ANT-Man

Ins Kino zu gehen ist immer eine gute Gelegenheit, Physik zu treiben. Diesmal allerdings auf höherem Niveau.

Ant-Man

Gerne hätte ich auf der Karte auch nach dem Druck gefragt, den Ant-Man bei konstanter Masse auf den Boden ausüben würde. Würde er “einsinken”?
(Auf der anderen Seite habe ich mich damit ja schon beim unglaublichen Hulk auseinandergesetzt!)

Interessierte Kollegen finden die Lerntheke (inklusive ausführlicher Lösung) an der üblichen Stelle, ansonsten schreibt mich gerne an Smiley

Zockstöckchen.. lol. (Privates halt.)

Ich verfolge eine ganze Menge Blogs.
BlogEin Blog ist oft eine Mischung aus privater Homepage mit zentralem Thema und privaten Anekdoten. Der Grad an Durchmischung ist bei jedem Blog anders. Obwohl mich in meiner Leseliste in erster Linie der Inhalt interessiert, sind es doch oft die Alltagsgeschichten, die einem den Autor bekannt machen. Mit der Zeit ist es, als würde man sich kennen – ein alter Freund, der abends mit einem Glas Wein in der Hand Lustiges aus seinem Leben erzählt (um es mal romantisch auszudrücken).

Ich mag das sehr.

Ich lese Stefan Niggemeier unheimlich gerne und lerne dort viel über kritische Medienbetrachtung. Das ist super. Aber auch toll ist, wenn Herr Rau alte Kindergeschichten über Comics erzählt. Oder Frau Henner über ihre Familie.

Eine der vielen Blogger-Traditionen ist, eine Reihe von skurrilen Fragen zu stellen und andere Blogger aufzufordern, sie zu beantworten. Vor einigen Jahren habe ich das bereits einmal mitgemacht (was lustig war) – so etwas geht dann in den Bereich des Privaten und ich mag das deshalb gerne, weil man die Autoren dadurch besser kennenlernt. Die Nerd-Variante dieses Spiels wurde mir von Herrn Mess zugeworfen und da ich (im Gegensatz zu ihm) besser klingonisch als latein spreche, sage ich an dieser Stelle: nuqneH1!

Genug der Vorrede – los geht’s!

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Apps für (bzw. gegen) den Unterricht (Folge 16)

Screenshot_2015-05-25-17-43-28Chain Reaction

Mein Bruder hat mich für ein simples Spiel begeistert, das ich in einer Vertretungs-Randstunde meiner Klasse zeigte – und seitdem verbreitet es sich wie ein Lauffeuer durch die ganze Schule.

Das Spielprinzip ist nur umständlich zu beschreiben, aber sehr einfach zu spielen: Jeder Spieler (1-8) setzt bunte Kugeln auf das Spielfeld. Hat man genug Kugeln seiner Farbe auf einem Haufen versammelt, kommt es zu einer Kettenreaktion (-> Chain Reaction): Der Haufen spaltet sich und sendet Farbkugeln in alle benachbarten Felder, die daraufhin übernommen werden.
(Für Physiker: ähnlich einem alpha-Zerfall mit je vier freiwerdenden Neutronen, die die benachbarten Atome anregen)
In der Ecke reichen schon 2 Kugeln zum Spalten, am Rand 3 und in einem mittleren Feld benötigt man 4.

Das Besondere ist, dass der Ausgang eines Zuges durchaus berechenbar, aber wegen Denkfaulheit scheinbar zufallsbasiert ist. Durch die zunehmenden Kettenreaktionen wechselt das Spielfeld häufig von fast-ganz-blau über jetzt-fast-komplett-lila zu oh-nein-nur-noch-zwei-Felder-grün. Wer gewinnt ist kaum vorherzusehen und nicht selten siegt jemand, der nur noch ein einziges kümmerliches Feld seiner Farbe besitzt.

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Der Spielspaß ist relativ hoch.
Die Android-Version ist kostenlos und nervt nicht durch eingeblendete Banner. Bis zu 8 Spieler machen einfach Spaß.

Vielleicht etwas für die letzten Stunden vor den Ferien.

 


Zuweilen werden hier Android- und iPhone-Apps vorgestellt, die sich im Unterricht sinnvoll einsetzen lassen. Einen Überblick aller bereits besprochenen Programme findest du hier.

Fehlt noch etwas? Weitere Vorschläge einsenden.

Vera & Graphen gehen

IMAG0217Die Vera 8-Prüfung liegt hinter meiner achten Klasse und ich bin mit dem Abschneiden zufrieden. Die diesjährige Mathematik-Vergleichsarbeit war gut zu bewältigen und hatte eigentlich keine blöden Aufgaben. Obwohl man über die Aussage solcher Diagnose-Tests streiten kann, empfinde ich sie als positiv: Die Schüler, die über ein breites Fachwissen verfügen und über die Jahre gelernt haben, selbstständig Probleme zu lösen und zu denken, kamen ziemlich gut klar. Jene, die eher der Strategie des Bulimie-Lernens folgen (vor der Arbeit alles in sich hineinstopfen und dann auskotzen) hatten größere Schwierigkeiten. Letztlich bestätigt das Ergebnis aber die Beobachtung, die ich im Schulalltag mache. Unter den Schülern herrscht weitgehend Zufriedenheit – die überwiegende Mehrheit hatte den Eindruck, gut klargekommen zu sein.

IMAG0218Die Doppelstunde heute morgen (mit dem gleichen Kurs) habe ich mit der Einführung in die linearen Funktionen verbracht. Dazu wurden zwei Mannschaften gebildet. Einer zog eine Karte (s.Bild) mit einem abgebildeten Graphen und musste diesen ablaufen. Der Rest der Klasse musste dann herausfinden, wie der passende Graph aussieht.
Das verläuft eigentlich immer lustig und am Ende gab es ein Unentschieden zwischen den AtomAmeisen (abgekürzt AA) und den Piesel-Piranha (abgekürzt Pipi). Schöne Aspekte sind der Transfer von Alltagsbeobachtungen in die mathematische Sprache und überhaupt, dass man sich mal bewegt. (Sinnvolles) Spielen im Unterricht ist sowieso immer gut.

Die Karten zum Spiel “Graphen gehen” gibt es übrigens hier zum Download.

Klassenfahrt II – Letzte Vorbereitungen

Noch zwei Tage bis zur Klassenfahrt: Von Montag bis Donnerstag sind wir in Aachen zu Besuch. Programm und Freizeit wechseln sich ab – leider verspricht das Wetter nichts Gutes.

2014-06-12 11.14.22-5Während bei unserer letzten Klassenfahrt (Teil 1, Teil 2, Teil 3) bei den Schülern das gegenseitige Kennenlernen und bei uns Lehrern die Sicherheit der Kinder mit Glasknochen im Vordergrund stand, ist die Sache in Klasse 7 deutlich anspruchsvoller: Manche Kinder stecken mitten in der Pubertät, andere sind noch ganz Kind. Über diese Unterschiede habe ich hier ausführlicher geschrieben. Die Klasse zusammenzuführen wird anspruchsvoll.

Spannend ist bspw. die Verteilung der Zimmer: In jeder Klasse gibt es “beste Freunde” die unbedingt in ein Zimmer wollen und damit gibt es auch immer ein, zwei, drei Kinder, die nicht so viele Freunde haben. Ich wollte unbedingt den Sportunterrichts-Effekt vermeiden: Wer zuletzt ins Fußballteam gewählt wird und am Schluss übrig bleibt, ist die größte Pfeife von allen und weiß das auch.
Wir haben die Klasse in einem Stuhlkreis vorsichtig an das Problem herangeführt (“Was wünscht ihr euch?” “Welche Probleme können entstehen?” “Wie schaffen wir es, dass alle zufrieden sind?”) bis sie von sich aus auf den Gedanken gekommen sind, die Zimmerverteilung zufällig auszulosen. “Das ist dann fair für alle!”  Und tatsächlich gab es hinterher keine Beschwerden von Seiten der Schüler, obwohl sicher nicht alle ganz glücklich sind.

Organisatorische Fragen wurden in den letzten Tagen noch geklärt (Wer zahlt die JHB für die I-Helfer? Kommt man mit den Rollstühlen eigentlich überall hin? Wie steht es um die Sicherheit der Glasknochenmädels? Stehen Gruppenräume zur Verfügung? Wer nimmt welche Medikamente zu sich?) und Drohungen ausgesprochen (“Wir haben keinerlei Schwierigkeiten, einzelne von euch direkt am Montag wieder in den Zug Richtung ‘Mama’ zu setzen!”)

Die Verantwortung bei so einem viertägigen Kindergeburtstag Ausflug wiegt ganz schön schwer – ohne meine großartige Co-Klassenlehrerin die ständig Dinge organisiert, die ich vergesse und (gefühlt und real) den größten Teil der Planung übernommen hat, würde ich wohl nächste Woche einfach Unterricht durchziehen.

Ich habe viel gegoogelt und nach Ideen und Erfahrungsberichten zu Stadtrallyes und Spielen auf Klassenfahrten gesucht – aber recht wenig gefunden.
Grund genug, auch diese Fahrt mit einem ausführlich Bericht zu begleiten, um anderen Kollegen vielleicht die ein oder andere Inspiration (oder Warnung…!?) zu bieten.

Montag geht’s los. Ich freu mich.

Wuff.

2014-02-19 14.59.38Gerade ist anstrengend. Sehr.
Seit einer Woche haben wir einen kleinen Hund und.. ja – ich habe ausgeblendet, wie anstrengend das damals war. Vermutlich ist das wie mit der Kindererziehung – im Nachhinein ist das alles irgendwie problemlos gelaufen, aber daran, dass man alle zwei Stunden aufstehen musste, erinnert sich niemand mehr.
Gerade verbringe ich die Nächte auf der Couch – alle zwei Stunden mit dem Hund raus. Das schlaucht etwas. Nach vier Tagen hört sie einigermaßen auf “Komm”, “Aus” und “raus?”
Für meine Tochter ist Hundeerziehung eine frustrierende Erfahrung: In den buntesten Farben hat sie sich ihr Leben mit Hund vorgestellt – aber Strenge kam darin nicht vor. Und Konsequenz auch nicht.

Als besonders anstrengend empfinde ich jedoch die Leute, die es gut meinen mit mir. “Oh, ein Australian Sheperd – da habt ihr euch ja was angetan.” “Oh, ein Aussie braucht aber seeeehr viel Bewegung”. “Ein Australian Sheperd? Wann findest du denn Zeit für den? Der muss doch ständig…” “Geht ihr nicht in eine Welpenschule?”

Und so weiter.

Ich habe schon Aussies großgezogen. Meinem ersten habe ich beigebracht, die Tür hinter sich zuzumachen und die entflohenen Hühner einzufangen. Alle haben sie gerne Fußball gespielt und getobt und gekuschelt und überhaupt. Aber noch lieber haben die sich faul die Sonne auf den Pelz braten lassen. Und die Kombination von Schlafmangel & guten Ratschlägen ist gerade anstrengend. Aus diesem Grunde liegt der Blog auch etwas brach.

Nicht, dass es nichts zu erzählen gäbe – aber ich komme gerade nicht dazu. Besonders bedrückend: Ich stelle frappierende Ähnlichkeit zwischen meinen tobenden Sechstklässlern und jungen Hunden fest.

Klingt fies?

Also gut. Zwei Beispiele.
Neulich wurde im Flur miteinander gerangelt. Ziel des Spiels war es, dem anderen die Beine wegzuziehen, damit er auf den Allerwertesten knallt. Es war laut, es wurde gejapst und gelacht und ständig fiel jemand auf den Boden. Rede ich hier von Hunden oder Kindern?
Weil meinen Jungs in der Pause langweilig ist, bilden sie Räuberleitern und schauen durch kleine Lichtfenster im Treppenhaus ins Gebäude um mir zuzuwinken. Wie eine Sammlung junger Hunde vor einer Glastür stehen sie da, schauen die Aufsicht mit großen Kulleräuglein an und freuen sich einfach über das Leben.

Manchmal denke ich.. Oh! Der Hund muss raus. Hund

FB-Freundschaft vs. Quizduell-Feindschaft

2014-01-18 12.37.58Die HandyApp Quizduell geistert gerade durch alle Medien – ein kurzlebiger Hype ist entstanden, der zweifellos bald vergangen ist. Wer nicht weiß, worum es geht: Beim Quizduell treten zwei (einander unbekannte) Spieler in verschiedenen Kategorien an und müssen Fragen beantworten. Wer mehr weiß, hat gewonnen und bekommt Punkte. Man kann auch gegen Freunde antreten.

Ein lustiger Zeitvertreib mit teils abstrusen Fragen.

Nachdem ich mich einige Male mit meiner Frau und auch irgendwelchen Unbekannten duelliert habe, postete ich augenzwinkernd einen Kommentar bei Facebook, dass ich neue Herausforderer suchen würde.

Etwas, dass ich besser nicht getan hätte. Continue reading

Mathematik-Uhren (zum selber basteln)

Einer der meistgelesenen Artikel des Blogs ist die Anleitung zum Bau einer “Countdown-Uhr” – für viel Freude sorgt außerdem meine Nerd-Uhr im Klassenzimmer, die statt normaler Ziffern die Binärcodes der entsprechenden Zahlen aufweist.

Im Internet gibt es eine ganze Menge teurer Uhren für naturwissenschaftlich begeisterte Menschen Nerds zu kaufen. Grund genug, mich diesem Trend anzuschließen und euch zumindest zwei dieser Uhren hier zu präsentieren.

Die Ziffernblätter gibt es hier als veränderbares .docx oder als statisches .pdf zum downloaden. Von der Größe her passen sie optimal in eine IKEA-RUSCH Uhr. Die ist nicht hübsch, aber funktional und günstig.

Erste Uhr: Die 9er Uhr.

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Den Mathematikern unter euch sind die vollführten Operationen bekannt – den anderen jedoch völlig egal. Also spare ich mir eine Erläuterung und leite viel lieber zur absoluten Nerd-Uhr über:

Nerduhr

Wer über die Bedeutung der einzelnen “Ziffern” rätseln möchte, sollte lieber nicht mehr weiterlesen – für alle Interessierten folgt nun eine Aufschlüsselung dieser Sammlung an kruden Zeichen:

  1. Die Legendre-Konstante ist eine mathematische Konstante, die in einer 1798 von Adrien-Marie Legendre aufgestellten Formel zur Abschätzung der Anzahl der Primzahlen, die nicht größer als eine gegebene Zahl n sind, auftritt. Ihr Wert wurde später als genau 1 nachgewiesen.
  2. Ein mathematischer Witz: Unendlich viele Mathematiker gehen in eine Bar. Der erste bestellt ein Bier, der zweite ein halbes Bier, der dritte ein viertel Bier und so weiter. Der Barkeeper sagt: “Ihr seid alle Idioten” und stellt zwei Bier auf den Tresen.
  3. Der HTML Hexcode.
  4. Kongruenzrechnung der Zahlentheorie in der Mathematik, zuweilen auch Restklassenarithmetik genannt.
  5. Der Goldene Schnitt. Etwas verarbeitet.
  6. Drei Fakultät: 3·2·1=6
  7. Eine sich endlos wiederholende Nachkommastelle, die man mit dem Cauchy-Konvergenz-Kriterium als genau 7 berechnen kan
  8. Die grafische Darstellung eines binären Codes
  9. Ein Beispiel für eine Quaternäre Zahl – im Gegensatz zu unserem (auf der Zahl 10 basierenden) Dezimalsystem, würde das Zahlsystem auf der Zahl 4 beruhen. (Das ist übrigens nicht irgendein Quatsch, sondern ein kalifornischer Indianerstamm (die Chumash) haben mithilfe des quaternären Zahlensystems gezählt – heutzutage nutzt man das u.a. bei der Berechnungen der vierdimensionalen Raumzeit.)
  10. Der Binomialkoeffizient. Wird in der Kombinatorik genutzt.
  11. Die hexadezimale Version der Zahl 11. Hexadezimale Zahlen sind übrigens ein Zahlensystem, dass auf der 16 beruht: 0-9 & A-F.
  12. Eine schlichte Wurzel zum Abschluss.

Na, ist das abgefahren? Smiley mit geöffnetem Mund

Lerntheke: SteamPunk-Physik

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Nach wie vor bin ich ein großer Verfechter von offenen Unterrichtsformen, insbesondere Lerntheken. Meine Erfahrungen damit sind durchweg positiv und auch die Schüler nehmen diese Form des Arbeitens gerne an.
Während ich in Mathematik 90% meines Unterrichts mit dieser Methode gestalte, ist das im Fach Physik nicht so leicht zu realisieren: Dort wird praktisch jede Woche ein neuer Themenbereich aufgegriffen, neue Formeln erarbeitet und neue Begriffe gelernt. Während ich in der Mathematik sechs Wochen lang ‘Bruchrechnen’ üben kann, muss ich in der Physik in der gleichen Zeit die Kinematik, die Massenträgheit, den Begriff der Kraft, dann den Impuls und anschließend die Hebelgesetze lernen.

Glücklicherweise muss ich mich in meinem Oberstufenkurs keinen Abitursvorgaben unterwerfen, so dass ich mir nun – nach einem Quartal des Arbeitens – ein wenig Zeit nehmen kann, das Gelernte zu wiederholen. Im letzten Jahr tat ich dies mit einer Lerntheke zur Filmphysik und für dieses Jahr habe ich mir etwas neues ausgedacht. Mehr aus Spaß und Neugierde habe ich die aktuelle Lerntheke im Steampunk-Design entworfen, das ist ein Kunstgenre, welches (sozusagen) die moderne Technik mit dem Design des viktorianischen Zeitalters verknüpft.

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Apps für den Unterricht (Folge 13)

  • Crime Scenes (Rätsel für Vertretungsstunden – Android)
    Ich bin der Meinung, dass Spielen für Kinder unglaublich wichtig ist – und entsprechend in der Schule mehr gespielt werden sollte.
    Crime Scenes ist eine Sammlung von morbiden Rätseln, die von den Mitspielern durch Ja-Nein-Fragen gelöst werden müssen. (Für Günther Jauch: Solche Rätsel nennt man Laterale).
    Ich habe diese Rätsel schon Jungen gegen Mädchen spielen lassen oder aber ich gegen die Klasse. Letzteres hat besser funktioniert (und mir einen gruseligen Ruf eingebracht). In einer Vertretungsstunde legte ich fest, dass die Klasse weniger als 50 Fragen brauchen dürfte, um auf die Lösung zu kommen. Gelänge es, würde ich ihre Klasse fegen. Wenn sie das aber nicht schaffen, müssen sie die meine fegen. Das hat für zusätzliche Spannung gesorgt.

    Das Spiel gibt es auch als Kartenspiel zu kaufen – meistens habe ich die Karten aber genau dann nicht dabei, wenn ich sie gerade brauche. Darum hier als App nochmal explizit.

    Die App kostet in der Vollversion 1,49 € – was immer noch billiger ist, als das Kartenspiel.
    [Playstore Link]


Immer wieder werden hier Smartphone-Apps vorgestellt, die sich im Unterricht sinnvoll einsetzen lassen. Einen Überblick aller bereits besprochenen Programme findest du hier.

Fehlt noch etwas? Weitere Vorschläge einsenden.

Fett wie ein Turnschuh

Ich muss mehr Sport machen.
Dezember_93 027Diese Erkenntnis ist nicht neu – aber wie alle guten Ideen brauchte auch diese einige Zeit Jahre, um zu reifen und schlußendlich ausgesprochen zu werden. Gerne würde ich wieder Fußball im Verein spielen – meine vielen Jahre beim SV Hörn als Libero sind mir in guter Erinnerung geblieben; zumindest besser, als mein eines Jahr beim belgischen RUA Plombière, wo ich auf Grund der Sprachprobleme nur mühsam verstand, welche Position ich überhaupt spielen soll…
Aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Trotz brasilianischen Bluts in der Familie bin ich einfach zu schlecht.

Für ein Fitnessstudio reicht meine Motivation nicht. Ganz abgesehen davon, dass mir die Zeit für Besuche dort fehlen, sehe ich gar nicht ein, mit Hin- und Rückfahrt und pipapo jedesmal zwei Stunden opfern zu müssen. Vom vielen Geld ganz zu schweigen. Bleiben noch Fitness-Apps oder Sein-lassen.

Fußballturnier (mit Glasknochen)

Harlem Shake in unserer Schule.

Ein wirklich, wirklich langer Tag ist für mich zu Ende.

Meine (geliebte) Co-Klassenlehrerin Tamara geht in Mutterschutz und lässt mich im Stich mit meiner Klasse allein. Dadurch fehlt sie nicht nur als Person, sondern es müssen für Deutsch und Englisch sinnvolle Lösungen gefunden werden. Verabschiedet wurde sie mit einem Überraschungs-Harlem-Shake meiner Klasse. (ich sprang mit Blumen aus dem Klassenschrank, just in der Sekunde, da sie vor Wut über das Chaos explodieren wollte… :-D) und einem Frühstück in den ersten zwei Stunden.
Ich selbst bleibe mit Bauchschmerzen zurück. Ich bin gerade ein paar Monate Lehrer und soll allein eine Klasse führen? Und dann eine Inklusionsklasse? Gefühlt hat Tamara alles Wichtige erledigt und immer den Überblick über alles gehabt. Ich fühle mich wie ein Scharlatan.

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[Spiele für Gruppen] – Märchen-Freizeit-Spiel

Vor einigen Jahren waren wir auf einer Gemeindefreizeit und sollten uns ein Abendprogramm für knapp 100 Leute mit völlig unterschiedlichem Hintergrund und Geschmack überlegen. Vor einem ähnlichen Problem stehe ich vor Klassenfahrten.

Nach einigem Planen und Überlegen sind wir bei folgender Idee hängen geblieben, die sich letztendlich auch sehr bewährt hat:

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Das Eselspiel

Man kann Menschen ja in zwei Gruppen einteilen: Solche, die gerne Gesellschaftsspiele spielen und solche, die das nicht nur nicht tun, sondern die solche Spiele hassen. Ich gehöre zu letzteren. Monopoly oder Risiko sind für mich eine Qual. Auch wenn meine Tochter mit mir spielen will, tue ich das nur äußerst ungern.

Trotzdem halte ich meine Augen stets offen, weil es eine besondere Kategorie Spiele gibt, für die ich mich – sozusagen berufsbedingt – interessiere: Spiele, die man auf Klassenfahrten spielen kann. Und ein solches habe ich gefunden!

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