Der #GoldeneBlogger 1Was haben Rezo, Samira El Ouassil, Charlotte Roche und ich gemeinsam? Wir sind alle für den Goldenen Blogger nominiert gewesen und haben ihn alle nicht gewonnen.

Obwohl ich mich für die Gewinnerin Peggy Elfmann sehr freue, bin ich natürlich auch traurig: Der Preis wäre eine wunderbare Auszeichnung für die hunderte Artikel dieses Blogs gewesen.

So erhalte ich von meinen Kollegen allerlei aufmunternde Nachrichten: „Für mich bist du trotzdem der Gewinner.“ „Die Nominierung ist doch eine Wahnsinns-Ehre!“
Aber das erinnert verdächtig an die pädagogisch, wohlmeinenden Kommentare, die man den Kindern zuspricht, die sich durch die Bundesjugendspiele quälen: „Hey, dabeisein ist alles!“ „Ich bin stolz auf dich!“

Tatsächlich aber war der Abend natürlich herausragend und immer wieder lassen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchblitzen, wie sehr ihnen die Gesellschaft und ihre Entwicklung am Herzen liegt.

Besonders in Erinnerung ist mir Martin Neuhof geblieben, der sich mit seinem Projekt „Herzkampf“ unermüdlich für Menschen einsetzt, die sich gegen Rassismus, Homophobie und für eine gerechtere Welt stellen.

Außerdem: Blogger des Jahres ist das Team des Volksverpetzers, die unermüdlich Zitate, Berichte und Artikel auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Sehr anstrengende Lektüre aber unfassbar wichtig.

Alles zusammen eine große Feier für Blogs, Podcasts, Twitter- und Instagram-Accounts und eine Aufforderung an uns, weiter kreativ zu bleiben, engagiert zu bleiben und diese Gesellschaft mit unseren Stimmen mitzugestalten.

Danke! Das war wunderbar!

5 Gedanken zu „Der #GoldeneBlogger“

    1. Lieber Halbtagsblog!
      Nicht traurig sein!!! Ihr Blog ist so gut, taugt aber wie Lehrerzimmer oder Hauptschulblues nie für eine Nominierung. Taugen, taugen würde er schon. Aber die Jurys sind anders gestrickt.
      So war es übrigens auch mit H.s Schule: Oft nominiert, weniger oft bepreist (aber genügend). War eine Schule in der Nische, ganz klein. Hat aber einiges bewirkt.
      Also: Weiter so mit diesen tollen Beiträgen, die H. immer liest, aber selten kommentiert. Was soll man schon sagen außer Lob spenden. Jetzt war es aber wieder mal des Lobes genug, nicht wahr?

  1. Denk dran: Du bist hauptberuftlich auch kein Blogger, sondern Lehrer. Vor diesem Hintergrund finde ich deine Leistung sogar noch bemerkenswerter, dass du das alles so scheinbar mühelos schulterst… und nebenher noch eine Familie am Laufen hältst. Sei stolz auf dich, du Tausendsassa! 🙂

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