Ironie.

2012-03-30 16.33.06

Kleine Kinder haben noch jenen staunenden Blick für die Welt, den unsereins spätestens mit dem Verfassen der ersten Steuerklärung verliert.

Carolina sammelt zum Beispiel gerne besonders schöne Steine. Oder Tannenzapfen. “Nur die schönsten.”

Natürlich.

Genervt entgegnete meine Frau Carolina neulich: “Eröffne noch ein Steine- und Zapfen-Museum.”
”Ja!”
, entgegnete Carolina. Und sammelt seitdem noch begeisterter.

Wir diskutieren noch über den Eintrittspreis. Aber ich halte mich da zurück.

Lehrer sein. Heute und morgen.

Ich liebe meinen Beruf.
Kinder und Jugendliche zu Erziehen, sie ein Stück weit mit dem nötigen Wissen auszustatten, um ihr Leben gestalten zu können ist großartig.

Meinen Berufsalltag als relativ junger Lehrer kann man grob in drei Bereiche einteilen:

  • Unterrichten (erziehen, erklären, unterrichten)
  • Vorbereiten (Lerntheken erstellen, Klassenarbeit korrigieren, …)
  • Organisieren (Listen ausfüllen, Fehlstunden eintragen, Statistiken erfassen)

 

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Da ich zur Zeit keine Sonderaufgaben habe (z.B. Mittelstufen-Koordination, Beratungslehrer, Ausbildungskoordinator o.ä.) bin ich mit dieser Verteilung sehr zufrieden. Es gibt sicher Zeiten, in denen die Vorbereitung mal mehr und mal weniger Zeit in Anspruch nimmt. Mehr Physikkurse bedeuten in der Regel mehr Vorbereitungszeit. (Früher, als man noch nichts hatte und Steine gegessen hat, da gab es an Schulen sogar Assistenten. Die haben die naturwissenschaftlichen Experimente auf- und wieder abgebaut und sich um die Sammlung gekümmert.)

Das Kultusministerium Thüringen ist nun mit einer Dienstanweisung (also ein verbindlicher Arbeitsauftrag) vorgeprescht, die mich ‘nachdenklich’ macht. Dort heißt es:

  • „Die Schulleiterin/der Schulleiter überprüft in regelmäßigen Abständen die Einhaltung der Bestimmungen des Gesamtvertrages an der Schule. Dazu ist von jeder Lehrkraft eine Übersicht zu führen, in der fortlaufend eingetragen wird, was, wann, aus welcher Quelle in welcher Anzahl kopiert wurde. Diese Übersichten sind von der Schulleitung regelmäßig zu prüfen.“ [Hervorhebung von mir]

Wenn wir unseren Blick nun auf jene Lehrer richten, die als “digital natives” den Großteil ihrer Unterrichtsvorbereitung am Computer machen, dann wird diese Dienstanweisung durchaus herausfordernd. Auf meinem Notebook befinden sich grob 30.000 Word-, PDF- und sonstige Dateien. Würde ich nun in eine Liste (!) eintragen, in der nachzuvollziehen ist, welche Datei woher stammt und wie oft ich sie an wen kopiert habe, dann würde mir das Land für die nächsten Monate eine ganze Menge Gehalt zahlen für eine Arbeit, die – ja, was eigentlich? – produziert?

Mein Alltag sähe so aus:

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Ganz zu schweigen von der Schulleitung (m)einer Gesamtschule: Bei knapp 100 Kollegen muss die sich regelmäßig durch diese Listen durcharbeiten und überprüfen, ob z.B. “97297_AB_EZ.doc” wirklich als freie Kopiervorlage von der Diskette aus “Physik im Unterricht 1987, Heft 12” stammt wie angegeben, oder nicht heimlich und illegal von einer geschützten CD herunterraubkopiert wurde und der Kollege womöglich als Lügner mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde zu rechnen hat.

Zukünftige Lehrer haben also die Wahl:

  1. als Lehrer aus einem Schulbuch eine Tabelle analog herauskopiere, diese dann ausschneiden und in ein Arbeitsblatt einkleben und für die Klasse nochmals analog kopieren (erlaubt).
  2. in der Schule die o.g. Tabelle auf meinem Computerarbeitsplatz einscannen und digital in ein Arbeitsblatt einbinden und dafür als Raubkopierer ins Gefängnis kommen können.
  3. keine Computer in der Schule mehr benutzen und nur noch heimlich (!) zu Hause vorbereiten.

 

Ich stelle mir das sehr schön vor: In zehn Jahren stehen Mitarbeiter der Verlage im Auftrag des Ministeriums (oder umgekehrt?) im Lehrerzimmer und patroullieren die Tische ab. Einzelne, verruchte Lehrer werden wie Dealer von den Kollegen geschätzt und gefürchtet, denn sie versorgen uns mit neuem, illegalem Stoff – den Arbeitsblättern.

Mitarbeiter: “Hey, SIE! Wo haben Sie dieses Arbeitsblatt her?!”
Ich (stottere): “Ich..? Was? Dieses.. erm…Gefunden!? Auf dem Schulhof? ”
Mitarbeiter: “Kommen Sie mal bitte mit!”
Und unter den mitleidsvollen Kollegen werde ich in die Dunkelkammer geschafft, wo ich – GuttenplagWiki-sei-Dank – binnen fünf Minuten als Plagiator und Raubkopierer entlarvt werde.
"Diese Textaufgabe haben Sie abgeschrieben! ABGESCHRIEBEN!!!”

Mal im Ernst.
Die Steuerzahler in Deutschland zahlen mir und tausenden anderen Lehrern ein gutes Gehalt, damit ich ihren Kindern das Bestmögliche mitgebe und sie auf Beruf und Leben vorbereite. Will den wirklich jemand ernsthaft, dass ich meine Zeit mit so einem Quatsch vergeude? Dann hätte ich auch Buchhalter werden können.

Warum nehmen wir uns eigentlich kein Beispiel an Polen?
Dort wurden gerade knapp 12 Millionen €uro in freie Bildungsmaterialien investiert. Ich prophezeie (und ich bin wahrlich ein begnadeter Prophet):

In zehn Jahren werden jene Lehrer, die auch polnisch sprechen, die beliebtesten sein Zwinkerndes Smiley.

Notizen auf dem HTC Flyer

2012-04-11_08-40-36Nachdem kubiwahn und auch Herr Rau in den vergangenen Tagen Pencasts (digitale Stifte) vorgestellt haben, ist gestern bei den xda-developers eine interessante App von Lenovos Thinkpad Tablet auf das HTC Flyer raubmordkopiert portiert worden: ‘Notes Mobile’.

Nachdem die Android OneNote App leider den Stift des Flyers nicht unterstützt und ich mit Evernote auf dem Tablet irgendwie nicht so richtig warm werde, ist dies vielleicht ein neuer, unkomplizierter Anlauf.

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Meine Bedürfnisse sind nämlich folgende: In den meisten Fällen missbrauche ich solche Software als Post-It-Zettel. Ich will nur schnell was aufschreiben und dafür soll es schnell und unkompliziert gehen.

Ähnlich wie bei Evernote kann man hier Bilder einfügen und die Ergebnisse lassen sich als .png Bilddateien exportieren. Dabei wirkt die Notes Mobile aufgeräumter als Evernote, wenn auch deutlich simpler.

Handgeschriebenes lässt sich in echten Text umwandeln (wenn das jemand möchte) und, für mich sehr praktisch, es gibt nicht nur eine Handflächenunterdrückung, sondern auch eine Handflächenunterdrückung für Linkshänder. Bei Evernote stört die aufgelegte Hand nämlich allzuoft das flüssige Schreiben. Das funktioniert hier wunderprächtig.

Das Programm lässt sich auf jedem gerooteten Flyer problemlos installieren: Einfach die Datei auf die Speicherkarte legen und via Recovery flashen. (Beim Flyer: Neustart mit gedrückter Power-Taste und Volume-Down).

Experiment: Airbag–>Handy–>Gesicht

 

Ich bin ja ein großer Anhänger von “Physik im Alltag”.

Im meinem 10er Kurs haben wir mit viel Freude ausgerechnet, welche Kraft das herabfallende Bügeleisen auf das Gesicht von Einbrecher Marv ausübt, als er in dem Film “Kevin – Allein zu Haus” selbiges abbekommt.
Oder wie viel Kraft in John McClanes Fingern steckt, wenn er einen Fahrstuhlschacht hinab fällt und sich nach einigen Metern Fall nur mit den Fingerspitzen an einem Absatz auffängt.

Vor einigen Wochen ist mir das eindrückliche Video der Polizei von Dallas begegnet (die meisten Leser fragen sich vermutlich , wo einem ein solches Video “begegnen” kann..). Ausgangspunkt des Videos ist, dass es oft zu leichten Auffahrunfällen kommt, weil die Fahrer simsen. Dabei explodiert der Airbag und schleudert das Handy ins Gesicht des Fahrers, was zu schweren Verletzungen führen kann. In dem Video kann man verfolgen, wie die Polizisten an einem Dummy nachstellen, was in der Realtität oft passiert.
Da ich Marv und John McClane schon im Unterricht verbraten habe, werde ich die folgende Aufgabe in meine nächste Mechanik-Lerntheke einbauen:

“Berechne die Kraft, mit der ein Handy, vom Airbag beschleunigt, einem Fahrer ins Gesicht schlägt.”

Folgende Überlegungen zum Lösen der Aufgabe habe ich mir gemacht. Über etwaige Korrekturen seitens “richtiger” Physiker wäre ich dankbar.

Ausgangspunkt ist die kinetische Energie (Bewegungsenergie), die das Handy durch den Airbag erhält. Es gilt:

E_{kin}=\frac{1}{2}\cdot m\cdot v^{2}

Außerdem ist die “Bremsenergie” wichtig, als diejenige, die das Gesicht dem Handy entgegensetzt. Diese ist das Produkt aus Kraft und Weg:

Bremsenergie = F\cdot s

Beide Energien kann man gleichsetzen, denn die gesamte kinetische Energie des Handys wird ja auf das Gesicht übertragen. Gesucht ist die Kraft F, die auf das Gesicht ausgeübt wird. Also:

F=\frac{m\cdot v^{2}}{2\cdot s}

imageBleiben verschiedene Variablen offen, die wir nun der Reihe nach füllen müssen dürfen:

  • Die Masse m des Handys würde ich grob mit 150g beziffern, also 0,15 kg.
  • Die Bremsstrecke s ist die Strecke, die zur Verfügung steht, bis das Handy nicht mehr weiterfliegt: Also unser Gesicht. Der menschliche Knochen kann maximal 15 Millimeter gebogen werden, bis er bricht, abhängig von Alter, Geschlecht etc.etc. Der Einfachheit nehmen wir also 0,015m als Bremsweg.
  • Bleibt noch die Geschwindigkeit v. Die kommt jetzt.
    Laut Wikipedia braucht ein Airbag etwa 50 Millisekunden, bis er voll aufgeblasen ist, also etwa 30cm zurückgelegt hat. Das ergibt dann

v=\frac{s}{t}=\frac{0,3m}{0,05s}=6\frac{m}{s}

In die Formel eingesetzt erhalten wir:

F=\frac{m\cdot v^{2}}{2\cdot s}=\frac{0,15kg\cdot (6\frac{m}{s})^{2}}{2\cdot 0,015m}=180N

180 Newton. Hm. Ist das viel? Oder wenig? Es entspricht einem Gewicht von 18 Kilogramm. Wenn die Ecke meines Smartphones mit dem Äquivalent von 18 Kilogramm auf meine Nase oder mein Auge schlägt, kann man sich die Folgen ausmalen.

Und zum Schluss? Schöne Ferien!

Apps für den Unterricht (Folge 9)

  • Desk Bell (Hotelklingel – Android)
    Meine neue Lieblingsapp. Es gab immer wieder Situationen, in denen ich mir eine große kleine Klangschale oder Klingel gewünscht habe, um die Gruppenarbeit zu beenden o.ä.
    Es hat etwas gedauert, bis ich auf die Idee gekommen bin, eine App dafür einzusetzen. Dafür jetzt aber besonders oft und mit viel Spaß :-). Kostenlos. Ohne Werbung.


    (Google Marketplace)


Jeden Montag werden hier Android- und iPhone-Apps vorgestellt, die sich im Unterricht sinnvoll einsetzen lassen. Einen Überblick aller bereits besprochenen Programme findest du rechts unter “Schule”.

Fehlt noch etwas? Weitere Vorschläge einsenden.

Kuscheltiere im Physikunterricht

IMAG1314Ich muss zugeben, das ich dem Prinzip des Figurentheaters von Martin Kramer eher sehr skeptisch gegenüberstand. Zunächst.

Ich habe dieses Jahr nur einen einzigen Physikkurs. Klasse 10. Siebte und achte Stunde. Man kann sich die Begeisterung und den Elan der Schülerinnen und Schüler ausmalen.

Aber: Nur ein Kurs bedeutet auch, dass ich allen Spaß nun genau hier reinstecken kann. Auf dem Plan stehen die Grundlagen der Mechanik.

Um die Erdbeschleunigung (also die Beschleunigung, mit der ein Apfel vom Baum fällt) zu berechnen, wollte ich mich versuchs-weise des Figurentheaters bedienen. Statt einer Handpuppe Lilly habe ich meinen Bären Bruno und statt mit verstellter Lilly-Stimme redet Bruno… naja… einfach gar nicht.

Statt klassisch eine Kugel vom Tisch fallen zu lassen, dabei Höhe des Tisches und Zeit des Fallens zu messen, schlug ich den Zehntklässlern folgendes Experiment vor: Wir würden Bruno vom Dach der Schule fallen lassen, die Zeit messen und dann schauen, wie sehr er beschleunigt.

Grooooße Aufregung!
”Herr Klinge! Der arme Bär!”, wurde ich angegiftet. Die gleichen Schüler, die sonst nur mühsam zum Unterricht zu bewegen sind, sprangen mir schier an die Gurgel. Ob man den Bären auffangen dürfe. Und wer ihn fallen lassen sollte. Und… und…
Ein, im Grunde sehr simples Experiment wurde für die Klasse plötzlich sehr persönlich.

Ich beschloss, dem Bären eine Woche später eine weitere Chance zu geben. Es ging um “Kraft”. Die physikalische Kraft wird in der Einheit “Newton” gemessen und dies ist für Schüler erst einmal eine völlig anonyme Größe. Sind vier Newton viel? Oder vierzig? Oder hundert?

Also muss man ein paar anschlauliche Experimente machen, um eine Einschätzung gewinnen zu können.

Welche Kraft hält ein menschliches Haar (Mädchen, Jungen, hell, dunkel) bevor es zerreisst? Welche “Kraft” wirkt auf ein beschleunigendes Auto? Wie viel Kraft steckt in einem startenden Space Shuttle? Und wie viel Kraft steckt in einem Faustschlag?

Für letzteres brauchte ich Bruno wieder.

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Ich habe ein Lichtschranke aufgebaut und den armen Bruno dahinter postiert. Die Schüler durften sollten nun so schnell und fest wie irgend möglich gegen den Bären schlagen.
Die Lichtschranke maß die Zeit, mit der die Faust sich bewegte [Genau genommen schlugen die Schüler über sie hinweg – ein Stift in der Hand durchbrach die Lichtschranke. Wie auf dem Bild erkennbar passt die Hand ja gerade so zwischen den Balken der Lichtschranke durch..]. Über Zeit, Strecke und Masse kamen wir zügig (wenn auch vereinfacht) an die Kraft hinter dem Faustschlag. Mit durchaus respektablen Ergebnissen.

Und auch hier waren die Schüler erst empört, dann begeistert. Aber auf jeden Fall aktiv dabei.
Es entstand ein persönlicher Bezug zum Experiment. Keine komplizierten Geräte um komplizierte Begriffe zu berechnen. Vielleicht moralisch etwas fragwürdig – aber der arme Bruno musste schon Schlimmeres erdulden.

Ich bin, mehr denn je, vom Konzept des Figurentheaters im Physikunterricht überzeugt.

Hurra – Ich bin im Focus (Zusatz)

Meine Schwiegermutter hat sich den Focus gekauft. Ganz stolz. Gestern abend schlägt sie ihn dann endlich auf und runzelt die Stirn: Da ist doch Schrift auf des Schwiegersohnes Stirn…?!
Sie vermutet, der Opa habe die Tageszeitung auf dem Artikel abgelegt und beginnt, mit einem feuchten Tuch mein Hochglanz-Gesicht zu säubern. Natürlich erfolglos.

Hm.
Ist halt Kunst, ne? Smiley

(Habe mich direkt bei der Kollegin entschuldigt.)

Hurra! Ich bin im Focus. (also, dem Magazin…)

Heute ist es soweit.

Nach viel Vorfreude und aufregendem Fotoshooting ist heute der “Focus Schule” mit einem Artikel über bloggende Lehrer erschienen. Unter anderem über andere. Und über mich.

Das habe ich natürlich direkt allen meinen Schülern erzählt. Ohne mich jedoch über den Grund des Artikels zu äußern. So wurden im Folgenden die unterschiedlichsten Vermutungen geäußert.

“Bestimmt, weil sie uns so gut quälen können.”
“Sind Sie Hand-Model?” 
(Ich hatte der Klasse eindrucksvoll vorgeführt, dass ich mit links und rechts an die Tafel schreiben kann.)

“Weil sie so groß sind?”

Alles falsch. Aber zumindest erhielt ich mehr Bewunderung von den Schülern, als von meinen Kollegen. “Sag mal”, murmelt eine von ihnen und betrachtet das Bild von mir genauer, “hast du da einen Hautausschlag auf der Stirn?”

Ich schnaube empört. “Das ist der Beamer der mir meinen eigenen Blog ins Hirn brennt. Das ist Kunst!”

“Sieht aus wie Hautausschlag. Könnte auch gut ein Artikel über schrullige Lehrer sein. Vielleicht bloggst du ja, weil keiner mit dir Kontakt haben will..?!”

Manchmal würde ich ja doch gerne so anonym schreiben, wie Frl Rot.

Statt dessen verziehe ich mich mit meinem Focus zu den Referendaren (also zwischen die Kopierer). Die müssen zumindest Anerkennung heucheln.

Ein bisschen aufregend ist, dass ich meinen bloggenden Kollegen im Focus begegne: Man kennt sich ja ein bisschen aus dem RSS-Feed. Das es die Leute auch “in echt” gibt ist ja doch irgendwie… skurril ;-).

Schubladendenken.

Wir sind bei Freunden zum Kaffee eingeladen.

Carolina spielt mit Jonas, der ein halbes Jahr älter ist als sie selbst. Irgendwann ist die Sahne leer und Jonas wird gebeten, mit der Oma neue Sahne zu schlagen. Meine Tochter schaut verwirrt. “Bei uns kommt die Sahne immer aus der Sprühflasche”, denkt sie. Spricht es aber zum Glück nicht aus.
Stattdessen geht sie neugierig mit Jonas in die Küche und sieht ihm staunend beim Sahneschlagen zu. Amüsiert betrachte ich ihre wachsende Bewunderung für den Knirps.

“Sag mal”, fragt sie, sichtlich beeindruckt, “kannst du auch Auto fahren?”