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Ich

Fett wie ein Turnschuh

Ich muss mehr Sport machen.
Dezember_93 027Diese Erkenntnis ist nicht neu – aber wie alle guten Ideen brauchte auch diese einige Zeit Jahre, um zu reifen und schlußendlich ausgesprochen zu werden. Gerne würde ich wieder Fußball im Verein spielen – meine vielen Jahre beim SV Hörn als Libero sind mir in guter Erinnerung geblieben; zumindest besser, als mein eines Jahr beim belgischen RUA Plombière, wo ich auf Grund der Sprachprobleme nur mühsam verstand, welche Position ich überhaupt spielen soll…
Aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Trotz brasilianischen Bluts in der Familie bin ich einfach zu schlecht.

Für ein Fitnessstudio reicht meine Motivation nicht. Ganz abgesehen davon, dass mir die Zeit für Besuche dort fehlen, sehe ich gar nicht ein, mit Hin- und Rückfahrt und pipapo jedesmal zwei Stunden opfern zu müssen. Vom vielen Geld ganz zu schweigen. Bleiben noch Fitness-Apps oder Sein-lassen.

Stöckchenwerfen.

Embee hat mir einen Stock an den Kopf geworfen. Das ist eines jener spleenigen Spiele, mit denen wir Blogger uns die Zeit vertreiben und uns gegenseitig suggerieren, wir wären nicht so merkwürdig, wie wir letzten Endes aber sind.
Beim gezielten Blog-Stock-Wurf müssen bestimmte Regeln eingehalten werden:

  1. Nenne den Stöckchenwerfer.
  2. Beantworte die elf Fragen des Stöckchenwerfers.
  3. Erzähle elf Dinge über dich.
  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
  5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

 

Obwohl ich solchen Aktionen eher kritisch gegenüberstehe, hat es beim Schreiben letzten Endes schon Spaß gemacht.
Wohlan denn:

Schlittenfahren (mit Glasknochen)

P1100813Am Freitag entschlossen sich gleich vier Klassen meiner Schule dazu, im Siegener Umland Schlittenfahren zu gehen. Kalt, eine Menge Schnee und keine Klassenarbeiten mehr – ideale Bedienungen. Zumindest für die meisten Kinder.

Denn die einstündige Wanderung zum ‚Eisernhardt‘ durch verschneiten Wald war schon für das ein oder andere gesunde Kind eine Herausforderung – mit Rollstühlen nicht zu bewältigen. (Etwas stolz darf ich hier sagen, dass meine Klasse den Weg prima geschafft hat – gedenk der fünfstündigen Wanderung bei der Klassenfahrt konnten meine Schüler über diese Herausforderung nur müde lächeln..)

Auch das Schlittenfahren selbst ist für Menschen mit Glasknochen nicht ganz gefahrlos. Erst recht nicht mit über hundert Kindern auf dem Abhang.

Zunächst wird aber eine grundsätzliche Frage aufgeworfen: Kann/Soll ich mit 26 Kindern Schlitten fahren, wenn meine beiden Rolli-Kinder in der Schule bleiben müssen?

ein bisschen Statistik

image…über diesen Blog.
Nicht so wahnsinnig sehr, weil es viele interessiert – sondern in erster Linie, damit ich in 47 Jahren zum güldenen Jubiläum meines Blogs nochmal schauen kann, was wann wie so war.

WordPress selbst konzipiert einen amüsanten Bericht mit relevanten Zahlen. Einigermaßen amüsant die Formulierung: “Dein Blog hat mehr Besucher als ein kleines Land in Europa.” Klingt hübsch, ist aber natürlich Unsinn.

Ich bin eine Mediennutte

Ja, ich gebe es zu. Ich bin abhängig. Dieses ganze Inter-Netz, Händi und Kompjuter-Zeugs ist ganz großartig.
Ich behaupte zwar, dass ich so eine ARTE-Dokumentation nicht nochmal machen wollte, aber die Wahrheit kennen wir alle: Klar würde ich wieder zusagen. Genauso, wenn der DFB wieder anriefe. Oder der FOCUS. Ich bin eine Mediennutte. Und so lustig das für mich selbst ist, so sehr achte ich darauf,

ARTE filmt mich.

“Guten Mooorgen”, weckt mich die fröhliche Stimme des Kameramannes Ulf. Im Nachhinein hätte mich das schon aufmerksam werden lassen müssen. Aber in dem Moment war ich zu erschrocken, um nachzudenken. Ich nestle an meinem roten Schlafanzug, auf dessen Oberteil Donald Duck Entenhausen ebenfalls einen “guuten Mooorgen” wünscht und murmele etwas Unverständliches. Dann verschwinde ich ins Bad.