Am vergangenen Sonntag, dem letzten Tag des Kirchenjahres, ist mein Schwiegervater nach langer Krankheit bei uns zu Hause, im Kreis der Familie, verstorben.
Die vergangenen Wochen lassen sich kaum würdevoll in Worte fassen – gewiss nicht von jemandem mit allenfalls bescheidenen schriftstellerischen Fähigkeiten. Er war der Opa für die Kinder, der sie heimlich mit Süßigkeiten versorgte, mit ihnen in Urlaub fuhr, der im und am und um das Haus alles reparierte.
Jemand, der wirklich gerne lebte. Jemand, der eine große Lücke hinterlässt.
Umso schmerzhafter der Abschied, der für zwei meiner drei Töchter der erste große Verlust im Leben ist. Und was ist diesbezüglich ein gesunder Umgang mit dem Tod? Wie macht man als Familie weiter?
Naheliegend sind es die Kinder, die frischen Wind ins Haus bringen: „Hey Oma, können wir heute bei dir essen?“
Nur einen Abend vorher war unterwegs, um einen Vortrag über das Verhältnis von Glaube und Physik zu halten. Es hat mir, gerade in dieser Zeit, auch gut getan, mich in dieses Feld einzugraben und meine Gedanken zu sortieren. Das war richtig gut – hoffentlich auch für das Auditorium.
Nun heißt es, weiterzumachen und auf „Weihnachten“ zu schalten. Ich hoffe jetzt auch wieder etwas mehr Zeit fürs Bloggen zu finden.

Tut mir sehr leid für euren großen Verlust in der Familie! ❤
Vielen Dank!