Datenverbrauch von SkyGo

Rechtzeitig zu unserem Umzug gibt es SkyGo kostenlos für alle Kunden dazu. Großartig für mich, denn in unserem neuen Heim gibt es (noch) keine Satellitenschüssel und dadurch kann ich die Bundesliga nur am Radio verfolgen. Spannend ist für mich vor allem die Frage gewesen, wie viel Traffic das Schauen eines (!) BVB-Spiels kostet. Die Antwort: 3,4 Gigabyte für die Samstagabend-Partie zwischen dem BVB und dem Plastikverein aus Leverkusen.

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Das ist abgefahren viel – sieht aber auch prima aus. Zwinkerndes Smiley

Wie die Bundesliga die Schule widerspiegelt.

2013-06-27 15.30.49Letzte Woche wurde ich von einem Online-Magazin angefragt, welche “Tipps” ich für Eltern zur Schulvorbereitung hätte. Und während ich noch ein paar freie Tage genießen darf, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, während ich mich gleichzeitig am Beginn der Bundesliga erfreut habe. Meiner Ersatz-Religion.

Freude hatte ich zumindest, bis ich die Interviews der Gladbacher nach der Niederlage gegen Bayern München hörte. Obwohl Gladbach nicht schlecht gespielt und durchaus einige Torchancen herausgearbeitet hatte, jammerte der Torwart ter Stegen hinterher sinngemäß: “Andere Gegner sind unsere Kragenweite… wir müssen gegen andere Gegner die Punkte holen… gegen die Bayern kann man verlieren…”

Das hat mich maßlos geärgert. Da war kein Frust über die vertane Chance zu spüren, nur das allgegenwärtige Kuschen vor den übermächtigen Bayern.

Vor allem, wenn ich das mit den Stimmen der Augsburger vergleiche, die mit 0:4 gegen Dortmund verloren. Dort schimpfte Halil Altintop: „Das Ergebnis ist definitiv zu hoch und spiegelt das Spiel nicht komplett wieder. Wir brauchen nicht über Borussia Dortmund zu reden […]. Die eigenen Fehler waren entscheidend heute.”

Die Augsburger waren zurecht frustriert. Sie hatten richtig gut gespielt und “es war mehr drin”. Das galt für beide Spiele – aber gegen die Münchener scheint sich ein Großteil der Liga in stiller Angst zu ergeben: Wenn wir nur mit zwei, drei Toren Unterschied verlieren, ist alles in Ordnung.

Zum Kotzen.

Und es erinnert mich an Schule.

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Wer es verpasst hat…

Vorgestern gab es ein unfassbares (!) Interview mit dem Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp.

Arnd Zeigler hinterfragt ganz kritisch die Situation beim BVB. Zwei Dinge sind daran außergewöhnlich: Zum einen, dass Klopp das ganze Interview ernst bleibt (“…und wenn man ihn morgens sieht.. schreckliches Bild!”) und zum anderen, dass die Verantwortlichen beim BVB offenbar jede Regel und jedes Gesetz erfolgreichen Fußballs in den Wind schießen.

Menschenskinder… den Mann muss man einfach lieben!

Video: Kritisches Interview mit Jürgen Klopp.

Solche Perlen gibt es ganz, ganz selten – zuletzt vielleicht, als Oliver Kahn auf die Frage eines Reporters (“Was will der FC Bayern nach so einem schlechten Spiel tun?”) knochentrocken erwiderte, dass man jetzt wohl den Betrieb einstellen werde, denn das hätte ja keine Zukunft mehr…

Einfach großartig! Unbedingt ansehen!