys gezittert und mich anschließend gefreut.

Zumindest lässt sich sagen: Seine Kaufentscheidung muss man nicht abhängig machen vom Erscheinungsdatum von Android 4.4 Kitkat, dafür sind die Neuerungen zu spärlich.
Der Wechsel von 4.2 auf 4.3 war da schon deutlicher – insbesondere auf der HTC Sense Oberfläche.

Den Halbtagsblog als Android-App

imageEnde dieses Monats beendet der Google Reader seinen Dienst. Dies ist insofern für mich von Belang, als ich fast 500 RSS Abonnenten habe – also Leute, die den Blog nicht über den Browser aufrufen, sondern meine Inhalte über ein Programm geliefert bekommen. Dieses Programm wird bei den meisten der Google Reader sein.

Bis es hier einen vernünftigen Nachfolger gibt und weil ich einen Ruf als Nerd zu verteidigen habe, also die Alternative: Meinen Blog als eigenständige Android-App.

Screenshot_2013-06-10-19-49-22Wie teuer ist die denn?
Kostenlos! Was sonst! Creative Common Lizenz!

Und was bekommt man dafür?
Jeder neue Artikel wird direkt auf das Handy geschickt. In voller Länge, inklusive Bilder und fast genauso lustig wie hier im Blog.

Warum gibts deine App nicht im PlayStore? (Appstore?)
Google verlangt 25 $ Entwicklergebühr, damit man Apps in den Playstore stellen kann. Das lohnt sich bei meinen paar Lesern nicht.

Das ist aber schade!
Finde ich auch. Darum ein Angebot: Wird die App 100x heruntergeladen und installiert, dann bringe ich sie in den PlayStore für alle.

Wirklich?
Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden!

Wie installiere ich diese App denn?
Du lädst diese Datei hier runter. Kopierst sie auf dein Handy und klickst in einem Dateimanager einfach drauf. Fertig.

Das wars?
Ja.

Gibts keine coolere Möglichkeit?
Klar! Alternativ mit dem Handy diesen QR-Code scannen – dann startet der Download der App direkt auf das Smartphone, wo man es dann bequem installieren kann:

Verantwortung im Blog. Update

Seit ich vor mittlerweile drei Monaten über mein Handy drübergefahren bin, habe ich nichts als Ärger mit dem Gerät. Nach kurzer Recherche stieß ich auf handyreparaturen-nrw.de, dem ich nach einer Absprache der Reparaturkosten mein Gerät zuschickte. Den Laden gibt es wirklich, eine Menge Rezensionen zeigen sich dankbar. Also eher keine Diamantenmiene in Nigeria oder so.

Eine Woche verging. Zwei. Ich wollte nicht unhöflich sein. Aber nach drei Wochen fragte ich per E-Mail nach. Keine Reaktion. Vier Wochen vergingen. Fünf. Sechs. Nachfrage. Keine Reaktion. Sieben. Acht. Neun. Zehn. Gerade, als ich mein Handy schon aufgegeben hatte, rief der Shop an. Nun.. endlich! Nach mehr als zwei Monaten sei mein Gerät fertig. Zwei Klebestreifen wären einfach nicht gekommen. Soso.

Ich seufzte, war aber dankbar, mein Gerät zumindest überhaupt wiederzubekommen. Eine Rechnung erhielt ich nicht. Ein Tag verging. Zwei. … Wieder erst auf Nachfrage. Da war der Preis auch nochmal gestiegen.

Um mein Handy aber überhaupt wiederzubekommen, habe ich es geschluckt und überwiesen. Jaja, Gerät würde am gleichen Tag verschickt werden, schrieb der Ladenbesitzer. Ein Tag verging. Zwei. Sechs. Ja, genau das gleiche Spiel nochmal.

Mittlerweile sind knapp zwei Wochen seit der Überweisung vergangen. Er wisse auch nicht, was schiefgegangen sei, aber würde sich sofort rum kümmern, versprach er Mitte letzter Woche. Hmm. Soso.

Mein Ärger ist sicherlich nachvollziehbar. Monate lang keinerlei Informationen. Dann ein höherer Preis. Dann wieder eine Verzögerung. Zwischendurch noch einige ausfällige Worte bei Facebook (jemanden öffentlich als “Fotze” zu bezeichnen macht sich als Geschäftsführer nicht so richtig gut..).

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Und nun sitze ich hier und grüble. [Update s.u.]
In erster Linie nervt mich die ganze Angelegenheit. Ich habe weder Lust noch Zeit, mich mit so einem Mist zu beschäftigen.
In zweiter Linie aber möchte ich andere Opfer Kunden davor bewahren, die gleiche Odyssee durchmachen zu müssen. Sicherlich Womöglich macht der Shop sonst sehr gute Arbeit – in meinem Falle aber sind Kommunikation und Umgang mit dem Kunden katastrophal. Was mich zu meinen nächsten Schritten führt. Ohne meinen kleinen Blog jetzt überbewerten zu wollen – aber ich habe deutlich höhere Zugriffszahlen als jene Shop-Seite. Was bedeutet: Schreibe ich einen Erfahrungsbericht über dieses Erlebnis, landet dieser Bericht bei Google ganz weit oben. Und wie das so ist, reicht eine einzige negative Rezension, um eine Menge Leute davon abzuhalten, ihr Handy dort hinzuschicken. Das ist aber eine andere Dimension, als seinen Freunden zu erzählen, der-und-der Shop sei nicht zu empfehlen.

Und das ist führt mich in eine moralische Zwickmühle: Ich bin stinksauer auf den Kerl, der offenbar wenig Lust hat, mich anständig zu behandeln – aber seine Existenz anzugreifen wegen meines Frusts ist natürlich auch nicht okay. Vielleicht macht er ansonsten großartige Arbeit?

Irgendwelche Ratschläge?

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UPDATE.
Der Artikel oben erschien am Freitag dem 7. September. Wenige Stunden später kam die Meldung vom Shop. Samstags um 2 Uhr nachts. Ja, sei losgeschickt. Täte ihm furchtbar leid aus diesen und jenen Gründen. Eine Verkettung unglücklicher Zufälle. Die Sendungs-ID käme später.

Gut, habe ich gedacht, ich will ja kein Arsch sein. Wenn ich nur endlich mein Handy bekomme.
Also wartete ich. Und wartete. Und wartete. Natürlich bekam ich die Sendungs-ID erst wieder auf Nachfrage.
Heute nun ist der 14. September. Eine Woche vergangen. Mein Handy habe ich immer noch nicht. Und Hermes sagt mir:

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Ich habe mich schlau gemacht. “Die Sendungsdaten wurden übermittelt” heißt nicht, dass das Paket an Hermes abgegeben wurde. Es heißt lediglich, dass ein Auftrag aufgegeben wurde. Im Detail: “Beachten Sie bitte, dass dieser Sendungsstatus noch nicht bedeutet, dass das Paket physisch bei Hermes eingetroffen ist.”
Also liegt mein Handy vermutlich immer noch im Shop von handyreparaturen-nrw.de und wartet darauf, versandt zu werden.

Und irgendwann reißt auch mein Geduldsfaden. Also, lieber potentielle Kunden von handyreparaturen-nrw.de, die ihr womöglich auf der Suche nach Erfahrungsberichten seid: Es könnte sein, dass der Laden oft gute Arbeit abliefert – in meinem Fall war das jedoch eine absolute Katastrophe. Und auch der deutliche Hinweis auf den Sachverhalt brachte keine Besserung. Bis heute. Meine persönliche Meinung ist also: Ich würde den Shop nicht weiterempfehlen.

Nun – ich möchte weder wegen übler Nachrede, Verleumdung, Ehrverletzung, oder Beleidigung verklagt werden, also halte ich mich etwas zurück. Meinungsfreiheit und Erfahrungsberichte sind zum Glück erlaubt.
Mal schauen, ob ich mein Handy je wiedersehe. Den Laden kann ich aber nicht empfehlen.

Crayon Physics für Android

Vor etwa gefühlt einer Million Jahre schrieb ich über das Spiel “Crayon Physics”, das ich zuweilen in Vertretungsstunden einsetze. Besitzer eines Samsung Galaxy Note durften sich schon länger auch mobil darüber freuen, iPhone bzw. iPad Nutzer sowieso.

Unverständlicherweise gibt es das Spiel nicht im Google Play Store zu kaufen – obwohl sich ein Android Tablet (angeschlossen an einen Beamer) perfekt dafür eignet, das Spiel mit einer ganzen Klasse zu spielen.

Aber zum Glück gibts die xda-developers, die es hier zum Download anbieten. Ein schönes Spiel für groß und klein. Smiley

Abschied

Hin und wieder sitze ich vormittags im Klassenzimmer nachmittags im Garten und denke bei mir “Hoppla, gerade gibt es gar nichts zu schreiben. Vielleicht wars das jetzt”

Und… genau: Immer dann geht’s los. Und zwar richtig.
Zunächst rief die Siegener Zeitung an. Sie wollten gerne mehr über unser DFB-Projekt erfahren, in die Schule kommen und uns beim Arbeiten zusehen. “Nun”, versuchte ich zu erklären, “der Gag ist ja gerade, dass wir eben nicht während der Unterrichtszeit arbeiten…” Naja, irgendwas wird sich schon finden.
Einen Tag später fragte der DFB höchstselbst an. Sie wollten gerne mit Maskottchen und Filmteam an die Schule kommen und meine Klasse beim Arbeiten filmen. “Nun… gerne!”

Und heute dann. Eine Tragödie:

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Ich bin mit einem SUV über mein EVO 3D gerollt. Aus Versehen. Wirklich.

Als Carolina mein Handy sieht, fängt sie an zu weinen. Es tut ihr so leid für mich. Nach einem Moment der Stille klingelt es plötzlich. Es ruft mich… ich weiß es! Tatsächlich funktioniert das Gerät noch. Nur der Bildschirm ist hin. Aber jetzt… wie geht es weiter?

Warum schreibt mich eigentlich nicht Samsung an, um auf meinem Blog zu werben? Oder Nokia? Oder HTC?

Ich bin verzweifelt!

(Nächste Woche dann, wenn die Tränen getrocknet sind… ein Bericht über mein neues Handy und meine Erfahrungen mit Zeitung und Filmteam.)