SO-Artikel: “Was mich an Schule nervt”

Pünktlich zu meinem 1000. Artikel (Hurra!) wurde ich von SPIEGEL ONLINE gefragt, ob ich nicht für ihre Lehrer-Geständnisse-Rubik schreiben möchte. Eines der nächsten Themen sei “Was mich in der Schule am meisten nervt.”

Seit ein paar Tagen grüble ich jetzt schon und kann mir auch ein, zwei Richtungen vorstellen – aber in Wirklichkeit bin ich nicht besonders genervt. Ich liebe meinen Job. Darum gebe ich die Frage gerne an euch weiter und lasse mich inspirieren. Schreibt doch in die Kommentare unten:

Was nervt euch an Schule am meisten?

Ich bin gespannt Erstauntes Smiley

Weshalb PowerPoint großartig ist!

Man kann die vielen Abgesänge auf PowerPoint gar nicht mehr zählen. Ob der SPIEGEL (Schluss mit dem Powerpoint-Massaker) oder der Lehrerfreund (Powerpoint-Pest) – allenthalben wird über das Programm (und die Benutzer) geschimpft, dabei gibt es nicht nur unglaublich fantastische Präsentationen, wie bspw. der Vortrag “Identity 2.0” von Dick Hardt1 (wirklich sehenswert – so geht’s auch!), sondern Powerpoint bietet gerade Lehrern nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten.

“nahezu unerschöpfliche…” bitte was?! Wo denn?

Beim Erstellen von Unterrichtsmaterial.

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Spiderman-Physik

imageDieser Artikel beinhaltet Spoiler zu The Amazing Spiderman: Rise of Electro.

Ich will mich gar nicht lang damit aufhalten, für wie dämlich ich den letzten Spider-Man Film hielt. Weder kann ich die flotten Sprüche während des Films leiden, noch halte ich den ständig grinsenden Beach-Boy Andrew Garfield für eine glückliche Besetzung – das beständig Tragische des Helden kam bei Tobey Maguire einfach besser rüber. Von Tante May ganz zu schweigen.

Sei es drum. Eine Sequenz im ganzen Film jedoch hat mir gefallen – und zwar aus physikalischer Sicht:

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Der letzte Abend.

Bis in den Nachmittag war es eine fantastische, vollumfänglich großartige Klassenfahrt und (wie immer?) fragt man sich im nachhinein, was man hätte tun können; warum man nicht einen Tag vorher abgereist ist.
Hätte. Wenn. Möglicherweise.

Aber der Reihe nach.

In einem anonymen Lehrerblog könnte ich an dieser Stelle mit Pseudonymen und Details aufwarten, die hier aber fehl am Platze und letztlich völlig uninteressant sind. Nur soviel: Es ist niemand ernsthaft zu Schaden gekommen und es ist auch nichts zerstört worden. Es wurde zu wild getobt und am Ende gab es viele Tränen und Vorwürfe und Anschuldigungen.
Um zu verdeutlichen, wie schwierig der Lehrerberuf auch sein kann, möchte ich euch heute ein Stück weit in diesen letzten Abend mitnehmen, der exemplarisch für hunderte Klassenfahrten von hunderten Schulen steht. (Ich werde gleiche alle möglichen Handlungsmuster aufzeigen, die so gestern gar nicht vorgekommen sind – aber das wird gleich klar.)

Bereit?

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