Apps für den Unterricht (Folge 11)

  • Physik in der Schule (die eierlegende Wollmilchsau – Android)
    Eine großartige App, deren volles Potential ich noch gar nicht begriffen habe. Während man vor ein paar Jahren noch in den PC-Raum ging, um die Flash-Animation eines hüpfenden Balles zu zeigen (und bezeichnenderweise die Verlage in den Büchern heute CDs mit diesen Animationen zum installieren mitliefern…) hat diese Apps alle diese Animationen vereint. Und zwar.. wirklich alle. Einige kann man nur anschauen, bei anderen lässt sich etwas berechnen, wieder andere sind eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Berechnen der Normalkraft etc.etc.

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Oops, I did it again! – Was mein Handy mit meinen Lerntheken gemein hat.

imageSeit gut einer Woche darf ich mit meiner neuen Geliebten herum-spielen: dem HTC One.
Meine Frau hat längst jeden Widerstand gegen dieses schwachsinnige Hobby aufgegeben und sucht ihren Spaß eher darin, mit meinem Bruder Wetten abzuschließen, wie lange es diesmal wohl bleibt.
Ewig. Zumindest ganz lang. Ich bin ganz sicher. Dies wird mein letztes Handy für eine sehr lange Zeit.

Neugierig habe ich seit Februar jeden Artikel, jeden Test- und Erfahrungsbericht gelesen, der sich mit dem HTC One auseinandersetzte. Immerhin: soweit, dass ich mir die trendigen Unboxing-Videos ansehe, in denen irgendwelche Nerds filmen, wie sie ihr neues Spielzeug auspacken, bin ich noch nicht (obwohl diese Videos binnen weniger Tage mehr Klicks haben, als mein Blog in einem ganzen Jahr).

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Ingenieure, Gummis und John Gough

Kaffeetrinken mit den Bauingenieuren. Ich lausche den interessanten Gesprächen über Brückenbau, Erdbebentarnkappen, der Statik des Schiefen Turms von Pisa und den Lästereien über die Architekten. Einer der Jungs plant einen Brückenbau und schaut sich äußerst intensiv seine Zeichnung an, als ein anderer plötzlich brüllt:

“Da müssen Dehnungsfugen rein, du Idiot!”

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Notebook-Webcam im Unterricht nutzen

Immer wieder bin ich versucht, mir eine (sündhaft teure) Kamera zu kaufen, um im Unterricht bspw. kleine Versuche über den Beamer an die Wand zu werfen. Letztlich stehen Kosten und Nutzen in keinerlei Verhältnis zueinander, so dass ich mehr als einmal schon nach einer eleganten Möglichkeit gesucht habe, die WebCam meines Notebooks auf unkomplizierte Art und Weise zu missbrauchen nutzen.

Der Zufall half mir auf die Sprünge: Mit dem MediaPlayer Classic kann man die eigene WebCam augenblicklich anzeigen lassen und auch die Größe des Bildes beliebig skalieren. Das ist prima, denn dieses Programm nutze ich sowieso, um allerlei Videos abspielen zu lassen.

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Wie viele Stunden meines Lebens habe ich mit dem Googeln und Ausprobieren von irgendwelchen Shareware-Versionen verbracht? Immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, mir einfach mein eigenes Bild anzeigen zu lassen. Und nun.. Einfach STRG+V drücken. Fertig.

[Meine Kollegin würde jetzt wieer sagen: Warum schreibst du so ein völlig uninteressantes Zeug? Wen juckt das? => Nun, zum Beispiel die zig hundert Leute, die immer noch auf der Suche nach einer Möglichkeit sind, einen TouchScreen abzuschalten oder einen Toner nachzufüllen oder wissen wollen, wie lange die Luxation zweier Finger dauert oder ihren Tablet für mehrere Benutzer einzurichten. Ich meine, genau dafür ist das Internet doch da, damit Menschen (im Unterschied zu einem SocialMedia-Account) dauerhaft Antworten finden..]

Gespräch mit einem “Opfer” digitalen Unterrichts.

Vor einigen Wochen veröffentlichte ich an dieser Stelle ein Gespräch mit Felix Kayser, einem Befürworter digitaler Klassenzimmer. Auch wenn ich mit ihm in vielen Dingen nicht übereinstimme (und eher ein Gegner von technischem Schnick-Schnack im Unterricht bin), war es für mich durchaus spannend, mir seine Sicht der Dinge anzuhören.
Ende letzter Woche nun hatte ich die Gelegenheit, mich mit einem ehemaligen Schüler einer sog. "Laptopklasse" zu unterhalten. Dies war für mich vor allem deshalb spannend, weil jener Schüler aus seiner Erfahrung heraus einen besonderen Einblick in solche Projektklassen hat. Wiederum habe ich die Erlaubnis, das Gespräch hier zu veröffentlichen.

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Jahresprojekte (2)

Ich erwähnte zu Beginn des Jahres, dass einige aufregende Projekte anstünden. Nun, nach einigen Wochen, möchte ich Rechenschaft ablegen berichten, wie es so läuft.

NW-Workbook

Zusammen mit einer großartigen Kollegin arbeite ich seit Dezember an einem Workbook für das Fach NW, welches bei uns in der Klasse 5 und 6 unterrichtet wird. Die Arbeit daran kommt sehr gut voran – ich freue mich schon sehr auf die Einheit. Nebenher erstelle ich ein zweites Heft für mein aktuelles Thema (“Die Sonne”).

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Das ganze muss aus Kostengründen so “grau” aussehen, weil jeder Schüler ein komplettes Heft erhält.

 

Physik 12.1

Nicht viel weiter bin ich mit meinen Planungen für das nächste Physikjahr.
Ich hatte erwogen, eine Lerntheke zu machen, die sich spielerisch in immer höheren Niveaus mit der E-Lehre auseinandersetzt. Eine Idee sind Karten, in denen die Schüler in die Rolle von Polizisten schlüpfen und Schaltpläne analysieren und z.B. Bomben entschärfen (“Die Spannung soll um 4 Volt abfallen – musst du dafür den blauen oder den roten Draht durchschneiden?”). Herausfordernd dabei der Gedanke, auch Gegenkarten zu entwerfen und als Terroristen Schurken jeweils immer komplexere Bomben Baupläne erstellen zu müssen.

Aber sicher gibt es dann Leute, die sich darüber echauffieren, ich würde sozusagen CounterStrike im Unterricht spielen.

Ich sprach mit den Schülern über die Problematik. Ihnen ist der Ärger völlig egal – sie hätten sehr viel Lust, Räuber und Gendarm zu spielen. Der spielerische Zugang dazu motiviert sie sehr. Meine Kollegen zeigten sich eher skeptisch. Auch sie sehen den positiven, motivierenden Ansatz, befürchten aber eine das nahe Ende meiner Lehrerkarriere. Zumindest haben sie schon angefangen, meinen Platz im Lehrerzimmer neu zu vergeben.

Wenn jemand einen alternativen Vorschlag hat oder eine Meinung dazu abgibt, wäre ich dankbar :-) .

 

Modellbau

Außerdem baue ich ja gerade mit meinem 6er AT-Kurs an einem riesigen Modell unserer Schule. Das ist durchaus herausfordernd, weil unsere Schule aus vielen, unterschiedlichen Gebäuden besteht und außerdem an einem Hang steht, so dass die Vermessung sich als äußerst schwierig erwiesen hat. Aber es geht voran. Am Ende wird das Modell gute 2,40 Meter lang, also ordentlich.

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Gespräch mit einem Befürworter „Interaktiver Klassenzimmer“

Wie alle Autoren eines Blogs erhalte auch ich immer wieder Anfragen von allen möglichen Leuten und Firmen. Vor zwei Wochen bot man mir an, den Blog als Buch zu drucken und zu verkaufen (12% des Erlöses für mich bei prognostizierten 4 verkauften Exemplaren) und wöchentlich die Anfrage, ob ich nicht Werbung einen Gastbeitrag für dieses oder jenes machen wollte. Ich bin da, ehrlich gesagt, ziemlich egoistisch.

Wenn ich über das Flashen eines CustomROMs auf das neueste HTC Handy schreibe, dann nicht, weil ich damit „Traffic“ generiere oder weil es auch nur einen Bruchteil „meiner Leser“ interessiert, sondern weil ichs geil finde. In den meisten Fällen halte ich es wie Herr Rau und ignoriere solche Mails einfach. Selten einmal frage ich nach und ganz, ganz selten ergibt sich ein unterhaltsamer Austausch. So wie hier: (weiterlesen …)

Ein Tablet für mehrere Benutzer?

2013-01-20 12.07.54Meine Frau besitzt ein Samsung Galaxy Tab 2 10.1. Ein hübsches (aus meiner Perspektive) weitestgehend sinnloses Gerät.
Eine der blödesten Eigenarten solcher “Familien-geräte” ist die Sache mit den Benutzerkonten:

  • zeigt der Tablet den Kalender meiner Frau oder meinen an?
  • ist ihr oder mein Dropbox-Konto eingerichtet?
  • sind ihre oder meine Mail-Accounts eingerichtet?
  • meine oder ihre Apps?

Auf diese Weise bleibt ihr Tablet auch ihr Tablet. Ich kann es gar nicht richtig nutzen, weil meine Daten nicht vorhanden sind. Zumindest bis gestern.

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Die c’t über Kontrollverlust in der Schule

Inhaltsverzeichnis der c't 03/2013Ziemlich cool: Die aktuelle c’t erwähnt mich in einem Artikel über Schule und das Web 2.0.
Für einen Nerd wie mich eine große Ehre. Für Nicht-Nerds: Die c’t verhält sich zu anderen Computerzeitschriften wie die ZEIT zur BILD: Mehr Text, weniger Bilder. Smiley mit geöffnetem Mund

In dem Artikel geht es um die Schwierigkeiten von Lehrern, Eltern und Schülern das Web 2.0 mit dem schulischen Alltag zu vereinbaren.

Ich! In der c’t! Die c’t! Eine Zeitschrift, in der ich für die allermeisten Artikel zu dämlich bin.
Abgefahren!