Stephen Kings ES (Filmphysik)

Stephen Kings ES (Filmphysik)

Persönlich war ich von der Neuverfilmung enttäuscht – die alte Fernsehverfilmung hat mir deutlich, deutlich besser gefallen. Das begann bei der Rahmenhandlung: Man lernte die Charaktere gleichzeitig als Kinder und auch als Erwachsene kennen und bemerkte so deutlicher die Verhaltensmuster (Beverly als Tochter eines gewalttätigen Vaters heiratet als Erwachsene einen ebensolchen), aus denen auch wir uns nur schwer befreien können. Und es hörte auf mit dem völlig übertriebenen Gebrauch von CGI-Effekten: Mussten wirklich fünfzehntausend Liter Blut aus dem Waschbecken schießen? Hätte es nicht auch – wie anno dazumal – eine einzige große Blase getan? Hm. Hm.
Einzig das Bildnis-Monster (die Flötenspielerin) empfand ich als wirklich gruselig – der Rest war mehr so lala (das schreibe ich als totaler Angsthase!)

Um dem Werk Stephen Kings dennoch gerecht zu werden (und damit ich mich weniger über das ausgegebene Kinogeld ärgere) habe ich zumindest eine Szene physikalisch hinterfragt: Nach dem ersten Drittel des Films klettert Pennywise als übergroße Erscheinung aus einem Diavortrag – seine Gestalt reicht dabei auf Knien bis an die Garagendecke. Als jemand, der selbst fast schon riesig zu nennen ist (Fünftklässler letzte Woche: “Stimmt es, dass Sie fünf Meter groß sind???”)  stellt sich natürlich die Frage: Mit welchen physikalischen Auswirkungen muss so ein Monster wohl kämpfen? (Ich meine natürlich den Clown´, nicht den Physiklehrer!)

Lerntheke 11.2 - Filme

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