HTC One – Hello Kitkat :-D

HTC One 1Hin und wieder packt es mich dann doch – der Spaß am Flashen eines neuen ROMs auf mein Handy. Auch wenn es im Vergleich zu den guten alten Windows Mobile Zeiten deutlich ruhiger geworden ist: König am HTC-Himmel ist aktuell Mike, der hier das neueste Android 4.4 Kitkat schon auf das HTC One portiert hat.

Ich war einigermaßen neugierig auf die Unterschiede zwischen 4.3 und 4.4 – aber, ehrlich gesagt: Ich musste googeln, um herauszufinden, was sich überhaupt geändert hat.

Oberflächlich betrachtet sind es eher die Details, die man (wenn überhaupt) bemerkt. So kann man jetzt die Positionsbestimmung mehr oder weniger akkuintensiv gestalten. Insgesamt ist das Betriebssystem schlanker geworden, es verbraucht weniger Platz und sollte damit länger laufen.

Akkuprobleme habe ich eigentlich nie gehabt – unter Kitkat bilde ich mir zumindest ein, dass es noch besser ist – mit knapp 70% am Nachmittag bin ich zufrieden.2013-12-09 14.21.58

Die Frage, ob sich das Update lohnt, stellt sich eigentlich nicht: Nerds werden das System sowieso updaten (auch wenn sich nur ein gelber Punkt in einen grünen verwandelt hat) und normale User werden die Finger davon lassen, egal was es bringt. Ich habe einmal mehr einen Nachmittag um den Zustand meines Handys gezittert und mich anschließend gefreut.

Zumindest lässt sich sagen: Seine Kaufentscheidung muss man nicht abhängig machen vom Erscheinungsdatum von Android 4.4 Kitkat, dafür sind die Neuerungen zu spärlich.
Der Wechsel von 4.2 auf 4.3 war da schon deutlicher – insbesondere auf der HTC Sense Oberfläche.

Der Nikolaus war da (2)

“PAPAAAAAAA!”

Aufgeschreckt renne ich nach unten. Carolina hat ihr Bild aus dem Kamin gezogen. Urgs…

“Oh weh…!”, stammel ich und überlege fieberhaft, wie ich die Situation retten kann.

“Der Nikolaus hat das Bild verloren, als er den Schornstein hochgeklettert ist!” erklärt Carolina besorgt. Eifrig nickend stimme ich zu. “Ja.. genau! Dann… erm…!”

Ich verstumme.

Papa…” .
Meine Tochter sieht mich an, als wäre ich debil. “Dann müssen wir das an Weihnachten nochmal hinlegen. Dann nimmt der Weihnachtsmann dem Nikolaus das mit!”

Ich vermisse diese Zeit.
Blöde Frau Pallhuber. ;-)

Der Nikolaus war da…

“Papa? Es gibt keinen Weihnachtsmann!!”
“Bitte was?” Ich schaue, möglichst neutral, auf. “Wer sagt denn so etwas?”
“Die Frau Pallhuber. Heute in der 6. Stunde.”
Sie hält kurz inne. “Weißt du, einmal hätte ich gerne noch mit dem Weihnachtsmann Weihnachten gefeiert. So wie früher.”

Früher.

Vor drei Jahren noch hat meine Tochter extra ihr Zimmer aufgeräumt, die Stiefel geputzt und ihm ein Bild gemalt. Mit viel Liebe und Sorgfalt. Das Bild hat sie dann auf die Stiefel gelegt, bevor sie ins Bett musste.

Am nächsten Morgen ertönte aufgeregtes Rufen aus dem Kinderzimmer. “Papa! Papa!” (Natürlich ruft sie mich als erstes..) “Der Nikolaus war da! Und er hat mein Bild mitgenommen!”

Carolina jubelte laut und brabbelt weiter, während ich mich ganz schlecht fühle. Denn der ‘Nikolaus’ hat das Bild im Kamin entsorgt – schließlich darf sie es ja nie wieder finden…

“Ist das nicht toll, Papa?”

“Hm..?”

“Na, dass er mein Bild mitgenommen hat!”

“Erm… ja! Sehr!”
Wann habe ich mich zuletzt so schlecht gefühlt?

ISS, Olympia und die kugelförmige Flamme

Am 09.11.2013 verließen zwei russische Astronauten die Internationale Raumstation ISS für einen Außeneinsatz mit einem ganz besondern Gegenstand in der Tasche. Die Olympische Fackel. Es war nicht der erste Besuch einer Olympischen Fackel auf der ISS, aber der erste Weltraumsparziergang mit ihr. Doch schon bevor sich die Fackel auf den Weg ins Weltall machte, gab es rege Disskusionen über die Sicherheit der Astronauten. Sollte man wirklich eine brennende Fackel auf die ISS bringen? Zu gefährlich entschied die Flugleitstation in Moskau. Doch wäre eine entfachte Fackel wirklich ein Sicherheitsrisiko gewesen? Immerhin wurden auch schon auf der Raumstation MIR experimente mit Feuer und Flammen durchgeführt. Man munkelt, dass ein anderer Grund zu der Entscheidung der Flugdirektion führten. Die Schwerelosigkeit. Jede Kerzen- oder Fackelflamme benötigt Sauerstoff zum brennen. Entzündet man eine Flamme auf der Erde, so steigen die Verbrennungsprodukte und die darüberliegende aufgeheizte Luft nach oben. Aufgrund der Konvektion im Raum sinkt kalte Luft nach unten und speißt die Flamme mit neuem Sauerstoff. Unsere Kerze Brennt am docht Kegelförmig ab. Entzündet man jedoch eine Kerze im Weltall sieht das ganze anders aus. Die Schwerelosigkeit sorgt dafür, dass es zu fast keiner Konvektion kommt. Der Kerze geht aufgrund der nicht vorhandenen

Kerze auf der Erde und im All - NASA.gov

Kerze auf der Erde und im All – NASA.gov

Gasbewegung im Raum buchstäblich die Luft aus, da die entstandene heiße Luft und die Verbrennungsprodukte genau dort bleiben wo sie sich gerade befinden. Der Sauerstoff rund um den Kerzendocht verbrennt. Ist dieser jedoch aufgrbraucht erlischt die Kerze. Der bisherige Rekord einer brennenden Kerze im Weltall lag bei 16 Minuten. Laut NASA sollen mit den experimentellen Bedingungen, die auf der ISS geschaffen werden können sogar 167 Minuten erreicht werden. Hätten die Astronauten also die Olympische Fackel, entzündet durch die Sonne mit einem extra dafür vorgesehenen Hohlspiegel in ihrer Sojuskapsel mit auf die ISS genommen, wäre die Flamme der Fackel spätestens nach 167 Minuten ausgegangen. Das hätte zur Folge gehabt, dass eine der wichtigsten Regeln der olympischen Traditionen gebrochen hätte werden müssen. Das Olympische Feuer darf im laufe der Olympiade nicht erlischen. Natürlich hat diese Regel ihren Ursprung, genau wie die Olympiade, in der Antike und sollte heutzutage nicht mehr zu ernst genommen werden. Veranschaulicht man sich aber die wichtigkeit der ewig brennenden Fackeln in der damaligen Religion wird einem bewusst, warum den Veranstalltern dem IOC ein erlischen der Fackel, vorallem vor diesem Hintergrund und mit diesem Medieninteresse überhauptnicht gefallen würde. Also waren es nun gerade einmal 2 kg Aluminium die die Astronauten mit sich spazieren führten. Über den Sinn und die Aktuallität solcher teueren Veranstalltungen kann man streiten. Worüber man nicht streiten kann ist die schönheit einer Kugelförmigen Flamme im schwerelosen Raum. Deshalb hier nochmal ein kleiner Eindruck von der ehemaligen Raumstation MIR.

http://www.youtube.com/watch?v=IgzCMKdAYuI

Und wer noch mehr Informationen über die experimente der NASA auf der ISS haben möchte klicke auf das Bild der beiden Flammen oben.