Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und zuletzt bin ich in eine – etwas unfreiwillige – Stille hineingerutscht: Nach einem schönen Familienurlaub im Westen Frankreichs bei bestem Wetter und unvergesslichen Erlebnissen, sind meine Frau und meine älteste Tochter im Anschluss direkt weitergereist – ich blieb mit den beiden Jüngsten zu Hause.
Eine wunderbare Zeit. Zunächst.
Jeden Tag ein wenig am Haus und Grundstück arbeiten und eigene Projekte verfolgen. Zeit für die Kinder und mich selbst haben. Ich habe es sehr genossen.
Eines der Projekte war das Aufsetzen einer zweiten Homepage: Unter https://zukunft-schulentwicklung.de gibt zwar aktuell noch nichts zu sehen – aber das kommt noch. Die Auswirkungen sind jedoch schon spürbar: Ich habe mich beim Erstellen so tölpelhaft angestellt, dass ich meinen eigenen Blog abgeschossen habe. Das war reichlich dämlich und hat eine Woche viel Zeit und Energie (und Geld) gefressen, den angerichteten Schaden zu reparieren.
Da saß ich nun. Ohne Homepage-Projekt. Ohne Familie. Ganz allein in einem großen Haus.
Stille.
Ich habe mich lange nicht mehr so gelangweilt und dieses Gefühl auch bewusst ausgehalten. Keine Bücher geschrieben. Keine Blogartikel verfasst. Einfach nichts Produktives getan.
Puh.
Das war jetzt auch nicht nur schön.
Zuweilen begegnen mir durch Bücher oder YouTube-Videos weise Erkenntnisse von alten Menschen am Ende ihres Lebens, die sich stets wünschten, „weniger Zeit mit dem Job verbracht zu haben“. Ich glaube, dass das auch eine verschobene Alters-Perspektive ist. Denn mein Job und alles Drumherum sind Dinge, die mir auch großen Spaß machen. Ich verbringe gerne Lebenszeit in der Schule. Mit Kindern. Mit Kollegen. Und ganz besonders unserem Schulleitungsteam.
Das war also ein durchaus spannender Sommer mit viel – und ausreichend – Pausenzeiten. Aber jetzt darf es auch wieder losgehen. Und ich freue mich drauf, mich wieder in eine Arbeit zu stürzen, die mir wirklich Spaß macht.
