Notenverwaltung zum Halbjahr

Ich berichtete bereits über das von mir genutzte Notenverwaltungsprogramm auf meinem Android Tablet. Zum Sommer sind einige Kollegen mit auf den Zug aufgesprungen und nach wie vor zufriedene Benutzer. Das spricht zumindest dafür, dass das Programm mich nicht nur überzeugt, weil ich ein Nerd bin – sondern dass es wirklich etwas taugt.

Zum Halbjahr taucht jedoch ein Problem auf, über dessen Lösung ich mir Gedanken machen soll: Bis zum Halbjahr hat man einen ganzen Packen an Noten gesammelt, die nun überflüssig werden.

Während man die Klassenarbeitsergebnisse, Quartalsnoten und Halbjahresnoten womöglich behalten möchte, trifft dies auf die zahlreichen mündlichen Noten womöglich nicht zu.

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Wie kann man also nur bestimmte Notenkategorien löschen? (Also bspw. alle mündlichen Noten?) Ein kurzer (und wie immer freundlicher) Kontakt mit Andreas Schilling, dem Autoren der Software bestätigte mir, dass dieses Feature noch nicht vorhanden sei, aber in den kommenden Monaten nachgereicht würde.

Screenshot_2014-02-04-21-29-17Ich bin arg wenig motiviert, alle mündlichen Noten per Hand zu löschen, will sie andererseits aber auch nicht stehen lassen, weil das letztlich arg unübersichtlich wird.

Die Lösung ist so einfach wie praktikabel: Eine weitere Kategorie. Ich habe nun (selbsterklärend)

  • H1 mündlich
  • H2 mündlich
  • schriftlich
  • Selbsteinschätzung
  • Quartal 1
  • Halbjahreszeugnis
  • Quartal 3
  • Zeugnis.

Ich glaube, damit komme ich prima ein Jahr über die Runden, ohne irgendwann, irgendwas löschen zu müssen. H2 mündl. wird dann im zweiten Halbjahr gefüllt. Dann kann ich mit “Zeitraum abschließen” auch nichts falsch machen und versehentlich Noten löschen ;-).

Apps für den (NW-)Unterricht

imageVon einem Kollegen wurde ich auf diese Seite aufmerksam gemacht: PHET.
Dort findet man eine Vielzahl an anschaulichen Simulationen, aufgeschlüsselt in die Fachbereiche Physik, Biologie, Chemie, Geowissenschaft und Mathematik.
Zum Starten wird JAVA benötigt, aber im Augenblick laufen Bestrebungen, alle Apps in html5 zu konvertieren – das bedeutet: Über kurz oder lang laufen alle Simulationen direkt im Browser und zukünftig auch auf dem iPad oder Android-Tablets. Sehr schön! Außerdem praktisch: Die Webseite bietet eine komplette Offline Installation. Das bedeutet, ich brauche keine Internetverbindung, um die Simulationen zu sehen oder zu starten. Jeder aktive Lehrer weiß so etwas zu schätzen. Und: Viele der Simulationen sind auf Deutsch übersetzt. Auch das ist – gerade für jüngere Schüler – unbedingt sinnvoll.

Danke für den Hinweis!

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Notensoftware für Android

imageEinige KollegInnen fragten mich vor den Ferien, wie ich das mit den Noten machen würde: Als Nerd hätte ich da doch bestimmt irgendwas cooles zur Hand.

Klar!

Ich kenne ganz unterschiedliche Varianten: Die meisten Lehrer nutzen das rote Notenbüchlein oder Varianten davon. Einige wenige nutzen ausgebuffte Excel-Tabellen mit komplexen Berechnungen zu Noten, Fehlstunden und prognostizierter Fehlstundenzahl für die nächsten Monate. Beides habe ich ausprobiert – bin aber nicht so richtig warm damit geworden.

Eine Notensoftware muss für mich vor allem leicht verständlich sein.
Unsere Waschmaschine z.B. ist sicher einfacher zu bedienen, als unser MediaCenter – aber ich verstehe sie nicht. Und darum drücke ich mich um die Bedienung, wo es nur geht (zur Freude meiner Frau, die unser MediaCenter nicht versteht..). Die meisten Notenprogramme sind bei mir nach wenigen Minuten wieder runtergeflogen, weil ich sie schlicht nicht verstanden habe. Und, ja: Ich bin zu faul, um die Anleitung zu lesen und außerdem extrem ungeduldig. Was ich nicht nach fünf zwei Minuten verstehe, finde ich blöd.

Die Software, die ich nun seit anderthalb Jahren benutze ist AndroClass von Apenschi.
Rezensionen sind jedoch so eine Sache, nicht wahr?

Erst neulich las ich den “Testbericht” eines Autors – offenkundig iPhone-Fan – über ein neues Handy. Als Nachteil führte er – für ein Windows Phone – das Betriebssystem “Windows” an. Himmel, dachte ich, dann soll er kein Windows Phone testen, wenn er das per se schlecht findet.
Erfahrungsberichte sind stets durch die subjektive Brille des Betrachters gefärbt und so ist es wichtig zu wissen, aus welcher Perspektive ich AndroClass beurteile.

Ein Tablet für mehrere Benutzer?

2013-01-20 12.07.54Meine Frau besitzt ein Samsung Galaxy Tab 2 10.1. Ein hübsches (aus meiner Perspektive) weitestgehend sinnloses Gerät.
Eine der blödesten Eigenarten solcher “Familien-geräte” ist die Sache mit den Benutzerkonten:

  • zeigt der Tablet den Kalender meiner Frau oder meinen an?
  • ist ihr oder mein Dropbox-Konto eingerichtet?
  • sind ihre oder meine Mail-Accounts eingerichtet?
  • meine oder ihre Apps?

Auf diese Weise bleibt ihr Tablet auch ihr Tablet. Ich kann es gar nicht richtig nutzen, weil meine Daten nicht vorhanden sind. Zumindest bis gestern.

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“Letzter Ferientag, hmm?”

Das bekomme ich von allen Seiten zu hören. Was natürlich die Wahrheit eine Frechheit ist – wir haben schon seit letzter Woche Konferenzen und planen wichtige Dinge rund um den Schullalltag. Trotzdem habe ich auch die letzten Tage sehr genossen. Ich wollte noch ein paar Blogeinträge schreiben, aber mir ist vor allem Albernes eingefallen – dass kann ich nur dosiert bloggen und wird seine Zeit finden.

Außerdem konnte ich meinem Spieltrieb nicht widerstehen und habe mir eine Hybrid-Festplatte gekauft.

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Windows 8 Design fürs Android Tablet

In der großartigen TV-Serie “Big Bang Theory” gibt es diese Szene, in der die vier Hauptdarsteller (Nerds Physiker) über ihr Notebook gebeugt im Wohnzimmer sitzen und via Internet das Licht im Zimmer ein- und ausschalten. Von dieser technischen Meisterleistung begeistert demonstrieren sie das der Nachbarin Penny, die jedoch kein Verständnis dafür aufbringt. “Wow, gerade schaltet jemand aus Peking unser Licht ein!”

Spieltrieb halt.

Im Grunde bin ich ein Spielkind. Obwohl mir Handy & Co natürlich viel Arbeit abnehmen, sind sie im Grunde nur die logische Fortsetzung der Lego-Kisten von früher: Ich spiele gerne. Probiere gerne neue Sachen aus und erfreue mich kurz daran.

Seit längerem nutze ich den Launcher7 um meinem Handy das elegante Kacheldesign der Windows Phones zu verleihen. Seit einigen Tagen ist das nun auch für Tablets mit deutlich höherer Auflösung möglich: Die App “MetroUI HD” wirft jede Menge dieser ‘Tiles’ auf den Desktop und bringt etwas Struktur in die Oberfläche.

Flyer 1

Obwohl ich eigentlich ein Fan der HTC Sense-Oberfläche bin, nervt sie mich auf dem Flyer ganz extrem. Eine enorme Platzverschwendung sorgt dafür, dass man nur wenige Apps auf dem Bildschirm ablegen kann, verbunden mit dem langsamen Wechsel der Seiten ist das ziemlich nervig.
Nun also MetroUI HD. Auf 10”-Geräten sicher noch eindrucksvoller, aber zum ersten Mal bin ich nicht ganz so genervt vom User Interface. Das gefällt. Kachelgröße und Art kann man frei bestimmen. Animierte Live-Tiles gibt es (bisher) noch nicht – aber zumindest Facebook gibt direkt Nachricht, wenn es was neues gibt.

Flyer 2

Sehr unschön und darum für den Dauergebrauch nicht so richtig zu empfehlen: Jede Kachel wird als Widget auf dem Bildschirm abgelegt – und das zieht Strom. Und zwar massig. Mein Flyer hält normalerweise drei bis vier Tage durch – mit MetroUI nur noch einen. Auf dem Screenshot zu erkennen: 15:51 Uhr und außer Mails abgerufen und zwanzig Minuten gelesen habe ich nichts gemacht – trotzdem nur noch 54% Akku. Das ist zu wenig. Und Handy und Tablet jeden Abend zu laden, ist mir dann doch etwas viel. Nachdem ich das Gerät komplett neu aufgesetzt habe, hat sich das Problem mit dem Stromverbrauch gelegt.
Außerdem merkt man, dass die App erst ein paar Tage alt ist: Warum zeigt das Kalender-Tile z.B. nur das Datum an, aber nicht den nächsten Termin? Warum kann ich keine bestimmten Fotoalben auswählen (der zeigt so haufenweise Plattencover an)? Warum gibt es keinen Kontakte-Tile? Warum keinen Mail-Tile mit Anzeige der neuen Nachrichten? etc.

Vielleicht ändert sich da was in den nächsten Wochen. So kann ich das bisher jedoch leider nicht empfehlen nur WP7-Fans empfehlen.

Vorlagen für Tiles (Kacheln) gibt es hier und hier zuhauf gratis, ich habe mir irgendwann Icon7 gekauft.

 

Tags: WP7, Android, Tiles, Tablet, Windows Phone 7,

DropBox – 5GB gratis

Die DropBox ist mittlerweile wohl den meisten bekannt – im Grunde ist es ein Dienst, der einen Ordner auf dem PC, Mac, iPhone oder Android-Handy oder Tablet synchron hält.

Ziemlich zuverlässig, simpel zu bedienen – aber leider in der Gratis-Version auf 2 GB beschränkt.

Die Leute von DropBox haben nun eine neue beta-Version ihrer Android-App herausgebracht. Und – für jene, die es noch nicht mitbekommen haben – der vermutlich beste Teil daran ist, dass man nach dem ersten Sync 500 MB gratis dazubekommt und anschließend  für jede 500 MB an Fotos und Videos die man hochlädt weitere 500 MB geschenkt bekommt – bis man die Grenze von 5 GB erreicht.

Auch sehr schön: Man kann einstellen, dass geschossene Fotos und Videos sofort in die DropBox geladen werden. Das mochte ich schon am GooglePlus-Client. Außerdem Hintergrund-Uploads für wahlweise ‘Nur-WiFi’ oder “Wifi & Data Connection’, keine Größenbeschränkung, fortsetzbare Uploads etc.etc.

Mit 5 GB kann ich persönlich schon mehr anfangen – zum Beispiel mein Unterrichts-OneNote Notizbuch zwischen dem HTC Fyler und meinem Notebook synchronisieren.

Die Android-App gibt es hier.

DSA Mobile auf Android

sc201108122018210Immer wieder brauche ich in meinem Leben Projekte, denen ich mich außerhalb von Familie/Beruf/Gemeinde widme. Das war ganz früher das Rollenspiel Das schwarze Auge und  etwas später ausschweifende Hörspiele aber ich befürchte, diese Zeit ist vorbei, so dass ich mich neuen Dingen widmen mag.

Viele, viele, viele Jahre ist es her, dass ich ein Nokia-Handy besaß und und Spiele auf einem 128 x 128 Pixel großen Display Platz finden mussten.
Eines jener großen Klassiker damals waren die DSA Mobile Games von Chromatrix. Mit Beginn der Smartphone-Ära und dem Ende der Java-Zeit sind leider auch diese Games gestorben. Das die verantwortliche Firma irgendwann einfach die Server abstellte, bestätigt mein Mißtrauen in jede Form abhängiger Medien. Ob DRM-“geschützte” Musik oder Online-Spiele. Ich will unabhängig bleiben und nicht von der Wirtschaftlichkeit oder den Launen irgendwelcher Firmen abhängig sein. (Passend dazu.)

Gute Rollenspiele gibt es für die Android-Basis leider gar nicht. Das sah selbst beim alten Windows Mobile besser aus, wo es mit “The Quest” und “Undercroft” ordentliche Titel gab.

Eine Umsetzung jener alten DSA-Mobile Abenteuer auf Android sollte eigentlich eine Sache von wenigen Stunden sein – wenn man es kann. Via html habe ich das schonmal gemacht. Leider tendieren meine Java-Fähigkeiten (und damit die Android-relevanz) gegen null.
Mit ein wenig Fummelei ist es mir aber gelungen, die alten Java-Games auf meinem Tablet zum Laufen zu bekommen (Android 2.2). Das ist jetzt nicht brutal elegant, aber zumindest eine Möglichkeit, die – einst für ordentlich Geld gekauften – Abenteur auch heute noch zu genießen. Dabei habe ich die alten .jad und .jar – Java-Dateien genommen und in das Androidformat .apk umgewandelt. Dann noch einen Emulator besorgt und schwubs… Smiley

Aber… mal ehrlich: Die Verknüpfung von ein paar Textfeldern sollte für jeden halben Programmierer doch ein Kinderspiel sein. Warum tut sich da nichts am Horizont? Vielleicht wird das ja mein neues Projekt. Lernt man sowas nicht als Informatiklehrer? Zwinkerndes Smiley

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Toshiba Folio 100

IMAG0253Genau wie Kubi habe auch ich eine Schwäche für technische Spielereien. Aber anders als er, versuche ich erst gar nicht, eine Entschuldigung für mein Hobby zu finden.

Es war also plötzlich einfach da: Mein 10” Tablet.

Grundsätzlich war mir von Anfang an klar, dass das Folio in einer anderen Liga spielt, als das iPad oder das Galaxy Tab – trotzdem ist das, was Toshiba da abgeliefert hat, eine absolute Frechheit.
In der Grundausstattung stehen gefühlt 10 Apps zur Verfügung – der offizielle Android-Store ist nicht zugänglich. Und der Toshiba-Store ist in etwa mit dem Store für Windows Mobile 6 zu vergleichen – völlig überfüssig. Dazu kommen ständig Grafikfehler – so schnell der Tegra 2 Prozessor auch ist: Es gibt kaum Software, die ihn unterstützt. Ich frage mich auch, ob die Ingenieure das Gerät jemals selbst ausprobiert haben; die Knöpfe unter dem Bildschirm zum Beispiel sind  zwar sehr schön anzusehen – aber im Dunkeln auch nicht zu finden. Statt dessen tapst man blind umher. 
Das ganze Ding ist ein einziger Haufen Schrott. Punkt.

Aber.

Ich habe es behalten. Denn für Nerds gibts da einiges zu retten. Einen Nachmittag hat sich das fiese Ding Tablet gewehrt, dann habe ich es mit Hilfe der xda-developers geknackt. Die Original-Software runtergeworfen und ein neues Rom geflasht.  Mit Hilfe des Folio Widgets lassen sich die Software Buttons dauerhaft beleuchten, damit IMAG0255macht die Nutzung auch nachts Spaß. Ich habe jetzt Zugang zum Android App-Store und dann den Launcher 7 installiert, denn ich habe eine Schwäche für die Windows Phone-Optik, außerdem läßt sich mein XBMC jetzt via Tablet steuern.

Viel Spaß machen die alten Lucas Arts Adventures, die sich mittels ScummVm spielen lassen. Auf dem Handy war das stets eher “erzwungenes Glück”, aber auf dem 10” Touchscreen macht das schon deutlich mehr Spaß. Sehr cool ist auch ein Einsatz als Car DVD Player. Meine Frau und ich haben immer wieder mal überlegt, uns für lange Urlaubsfahrten solch ein DVD-System anzuschaffen – de fakto ist das aber fast teurer als mein Folio.

Grundsätzlich würde ich jedem davon abraten, eines der billigen Android-Tablets zu kaufen. Qualitativ ist das einfach bescheiden. Auf der anderen Seite mag ich mich einfach nicht den Apple-Restriktionen unterwerfen – ich liebe die Android-gewonnenen Freiheiten.
Wer sich aber mit dem Flashen von ROMs auskennt, der kann sich ein hübsches Gerät zusammenbasteln, das den meisten Anforderungen entsprechen dürfte.

HP TM2 Touchpad deaktivieren

Gefühlte zehn Millionen Menschen finden meinen Blog, weil sie nach einer Möglichkeit suchen, die Touchfunktion ihres Monitors zu deaktivieren und ich hier das passende Programm dazu bereitstelle.

Nun eine weitere Anlaufstelle für jene Besitzer des HP TM2, die sich darüber ärgern, dass sich das Touchpad seit einiger Zeit nicht mehr deaktiveren lässt. Nach ein, zwei Sekunden reaktiviert es sich wieder und das ist ziemlich ärgerlich.

Versursacht wird das ganze durch die HP-eigene Support-Software, die einen neuen Treiber für das Touchpad vorschlägt. Ein freundlicher Service, der in diesem Falle bestenfalls unnütz ist.

Wie kann ich den “Deaktivierungsknopf” reaktivieren (das klingt schön..Smiley)?

  • Windowstaste drücken
  • “Gerätemanager” schreiben.
  • “Geräte-Manager” auswählen.
  • Klick auf “Mäuse und andere Zeigegeräte”.
  • Rechtsklick auf “Synaptics PS/2 Port Touchpad
  • Klick auf “Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen”

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  • Klick auf “Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen”

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  • 14.0.14.0 auswählen. Der tuts.

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Mit freundlichem Gruß an HP. Ist das nicht eure Aufgabe, solche Informationen bereitzustellen? Wann bekomme ich endlich mein DVD-Laufwerk? Smiley mit geöffnetem Mund