Puzzleteile ergeben manchmal ein falsches Bild.

Wir besitzen zwei Autos. Richtige Familienautos. Das bedeutet, beide sind mit Kekskrümeln, Schokolade und Süßigkeitenverpackungen beladen, fein kredenzt mit schmutzigen Kinderstiefelabdrücken und allem, was einem zwischen dem 1. und 14. (und nach dem 30.) Lebensjahr so aus dem Mund fällt.
Weil meine Frau grundsätzlich mit dem großen schmutzigen Auto die kleine Tochter zum Kindergarten kutschiert, fahre ich mit dem kleinen schmutzigen Auto die große Tochter zur Schule.

„Ich tausche die Autos.“, schrieb mir die wunderbarste Ehefrau heute Mittag, „du bringst Amélie nachher zum … weiter

Osterferien-Projekte

Ich schalte gerade gut ab. Auch und insbesondere angesichts der heutigen Ereignisse erlebe ich jeden Tag bewusst. Einatmen. Ausatmen.

Um mich von schulischen Dingen etwas abzulenken (klappt nur so halb) habe ich beschlossen, eine hässliche Ecke unseres Gartens in eine nicht-mehr-ganz-so-hässliche Ecke zu verwandeln. Dazu habe ich mir alte Pflanzsteine besorgt, um daraus eine Sitzgelegenheit zu gestalten.

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Geiz ist geil. Aber schmerzhaft.

mein FußEs ist 2:45 Uhr und ich liege mit Schmerzen wach im Bett.

Beim Umbau des Hauses gestern bin ich umgeknickt. Die Art von Umknicken, bei der man das Krachen der Bänder, Splittern der Knochen und rythmische Pulsieren der abgerissenen Arterien im Fuß zu hören meint.

Ins Krankenhaus bin ich trotzdem nicht gefahren.

Wie viele … weiter

Menschenraub & Wirtschaftskriminalität

Also manche Dinge sind einerseits so skurril, dass ich ehrlich nicht weiß, ob ich sie euch erzählen kann – andererseits aber sooo skurril, dass ich sie unbedingt erzählen muss. (Noch merkwürdiger als der FKK-Erlass? Ja!)

Neben Familie, Unterrichtsvorbereitung, Umzug, kleinem Hund und dem Alltag werden wir nämlich verklagt. Also vielmehr: Meine Frau wird verklagt.

Wegen Menschenraubs. Und Wirtschaftskriminalität.
Ich bin tatsächlich mit einer potentiellen Schwerstkriminellen verheiratet.

(Also, wer jetzt nicht auf “weiter lesen” klickt… Zwinkerndes  … <a href=weiter

Alltagsrassismus

Es klingelt.
Ein Vertreter für Markisen steht vor mir und strahlt mich freundlich an. Ob das Haus mir gehöre (nein) und ob die Vermieter womöglich Interesse an einer Markise haben könnten (ebenfalls nein). Wir plaudern ein bisschen über das Verhältnis Mieter-Vermieter und auch darüber, wie besorgniserregend wir es finden, dass die Immobilienfirma Deutsche Annington an die Börse will, was letztlich vor allem Profitmaximierung auf Kosten der Mieter bedeuten könnte.

Der Gespräch wird depressiver. German Angst kommt mir in den Sinn. Aber es wird … weiter