Klassenfahrt II – Letzte Vorbereitungen

Noch zwei Tage bis zur Klassenfahrt: Von Montag bis Donnerstag sind wir in Aachen zu Besuch. Programm und Freizeit wechseln sich ab – leider verspricht das Wetter nichts Gutes.

2014-06-12 11.14.22-5Während bei unserer letzten Klassenfahrt (Teil 1, Teil 2, Teil 3) bei den Schülern das gegenseitige Kennenlernen und bei uns Lehrern die Sicherheit der Kinder mit Glasknochen im Vordergrund stand, ist die Sache in Klasse 7 deutlich anspruchsvoller: Manche Kinder stecken mitten in der Pubertät, andere sind noch ganz Kind. Über diese Unterschiede habe ich hier ausführlicher geschrieben. Die Klasse zusammenzuführen wird anspruchsvoll.

Spannend ist bspw. die Verteilung der Zimmer: In jeder Klasse gibt es “beste Freunde” die unbedingt in ein Zimmer wollen und damit gibt es auch immer ein, zwei, drei Kinder, die nicht so viele Freunde haben. Ich wollte unbedingt den Sportunterrichts-Effekt vermeiden: Wer zuletzt ins Fußballteam gewählt wird und am Schluss übrig bleibt, ist die größte Pfeife von allen und weiß das auch.
Wir haben die Klasse in einem Stuhlkreis vorsichtig an das Problem herangeführt (“Was wünscht ihr euch?” “Welche Probleme können entstehen?” “Wie schaffen wir es, dass alle zufrieden sind?”) bis sie von sich aus auf den Gedanken gekommen sind, die Zimmerverteilung zufällig auszulosen. “Das ist dann fair für alle!”  Und tatsächlich gab es hinterher keine Beschwerden von Seiten der Schüler, obwohl sicher nicht alle ganz glücklich sind.

Organisatorische Fragen wurden in den letzten Tagen noch geklärt (Wer zahlt die JHB für die I-Helfer? Kommt man mit den Rollstühlen eigentlich überall hin? Wie steht es um die Sicherheit der Glasknochenmädels? Stehen Gruppenräume zur Verfügung? Wer nimmt welche Medikamente zu sich?) und Drohungen ausgesprochen (“Wir haben keinerlei Schwierigkeiten, einzelne von euch direkt am Montag wieder in den Zug Richtung ‘Mama’ zu setzen!”)

Die Verantwortung bei so einem viertägigen Kindergeburtstag Ausflug wiegt ganz schön schwer – ohne meine großartige Co-Klassenlehrerin die ständig Dinge organisiert, die ich vergesse und (gefühlt und real) den größten Teil der Planung übernommen hat, würde ich wohl nächste Woche einfach Unterricht durchziehen.

Ich habe viel gegoogelt und nach Ideen und Erfahrungsberichten zu Stadtrallyes und Spielen auf Klassenfahrten gesucht – aber recht wenig gefunden.
Grund genug, auch diese Fahrt mit einem ausführlich Bericht zu begleiten, um anderen Kollegen vielleicht die ein oder andere Inspiration (oder Warnung…!?) zu bieten.

Montag geht’s los. Ich freu mich.

Schummeln und Spionieren mit Smartwatches

2014-08-20 19.37.11

Ohne auf das (für sich selbst sprechende) “Neuland”-Zitat unserer Kanzlerin anspielen zu wollen, ist die technische Entwicklung der vergangenen 10 Jahre atemberaubend.
Das Schule stark von der Politik bestimmt wird, bemerkt man (auch) daran, dass wir es kaum schaffen, mit dem technischen Fortschritt mitzukommen.
Während ich mich noch ohne Wikipedia zum Abitur geschummelt habe, führte die Klasse meines Bruders ein eigenes Forum und übersetze im Schwarm die Französisch-Lektüre.

Stets hängt die Schule hinterher.

2014-08-20 19.38.12Nach vielen Jahren Facebook gibt es nun unsinnige Diskussionen darüber, ob Lehrer mit Schülern befreundet sein dürfen, ob Lehrer einen Account besitzen dürfen und überhaupt. Erst im April durfte ich im ARD-Morgenmagazin dazu ein paar Worte sagen. Eine Diskussion über whatsapp steht uns noch bevor. Neuland halt.

Und während zu Beginn von Klausuren immer noch die Lehrer herumlaufen und verkünden “die Speicher der Taschenrechner müssen gelöscht sein!” rollt die nächste Welle technischer Errungenschaften über uns: Google Glass.   Elektronische Kontaktlinse.   Smartwatches.

Eine Smartwatch gibt es inzwischen kostenlos zum Handy dazu und abgesehen vom Uhr anzeigen ist sie vor allem eine Mischung aus Fotoalbum, PDF-Reder und Wikipedia. Damit zu pfuschen ist so unfassbar einfach, dass sich die Schulen (und Universitäten) ganz schnell Gedanken machen sollten.
Zwar müssen unsere Schüler vor Klausuren ihre Smartphones abgeben – das hindert sie jedoch nicht daran, auf dem Klo mit einem Zweithandy nach Antworten zu googlen. Eine Smartwatch wird den wenigsten Kollegen auffallen, hat bei einer Klausur aber den gleichen Effekt wie ein aufgeschlagenes Lehrbuch. Muss ich zukünftig alle Handys und Uhren einsammeln wie das in Belgien üblich ist?

Schulentwicklung ist da ein unglaublich spannendes Feld und ich bin wirklich gespannt, wie sich das Verhältnis ‘technische Aufrüstung’ vs. ‘Prüfung’ in den kommenden Jahren weiterentwickelt.

Und wie sieht es im Mutterland der Technologie aus? Südkorea? USA?
In der kleinen Stadt Dubuque in Iowa dürfen müssen die Schüler zukünftig Pulsuhren tragen, damit die Lehrer beim Sportunterricht nur noch denjenigen gute Noten geben, die sich auch wirklich anstrengen:

“It will be a large portion of their grade, because we want to grade them on what they’re actually doing in our class,” Dubuque Schools Athletic and Wellness Director Amy Hawkins told ABC News.

Der Hersteller der Uhren zeigt auf seiner Homepage fröhliche, gutaussehende Lehrer und begeisterte Kinder.
Spannend, wie in den USA Kinder unter dem Deckmantel der Pädagogik medizinisch ausspioniert werden, während wir hier diskutieren, ob ich dem Rüdiger via Facebook mitteilen darf, dass er morgen erst zur 2. kommen muss – oder ob ich damit gegen Dienstrecht verstoße.

Rememer, remember…

Amüsant übrigens, dass in verschiedenen Kommentarspalten empfohlen wird, heimlich zu masturbieren: Das würde schließlich Puls und Blutdruck nach oben treiben und am Ende seien alle glücklich: “So ein fleißiger Junge – der bekommt eine Eins!” Zwinkerndes Smiley


kooperativer Unterricht mit OneNote

Ein wesentlicher Grundpfeiler dieses Blogs war ist das OneNote-Projekt. Darin beschrieb ich die Möglichkeit, Kollegen den Zugriff auf das eigene Unterrichtsmaterial zu bieten und umgekehrt auf das Material von Kollegen zuzugreifen (bildlich gesprochen: die dürfen in meinen LEITZ-Ordnern stöbern und ich in ihren).
Mittlerweile ist die technische Umsetzung dieses Projekts viel, viel einfacher geworden und weil ich immer noch E-Mails bekomme mit Anfragen zur Unterrichtsvorbereitung mit OneNote möchte ich auf diesen Aspekt (“teilen und kooperieren”) nochmal genauer eingehen.

imageOneNote ist eigentlich die 1:1-Umsetzung  von klassischen Leitz-Ordnern in den Computer (hier habe ich in einem Video detaillierter erklärt, wie ich mit OneNote arbeite). Seit einigen Jahren arbeite ich mit dem Programm und es ist und bleibt für mich die eierlegende WoOllmilchsau unter den Officeprogrammen.

Der Aufbau ist klar strukturiert:

Links sind meine Notizbücher (bei mir: Arbeitsblätter, Dokumente, Unterricht), oben in der Leiste die Abschnitte innerhalb eines Ordners (Mathematik, Physik, etc.) und rechts dann die Seiten innerhalb eines Abschnitts.

Seit einiger Zeit bietet OneNote an, Notizbücher nicht nur auf dem heimischen PC zu führen, sondern auch “in der Cloud”, d.h. online. Ein solches Notizbuch kann ich auf verschiedenen Computern (oder Smartphones) öffnen und bearbeiten – es wird immer und überall auf dem gleichen Stand gehalten.

Diese Notizbücher kann man auch anderen Menschen zugänglich machen. Das Problem dabei ist nur, dass andere Menschen unser Material vielleicht durcheinanderbringen oder verändern. Doch das lässt sich mit OneNote und einer “nur lesen”-Beschränkung verhindern.

Am einfachsten funktioniert das mit OneNote 2013.
Ein Web-Notizbuch kann man über Datei – Freigeben – Personen einladen ziemlich einfach anderen Usern zugänglich machen. Ganz besonders (!) wichtig ist der kleine Auswahlkasten rechts: Hier bestimmt man, ob der Gast auch Schreibrechte, oder nur Leserechte bekommt. Letzteres ist hier angebracht.

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Mein Unterricht wird nun einigen Kollegen zugänglich gemacht und sie können auf mein Material zugreifen. Umgekehrt hab ich die Möglichkeit, um Unterricht meiner Kollegen zu stöbern und mir gute Ideen rauszusuchen. Exemplarisch hier zu sehen:

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Wenn man mit den Office-Programmen nicht zurecht kommt (oder sie nicht hat), funktioniert die Freigabe auch über das Web-Interface von Office Online.

Zunächst www.onenote.com und das entsprechende Notizbuch erstellen/öffnen. Anschließend auf Datei und Teilen klicken:

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Auch hier: Nicht das blaue Feld “Recipients can edit” (Teilehmer können bearbeiten) übersehen! Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Kollegen “kopieren” und “ausschneiden” verwechseln.

Es besteht sogar die Möglichkeit, sein Notizbuch komplett öffentlich zu führen. Nun bin ich noch nicht so eingebildet, dass ich meinen Unterricht für weltöffentlich wert erachte – aber es mag sein, dass ich irgendwann einem Kurs von Ferne Zugriff darauf erlauben möchte und das geht.

Ist das eingerichtet, kann man sich wunderbar gegenseitig in die Karten schauen.

Wozu soll das gut sein?

An vielen Schulen wird z.B. das Fach “NW” unterrichtet. Weil aber niemand “NW” studiert hat, sondern Bio/Chemie/Physik wird in der Praxis dann oft – je nach Lehrer – auch nur Bio/Chemie/Physik unterrichtet. Gerade projektorientierter Unterricht lädt aber zum kreativen Austausch ein. Im Fach NW habe ich weit mehr Freiheiten als in Mathematik. In Technik mehr als in Englisch.
Mir zumindest macht es Spaß, mich mit Kollegen auszutauschen – die wissen nämlich meist mehr als ich… Zwinkerndes Smiley

#18 Anschnallen, Freunde.

Erinnert ihr euch an diese Szene im ersten Waynes World Film als Wayne und Garth Street Hockey spielen und ein Auto kommt und beide rufen “Auto!” während sie das Tor beiseite schieben und als das Auto vorbei ist rufen sie “Spiel läuft!” und schieben das Tor zurück?

Das hier ist etwa genauso. Und es wird Zeit, meine Reihe über die Bibel wieder aufzunehmen. Der erste Teil ist hier zu finden. Aber jetzt: Spiel läuft!

Im ersten Kapitel des Briefes von Paulus an die Epheser können wir lesen:

Er hat uns seinen Plan wissen lassen, der bis dahin ein Geheimnis gewesen war und den er – so hatte er es sich vorgenommen, und so hatte er beschlossen – durch Christus verwirklichen wollte, sobald die Zeit dafür gekommen war: Unter ihm, Christus, dem Oberhaupt des ganzen Universums, soll alles vereint werden – das, was im Himmel, und das, was auf der Erde ist.

Moment mal… was?

Alles soll vereint werden?

Alles?

Zunächst ein wenig griechisch für all jene unter uns, die die Hausaufgaben im Bus abgeschrieben haben: Die Phrase “alles vereint werden” ist im griechischen das Wort pas und es bedeutet wörtlich… “alles”. (Man könnte meinen, da stecke etwas Subtiles oder Tiefgründiges dahinter – aber es meint genau das.)

Eine kleine Zusammenfassung: Paulus zufolge tut Gott etwas – etwas, das alle Dinge involviert, einfach weil es ihm gefällt.

Gott sucht nach Dingen, die ihm gefallen.

Nur dahin entwickelt sich alles.

Gott genießt das, was auch immer es ist.

Nun, ein paar Gedanken zu dem was-auch-immer.

Der Satz, mit dem beschrieben wird, was Gott durch Christus tut wird hier als

“alles vereint” übersetzt.

In anderen Übersetzungen heißt es

zusammenfassend

oder

zu sammeln

oder

ins Gedächtnis zurückzurufen

oder

auf den Punkt.

Das Wort im Griechischen ist anakephalaiossathai. (Haltet einen Moment inne, um die schiere Wucht dieses Wortes zu genießen! Wer dieses Wort benutzt, das schwätzt nicht nur rum – und tatsächlich kommt es in der Bibel nur ein einziges Mal vor) (In Scrabble hätte man damit praktisch sofort gewonnen!).

ana bedeutet wieder,

kephale bedeutet Kopf,

anakephalaiossathai bedeutet also, alles wieder unter einen Kopf zu bringen. (Das Wort hat auch Verbindungen in die antike Welt der Mathematik und beschreibt, was passiert, wenn man verschiedene Zahlen zu einer zusammen zählt.) (Mathematik ist auch großartig.)

Zwei Anmerkungen zu diesem Wort:

Manchmal wird es übersetzt als ins Gedächtnis zurückzurufen.
Sich etwas ins Gedächtnis zurückzurufen ist ein anderes Wort dafür, etwas noch einmal zu erzählen. Und wenn wir Geschichten neu erzählen, dann lassen wir die nervigen und ätzenden Details nicht wegfallen – aber sie erscheinen in neuem Licht.

Als ich noch ein Jugendlicher war, kamen meine Eltern auf die fantastische Idee, im Januar eine Drainage unter dem Reitplatz zu verlegen. Zusammen mit meinen Brüdern musste ich bei minus 10°C tiefgefrorenen Boden aufstemmen und mit klammen, steifgefrorenen Fingern Rohre verlegen und Kies verladen und Sand umschütten. Es waren die schlimmsten Weihnachtsferien unseres Lebens.

Und doch, wenn wir heute zusammensitzen und die Geschichten von früher erzählen, dann tun wir das mit einem Lächeln.

Haben wir in der Kälte gelacht? Oder fanden wir es besonders komisch, tonnenweise Kies über den Hof zu fahren? Hat es uns Spaß gemacht, den steinharten Boden aufzuhacken?

Nein.

Es war zum kotzen!

Und doch… wenn ich die Geschichte heute erzähle, dann werden alle diese Details immer besonders betont, den sie gehören zu einer richtig guten Geschichte dazu.

Ihr alle kennt solche Geschichten.

Aber jetzt zurück zu dem Vers.

Paulus zufolge möchte Gott alles neu erzählen. Alles. Denn alles liegt zerbrochen, unvereint, zerstört und verletzt herum – aber es erfüllt Gott mit Freude, die Dinge zusammenzusetzen. In Christus.

Nach Paulus, Gott ist erzähle…alles. Seine uneinig waren, gebrochen, gebrochen, Teile sind mit verstreut über dem Ort, und es bringt Gott Freude zu bringen sie alles wieder zusammen in Einheit. In Christus.

Alles?

Alle Teile der Geschichte?

Alles was je ein Mensch jemals getan hat?

Warum benutzt Paulus dieses große Wort pas? Warum schließt er auch auch Himmel und Erde mit ein?

Warum hat er nicht einige Grenzen gelassen? Warum hat er nicht gesagt religiöse Dinge…oder christliche Dinge…oder erlöste Dinge…?

Warum ist er so deutlich, dass nichts von diesem Anakephalaiossathai-Ding ausgelassen wird, dass Gott um seiner Freude willen hier ist?

(Wir mögen oder mögen nicht mit dieser Sicht der Dinge übereinstimmen – und insbesondere angesichts all des Leides in der Welt fällt es mir oft schwer, an irgend etwas Gutes zu glauben. Aber unabhängig von unserer eigenen Meinung finden wir diese Sicht der Dinge in der Bibel – und darum soll es hier ja gehen.)

Mit diesen Fragen im Hinterkopf ist es von Bedeutung, was Petrus in Apostelgeschichte Kapitel 3 sagt:

…bis die Zeit gekommen ist für Gott alle Dinge wiederzuherstellen

Und was Paulus schreibt im Brief an die Kolosser Kapitel 1

Gott gefiel es…

(da ist dieses Vergnügen wieder)

…durch Jesus mit allem versöhnt zu sein.

(Da haben wir dieses Wort pas wieder)

Und hier ist Jesus in Matthäus Kapitel 19.

Wahrlich, ich sage euch, bei der Erneuerung aller Dinge …

Was ist das?

Über was reden sie?

Wiederherstellen, Versöhnung, Erneuerung, anakephalaiossathai.

Sie alle sind konsequent in ihrer Behauptung, dass Gott in der Welt präsent ist, um alles wieder so, wie es sein sollte, zu vereinen.

Unsere zerbrochenen Beziehungen?

Armut?

Missbrauch?

Rassismus?

Gebrochene Herzen?

Alle Dinge.

Alle Dinge.

Alle Dinge.

Alle Dinge.

Alle Dinge.

Nach Paulus ist es das, was Gott Freude macht.

Dies ist es, was Gott in der Welt will.

Das ist es, was Gott jetzt tut.

Dank geht an Rob Bell.

Workbook “Elektronik”

imageNur noch wenige Tage Ferien, bis es wieder losgeht. Neben all dem renovieren und umbauen habe ich mir Gedanken über meinen WP-Technik-Kurs gemacht.
Nach dem Bau des großen Schulmodells im vergangenen Jahr (hier ein Video davon) mit einfachen elektrischen Schaltungen steht in diesem Jahr etwas mehr Elektrik auf dem Plan.

Ich habe einige Tage darüber gegrübelt, welche Methode hier sinnvoll wäre.
Normalerweise arbeite ich intensiv mit Lerntheken und Stationen. Sie ermöglichen ein differenziertes Arbeiten, d.h. ich kann die sehr guten Schüler genauso beschäftigen, wie die schwachen. Im Technikunterricht ist das ungleich schwieriger – ich kann das Material nicht in 25facher Ausfertigung bereitstellen, um jedem gerecht zu werden. Denn anders als in Mathematik kann man sich nicht direkt auf die komplizierten Schaltungen (= hohen Stationsnummern) stürzen, sondern fängt immer am Anfang an.

Im vergangenen Jahr habe ich überaus positive Erfahrung mit meinem NW-Workbook gemacht. Das Heft wird inzwischen von vielen Kollegen in ihren Klassen genutzt und beständig verbessert. Entsprechend versuche ich das dieses Jahr auch im Technikunterricht.

Ein Workbook bietet mir die Möglichkeit, alle Schüler mit Sachtexten, Schaltskizzen und Aufgaben zu versorgen und gleichzeitig komplexere Aufgaben so einzubauen, dass nur die “Nerds” sich damit beschäftigen dürfen müssen (“Wie funktioniert ein Transistor auf atomarer Ebene?”).
Abgesehen davon erschaffe ich gerne Unterrichtsmaterialien. Ein kurzer Überblick:

image

Das Heft wird in den nächsten Monaten anwachsen, bisher sind erst mal nur die Grundlagen eingebaut. Dinge wie Lichtschranken, Radios und Alarmanlagen kommen später. Realisiert wird alles mit billigem OPITEC-Material. Das kann man auch mal gut im Klassensatz bestellen.

Interessierte Kollegen lade ich wie immer ein, das Workbook zu durchwühlen, zu kritisieren und für eigenen Unterricht zu benutzen – es findet sich an der üblichen Stelle bzw. schreibt eine Anfrage als Kommentar.