OneNote gratis (& für Mac)

multiplatformAn verschiedenen Stellen habe ich in diesem Blog über OneNote gesprochen – die eierlegende Wollmilchsau unter den Computerprogrammen schlechthin – und für Lehrer meines Erachtens ideal geeignet. (Wer es nicht kennt: Ich habe hier und hier eine Einführung dazu geschrieben und auch mal ein Video dazu erstellt (s. Ende des Artikels).

Bisher fristete OneNote ein Schattendasein im Office-Paket. Dort wurde es wenig bis gar nicht wahrgenommen – aber das hat sich ab heute geändert:

OneNote ist gratis.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich OneNote anzusehen. In dem Video unten reiße ich kurz an, wie ich meinen Unterricht strukturiere und vorbereite. Und ehrlich: Ich habe kein Blatt Papier mehr hier rumliegen. :-)

 

Nachteile?

Ja.

Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem (Premium) Office OneNote und dem Freemium Gratis OneNote: Die kostenlose Version verzichtet zunächst auf SharePoint-Unterstützung, Versionsgeschichte und die Outlook-Integration. Nichts davon ist für den Normaluser relevant.
Ärgerlicher ist, dass das Gratis-OneNote wohl nur mit WebNotizbüchern funktioniert – die Daten liegen also in jedem Fall auf den Microsoft-Servern. Abgesehen von Fragen des Datenschutzs ist das auch ab bestimmten Dateigrößen quatsch. Ich zumindest habe eine Menge MP3s, Bilder, Filme und Dokumentationen in OneNote abgelegt – solche Datenmengen funktionieren nur offline.

FB-Freundschaft vs. Quizduell-Feindschaft

2014-01-18 12.37.58Die HandyApp Quizduell geistert gerade durch alle Medien – ein kurzlebiger Hype ist entstanden, der zweifellos bald vergangen ist. Wer nicht weiß, worum es geht: Beim Quizduell treten zwei (einander unbekannte) Spieler in verschiedenen Kategorien an und müssen Fragen beantworten. Wer mehr weiß, hat gewonnen und bekommt Punkte. Man kann auch gegen Freunde antreten.

Ein lustiger Zeitvertreib mit teils abstrusen Fragen.

Nachdem ich mich einige Male mit meiner Frau und auch irgendwelchen Unbekannten duelliert habe, postete ich augenzwinkernd einen Kommentar bei Facebook, dass ich neue Herausforderer suchen würde.

Etwas, dass ich besser nicht getan hätte. Continue reading

HTC One – Hello Kitkat :-D

HTC One 1Hin und wieder packt es mich dann doch – der Spaß am Flashen eines neuen ROMs auf mein Handy. Auch wenn es im Vergleich zu den guten alten Windows Mobile Zeiten deutlich ruhiger geworden ist: König am HTC-Himmel ist aktuell Mike, der hier das neueste Android 4.4 Kitkat schon auf das HTC One portiert hat.

Ich war einigermaßen neugierig auf die Unterschiede zwischen 4.3 und 4.4 – aber, ehrlich gesagt: Ich musste googeln, um herauszufinden, was sich überhaupt geändert hat.

Oberflächlich betrachtet sind es eher die Details, die man (wenn überhaupt) bemerkt. So kann man jetzt die Positionsbestimmung mehr oder weniger akkuintensiv gestalten. Insgesamt ist das Betriebssystem schlanker geworden, es verbraucht weniger Platz und sollte damit länger laufen.

Akkuprobleme habe ich eigentlich nie gehabt – unter Kitkat bilde ich mir zumindest ein, dass es noch besser ist – mit knapp 70% am Nachmittag bin ich zufrieden.2013-12-09 14.21.58

Die Frage, ob sich das Update lohnt, stellt sich eigentlich nicht: Nerds werden das System sowieso updaten (auch wenn sich nur ein gelber Punkt in einen grünen verwandelt hat) und normale User werden die Finger davon lassen, egal was es bringt. Ich habe einmal mehr einen Nachmittag um den Zustand meines Handys gezittert und mich anschließend gefreut.

Zumindest lässt sich sagen: Seine Kaufentscheidung muss man nicht abhängig machen vom Erscheinungsdatum von Android 4.4 Kitkat, dafür sind die Neuerungen zu spärlich.
Der Wechsel von 4.2 auf 4.3 war da schon deutlicher – insbesondere auf der HTC Sense Oberfläche.

Wie man sich für 15€ ein digitales Mikroskop baut :-)

2013-10-30 10.09.25Ich habe meiner Tochter vor knapp einem Jahr eines jener halbteuren Kindermikroskope geschenkt, die in die Rubrik ‘gut gemeint’ fallen: Die Qualität ist bescheiden und – seien wir ehrlich – mikroskopieren stellt man sich immer total aufregend vor, aber am Ende ist es dann doch nicht soooooo weltbewegend. Besonders nicht für eine 7jährige. Das blöde Kindermikroskop steht jedenfalls nur noch doof in der Ecke herum (ich habe es allein für dieses Foto zehn Minuten suchen müssen…) und allein der Anschaffungspreis hat verhindert, dass ich es weggeschmissen habe.

Vor zwei Wochen dann bin ich bei instructables.com über eine verblüffend einfache Anleitung gestoßen, wie man sich für wenig Geld ein eigenes, digitales Mikroskop baut. Das fand ich gut. Richtig gut sogar – denn natürlich stelle ich mir mikroskopieren mittlerweile wieder total aufregend und spannend vor.

Und bestimmt findet meine Tochter… ach! Egal! Los gehts!

Apps für den Unterricht (Folge 13)

  • Crime Scenes (Rätsel für Vertretungsstunden – Android)
    Ich bin der Meinung, dass Spielen für Kinder unglaublich wichtig ist – und entsprechend in der Schule mehr gespielt werden sollte.
    Crime Scenes ist eine Sammlung von morbiden Rätseln, die von den Mitspielern durch Ja-Nein-Fragen gelöst werden müssen. (Für Günther Jauch: Solche Rätsel nennt man Laterale).
    Ich habe diese Rätsel schon Jungen gegen Mädchen spielen lassen oder aber ich gegen die Klasse. Letzteres hat besser funktioniert (und mir einen gruseligen Ruf eingebracht). In einer Vertretungsstunde legte ich fest, dass die Klasse weniger als 50 Fragen brauchen dürfte, um auf die Lösung zu kommen. Gelänge es, würde ich ihre Klasse fegen. Wenn sie das aber nicht schaffen, müssen sie die meine fegen. Das hat für zusätzliche Spannung gesorgt.

    Das Spiel gibt es auch als Kartenspiel zu kaufen – meistens habe ich die Karten aber genau dann nicht dabei, wenn ich sie gerade brauche. Darum hier als App nochmal explizit.

    Die App kostet in der Vollversion 1,49 € – was immer noch billiger ist, als das Kartenspiel.
    [Playstore Link]


Immer wieder werden hier Smartphone-Apps vorgestellt, die sich im Unterricht sinnvoll einsetzen lassen. Einen Überblick aller bereits besprochenen Programme findest du hier.

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