“Political Correctness” im Lehrerberuf.

Als „First World Problems“ werden gemeinhin (und etwas abfällig) Probleme bezeichnet, die nur Menschen der ersten Welt haben. „Mich nervt, wenn der Akku meines Handys nur einen Tag hält!“ (Es gibt einen schrecklichen, sehenswerten Kurzfilm dazu hier.)

In Deutschland, scheint es mir manchmal, machen wir uns darüber hinaus noch zusätzlich Sorgen: „Future World Problems“ könnte man das vielleicht nennen, denn mit meiner Welt haben sie nichts zu tun.

Konkretes Beispiel: Vor einiger Zeit haben verschiedene Studienseminare eine Empfehlung zur … weiter

Hybris oder: Projekte mit dem 3D-Drucker

Die Herbstferien neigen sich dem Ende, die Klassenarbeiten sind alle korrigiert und die Aufregung das Gejammer um die kommenden Milliarden, die in das Schulsystem gesteckt werden sollen, ist etwas abgeebbt.

Zeit genug, um wieder etwas Unsinn treiben zu können.

20161019_141150Vor einigen Wochen hat mir die Firma Fischertechnik freundlicherweise einen weiter

Mathematik in der Willkommensklasse

Ich habe in unserer Willkommensklasse immer wieder zwischendurch Mathematik unterrichtet.

Mit schwer traumatisierten Kindern zu arbeiten zieht eine ganze Reihe von Folgen nach sich, die ich an dieser Stelle aussparen möchte – stattdessen will ich einige – für mich hilfreiche – Lehren weitergeben.

Die Kinder einer solchen Klasse sind extrem unterschiedlich geprägt. Es gibt Kinder, … weiter

Die Zukunft ist gerade bei Kickstarter zu finden.

Auf der Plattform „kickstarter“ können Menschen ihre Ideen oder entwickelten Produkte vorstellen und um finanzielle Unterstützung bitten. Jeder Besucher kann dann ein solches Projekt unterstützen.

Aktuell wird dort für ein Produkt geworben, von dem ich ganz frech behaupte, dass unsere Schulen in näherer Zukunft verändern wird: Das Superbook.
Dabei handelt es sich im Grunde um ein „dummes“ Notebookgehäuse für 99 Dollar, das man mit seinem Smartphone „beleben“ kann: Einfach sein Handy anschließen und das Notebook erwacht mit den gewohnten Apps.

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Werbebande. Bildungsrevolution. KMK.

Vor einigen Monaten wurde ich von Microsoft in das „Surface Educator Expert“-Programm aufgenommen. In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass ich vorab neue Software zu sehen bekomme (und ausprobieren darf) und außerdem (in ganz bescheidenem Rahmen) mitbestimmen kann, in welche Richtung eine Software wie bspw. OneNote weiterentwickelt wird. Mir macht das Spaß und es kostet mich wenig Aufwand.

Natürlich hat Microsoft etwas davon: Ich werde (und wurde) angefixt. Ich tauche immer tiefer in das Office ein und habe mir vergangenen Monat ein Surface-Tablet … weiter

Kündigung.

Mittlerweile ist Microsofts E² Educator Exchange ein paar Tage her und ich hatte Gelegenheit, meine Erfahrungen zu verarbeiten; und nach reiflicher Überlegung habe ich eine Entscheidung getroffen.

Ich habe gekündigt.

Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen (bitte verzeiht). (Als ob ich es besonders spannend machen wollte.) (Aber als Autor nutze ich schamlos die Mythenmetzsche Abschweifung um im Rahmen meiner künstlerischen Freiheit zu tun, wozu es mich dünkt).

Also: Zwei Schritte zurück.
Wer mich ein wenig kennt … weiter

Frau Henner und Herr Klinge streiten

Ist die Gesamtschule die Schule der Zukunft? Wo findet das Gymnasium seinen Platz in der immer heterogener werdenden Schülerschaft. Wie viele Glieder braucht unser Schulsystem eigentlich? Frau Henner und Herr Klinge streiten über die Zukunft des Schulsystems.

Klinge: Liebe Frau Henner, du arbeitest an einem Gymnasium in Baden-Württemberg, bei dem die Schüler nach insgesamt 12 Jahren ihr Abitur machen. Seit 2012 gibt es in BaWü auch Gemeinschaftsschulen, die wohl nach und nach die Haupt- und Werkrealschulen ablösen werden. Soweit richtig?

Henner: So … weiter

Zurück vom #excitingEDU 2015

Ich lebe in einem Dorf, das so klein ist, dass wir nicht einmal eine eigene Ampel brauchen. Durch unseren Garten fließt ein Bach und der einzige Friseur des Ortes kennt alle Einwohner mit Namen.

Entsprechend groß waren meine Augen, als ich Donnerstag nach Berlin zum #excitingEDU-Kongress durfte. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung durfte ich an der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule meine Arbeit mit Lerntheken vorstellen und den theoretischen und praktischen Hintergrund desselben in einem Workshop demonstrieren.

Im Gegensatz zu einer Gesamtschule auf dem Dorf, hat eine … weiter

Exciting! #excitingEDU

Morgen fahre ich nach Berlin zum excitingEDU Lehrerkongress. Ich, das kleine Licht. Ein Junge vom Dorf. Wer dieses Blog schon eine Weile verfolgt, kann nur – wie ich – staunend darüber den Kopf schütteln.

Eigentlich wollte ich ein paar kluge klug klingende Worte zum Kongress schreiben, muss aber neidlos anerkennen, dass Herr Larbig das bereits getan hat (lesenswert).
Mit solcherlei klugen Leuten darf ich mich zwei Tage zusammensetzen und Ideen spinnen und Ideen gewinnen, um daheim an meiner Schule vielleicht neue … weiter

Einatmen. Ausatmen.

Aus Gründen ist mir meine Lebenszeit überaus kostbar. Ich überlege stets sehr genau, wofür ich Zeit investiere und werde unleidig, wenn ich das Gefühl habe, Zeit zu vergeuden.

Heute morgen bin ich um 7 Uhr losgefahren, habe im Rahmen meiner Moderatorentätigkeit den Tag in Schwerte auf einem Treffen der KQ-Gruppe verbracht und war um Punkt 17 Uhr wieder daheim. Insgesamt 10 Stunden meiner Zeit.
Diese “Arbeitszeit” trägt man online in ein Formular ein, wo sie dann in “Fortbildungsstunden” umgerechnet werden.

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