Ein Kriminalfall. London #3

Die vergangenen Stunden waren spannend. In Calais ist uns die Flüchtlingsproblematik schlagartig bewusst geworden: Links und rechts der Autobahn tauchten Gesichter im Dunkeln auf. Auf der Zufahrt zum Hafen waren immer wieder aus umgehackten Bäumen provisorische Straßensperren errichtet worden, um LKWs und Busse zum Anhalten zu zwingen. In Calais dann ewig lange, hohe Zäune. Kein schönes Bild für Europa und auch eines, das ich seit Jahren nicht mehr zu sehen gewohnt bin.

Im Hafen und auf der Fähre läuft zunächst alles nach … weiter

Ein Bildungssturm tobt.

Weitgehend unbeachtet von der deutschen Medienlandschaft zieht ein gewaltiger Bildungssturm heran, der insbesondere die deutschen Schulbuchverlage in den nächsten Jahren hinwegfegen könnte.

Deutschland gibt Jahr für Jahr rund 200 Millionen Euro für neue Schulbücher aus. Dieses Geld wandert an eine Handvoll Verlage, die sich im Bildungssektor sehr wohl fühlen: Klett, Schroedel, Cornelsen, Westermann etc.  Weil sich Schulbücher zügig abnutzen und ständig aktualisiert werden müssen, ist dies für die Verlage ein gutes, weil berechenbares Geschäft. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass auch diese Branche von … weiter

Enid Blyton–Relikt vergangener Zeiten.

Nachdem wir die SAMS Bücher durchgelesen haben, versuche ich Carolina für Enid Blyton zu begeistern. Was habe ich ihre Bücher als Kind verschlungen. Fünf Freunde. Geheimnis um. Rätsel um. Die Schwarze Sieben. Sogar Hanni und Nanni habe ich gelesen.
Und immer ging es um kluge Kinder, die Verbrechen lösen und Geheimnissen auf die Spur kommen. Enid Blyton war für mich damals, was Rosamunde Pilcher für Kollegin Eva heute ist: Bewährtes, immer wiederkommendes Rezept. Familie sozusagen.

Doch ich komme aus einer Zeit, da es … weiter

Warum ich #OER-Schulbücher für eine schlechte Idee halte

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Dieses Schuljahr unterrichte ich sieben verschiedene Kurse (Mathematik, Physik, NW und Technik) und in keinem einzigen habe ich aktiv mit dem Schulbuch gearbeitet. In fünf von sieben Kursen habe ich nicht mal ein Buch ausgeteilt. Wenig überraschend hat im Laufe des Schuljahres kein einziger Schüler je nach ihnen gefragt.

Ich möchte nicht so weit gehen, zu behaupten, Schulbücher … weiter

digitale Schulbücher

imageVielleicht ist es für viele schon ein alter Hut – ich kannte es bis eben noch nicht: Viele Schulbuchverlage beginnen gerade damit, ihre Schulbücher in Form von Apps anzubieten.
Klett tut dies – für unsere Mathematikbücher – gerade im Rahmen einer Testphase kostenlos. Grund genug, es einmal auszuprobieren.

Zunächst muss man … weiter

Vorlese-Bücher

Eine Kollegin nutzt die letzten Minuten spätnachmittags oft, um ihrer Klasse aus einem Buch vorzulesen. Die Schüler machen es sich auf ihren Plätzen bequem und lassen den Schultag ausklingen. Die Zeiten, in denen der Großvater am Kamin saß und einem “Gullivers Reisen” vorlas, sind vermutlich ebenso vorbei, wie jene, in denen die Schüler selbst noch gelesen haben.

Wie viele … weiter

Was ich so über die Zukunft lese.

Alljährlich schaue ich neidisch auf die Bücherliste vom Kollegen Rau. Neidisch, weil ich einerseits gerne auch 68 Bücher im Jahr schaffen würde (einen Halbtagsjob müsste man haben!), aber neidisch auch, weil ich in erster Linie deutlich profanere Literatur Schund lese.

Ich habe letztes Jahr zum Beispiel zunächst “Den Himmel gibt’s in echt” gelesen, ein skurriles Buch über einen Jungen, der einige Minuten klinisch tot war und später … weiter