Jan-Martin Klinge

Jan-Martin Klinge

Pulp-O-Mizer_Cover_Image (1)Diese Homepage ist mittlerweile einige Jahre alt. Während dieser Zeit sind viele hundert Einträge zusammengekommen und langjährige Leser konnten mich durch das Referendariat begleiten und meine ersten Monate und Jahre als Lehrer. Ich habe meine Fühler nach rechts und links ausgestreckt, habe dieses und jenes Projekt aufgegriffen und hier beschrieben, getrieben von Neugierde und Spaß am Beruf – letztlich sind aus meiner Arbeit sogar einige Bücher entsprungen. All jenen, die Lehrer um ihren Halbtagsjob beneiden, sei hier also ein Einblick gewährt in die Freude und auch Möglichkeiten des Lehrerberufs.

Dieses Blog dient auch als Erinnerung für mich und ehemalige Schüler – anzumerken sei hier das Reisetagebuch, welches sich vornehmlich mit vergangenen Klassenfahrten beschäftigt. Ein besonderes Augenmerk liegt zur Zeit auf meiner Inklusions-Klasse und ich werde immer wieder Projekte innerhalb und außerhalb des Unterrichts hier vorstellen. Ich liebe technische Spielereien und werde sicher immer wieder darüber schreiben.

Alle beschriebenen Zusammenstöße mit meiner Frau oder anderen Mitmenschen, alle Zwischenfälle und Orte sind überspitzt und nicht zitierfähig. Jede Ähnlichkeit oder Identifikation mit Orten, Ereignissen, Schülern, Lehrern oder anderen lebenden oder toten oder scheintoten Katzen ist zufällig. Eine Übersicht aller bisher veröffentlichten Artikel findet sich hier.

Kontaktaufnahme gerne per halbtagsblog@gmail.com oder die üblichen Social Media Kanäle.

Beruf und drum herum…

  • 1. Staatsexamen an der PH Ludwigsburg 2009
  • 2010 Referendariat an einer Realschule in Siegen
  • 2010 Referent auf einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Schulentwicklungsprojekts Innovative Schools
  • seit 2012 an einer Gesamtschule im Raum Siegen
  • 2013 Referent im ZfsL Siegen zum Thema „Excel im Mathematikunterricht
  • 2014 Referent auf einer Fortbildungsveranstaltung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
  • 2015 Referent im ZfsL Siegen zum Thema „Excel im Mathematikunterricht
  • 2015 Referent auf dem Lehrerkongress excitingEDU in Berlin
  • 2015-2016 Moderator des Kompetenzteams Siegen-Wittgenstein für den Fachbereich Mathematik
  • seit 2015 Mitglied des Microsoft Innovative Educator Programm (MIE Expert)
  • seit 2016 MIE Surface Expert
  • 2016 Referent auf dem Educator Exchange Event (E²), in Budapest
  • 2016 Teilgeber einer Fortbildungsveranstaltung an der Gesamtschule im Gartenreich zum Thema „Digitale Medien“
  • 2016 Referent im ZfsL Siegen zum Thema „Excel im Mathematikunterricht
  • 2016 Referent einer Fortbildungsveranstaltung am Städtischen Gymnasium Olpe zum Thema „OneNote zur Unterrichtsvorbereitung“ & „Workbooks erstellen“
  • 2016 Referent auf dem Lehrerkongress excitingEDU in Berlin
  • 2017 Referent Forschungskolloquium Universität Siegen
  • 2017 ausgezeichnet mit dem „Deutschen Lehrerpreis 2017“
    ZDF: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/videos/was-macht-einen-guten-lehrer-aus-106.html
    WDR Lokalzeit: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-verleihung-lehrerpreis-100.html
    KM: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/_topStories/2-Lehrerpreis/Lehrerpreis/index.html
  • 2018: Referent am BK Technik Siegen zum Fachtag „Bildung in der digitalen Welt
  • 2018 Referent im ZfsL Siegen zum Thema „Excel im Mathematikunterricht

Publikationen

 
  

 

in Netz und Print…

42 Replies to “Jan-Martin Klinge”

  1. Hey Jan-Martin,

    Hab grad gesehen, dass du ein Bruder zu sein scheinst! 😉

    Bin in der Gemeinde in Osthelden, grins!

    Praise the lord!

    Schönen Abend noch

    Kevin

  2. Hallo
    Ich bin sehr fasziniert von dem onenote Projekt. Bin selber gerade mit dem Referendariat (bio physik) in HH fertig geworden und will meine Unterrichtsplanungen ab jetzt auch in onenote verfassen.
    In Deiner pdf-Anleitung erwähnst Du Tablet-PCs und das korrigieren von Klassenarbeiten. Wie soll das genau funktionieren? Ich habe ein Grafik-Tablet von Bamboo (ca.40 Euro) mit dem man im Prinzip ähnlich arbeiten kann. Alternativen wären auch z.B. Digitalstifte (Staedtler oder Iris).
    Gruß
    Simon

    1. Das Korrigieren von Arbeiten etc. war mehr ein Ausblick in die Zukunft: Viele Schülerarbeiten werden inzwischen ja am PC erstellt – über den Tablet (und auch ein Wacom-Tablet) besteht dann die Möglichkeit, eine Korrektur des Word- bzw. pdf-Dokuments auch direkt am PC durchzuführen. Das ganze war mehr als Idee & technische Spielerei gedacht.
      Wenn Schüler mir Referate abgeben, dann gerne auch als Word-Dokument; ich korrigere die in Word (mit der Funktion: Freihandeingabe starten) und gebe die als (unveränderliches) pdf zurück 🙂

  3. Hallo Herr Klinge,
    habe gerade nach Werkzeugen für Lehrer und Dozenten im Internet recherchiert und bin hier hergelotst worden. Interessantes Blog mit vielen guten Artikeln.
    Vielleicht für Euch beide technikbegeisterte auch interessant: http://korrektor.zhdk.ch. Ein Programm zu Verwaltung von Aufgaben, die Schüler oder Studierende den Lehrern oder Dozenten einreichen und diese dann korrigieren. Scheint in dem Fall aus dem Informatik-Bereich zu kommen, kann man aber genauso für Design oder Deutsch nutzen. Ich hab das dieses Semester mal getestet und es kam recht gut an bei den Studis.
    Vielleicht wollen Sie ja mal nen Bericht drüber schreiben… 😉
    Viele Grüsse,
    Hans aus Zürich

  4. Schöner Blog, als Akademiker und vor allem Lehrer würde ich Ihnen dringend ans Herz legen zumindest einmal „The God Delusion“ von Richard Dawkins zu lesen.^^

  5. Hallo,

    Ihre bloggenden Anregungen zum Unterricht in Physik et al. gefallen uns gut, so dass wir Ihren Halbtagsblog bei „Technik macht Schule“ http://www.facebook.com/technikmachtschule „geliked haben.
    Schauen Sie auch mal die MINT-Mach-Seite tecnopedia.de – das IHK Portal zur Förderung von Technik im Unterricht. — Über Ihre Hinweise, Anregungen freuen, vielleicht ergibt sich mal eine Zusammenarbeit.

    Freundliche Grüße

    Dr. Roland Lentz
    Projektleitung tecnopedia für die deutschen IHKs

    c/o Leiter Geschäftsbereich Innovation und Umwelt

    IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
    Rheinstraße 89
    64295 Darmstadt
    Telefon: 06151 871-199
    E-Mail: lentz@darmstadt.ihk.de
    http://www.darmstadt.ihk.de

  6. Eine tolle Idee! Soetwas wollte ich schon lange mal auch für die Volksschule erstellen. Über meinen Vormittagsjob und die Sonntags- Nachtarbeit, auch Ferienvorbereitungszeit und eigentlich selten Abschaltzeit…zum Mitlesen

  7. Hallo
    Gratulation zu Ihrem Auftritt in der Günther Jauch Sendung.
    Das war bestimmt nicht einfach sich gegen die eher sturen Politiker zu wehren.

    Bitte gehen Sie Ihren Weg weiter so. Ich persönlich finde, das die Inklusion nur von Vorteil ist.
    Ich hab in Australien gelebt, da sind einem körperbehinderten Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „die Wege geebnet“ ich begrüsse, das Menschen auch mit geistiger Behinderung intergiert werden.
    Sicherlich bedarf es einer genauer Abklärung.

    Aber wie Sie wissen, ist dies ein ausuferndes Thema und die Sendung war eindeutig 2 Stunden zu kurz – sie hätten den Politiker weich gekocht 🙂

    Ich grüsse Sie ganz herzlich – weiter so!

    Claudia Spoerlein

    PS: Darf ich sie fragen wie gross Sie sind????

    1. Sie dürfen fragen – aber die Antwort kann ich nicht geben. Hin und wieder müssen meine Schüler das ergooglen („wie groß ist Herr Klinge?) und da kann ich hier nicht die Antwort aufschreiben… 😉

  8. Hallo Herr Klinge,

    ich weiß nicht ganz, ob hier mit meinem Anliegen richtig bin.
    Falls nicht, meinen Beitrag einfach löschen. Ich beginne gerade mit einigen anderen Kollegen eine freie Schule zu gründen; mit deutlich mehr Reformen, als sie im staatlichen System möglich sind. Gerne würde ich die eine oder andere These in meinem Blog mit Betroffenen diskutieren (Schüler und Lehrer). Dafür habe ich zunächst den anonymen Weg gewählt um Schwellenängste niedrig und unverkrampfte Meinungsäußerung leicht zu machen.

    https://lehrerleaks.wordpress.com/

    Gruß

    der Leerkoerper

  9. Da wollte ich eigentlich aus Interesse etwas Physik lernen und stoße stattdessen auf diesen Blog, passiert mir aber öfter. Na egal. Ich muss wirklich sagen, wenn ich hier so lese wie gut sich die Klasse untereinander versteht und zusammenhält, da werde ich schon ein bisschen neidisch 😀 In meiner Schulzeit (von der 5 bis zum Abi) hatten wir nur bedingten Klassen- bzw Stufenzusammenhalt (es haben immer alle davon gesprochen aber das galt nur für die coolen Kinder, zu denen ich sicher nicht gehörte). Bei uns gab es stattdessen mobbing mit ständig wechselnden Opfern aus der selben Personengruppe und die Lehrer haben das auch nicht wirklich verbessert. Darum bewundere ich es schon, wenn Lehrer und Schüler es schaffen so ein gutes Verhältnis untereinander zu pflegen! 🙂 Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: Das ist ein sehr interessanter und (für ehemalige Schüler) ein in gewisser Form nostalgieanregender Blog. 🙂

  10. Hallo Jan-Martin,

    gestern hat mir ein Biokollege deine Seite gezeigt, die ich mit goßer Überraschung gelesen habe. Dein Mathematikunterricht ist fast eine (ich muss zugeben schönere aber auch aufwendigere) Kopie von meiner Methode (bis hin zu Onenote als Basis meines kompletten Unterrichts). Da ich mein Referendariat jedoch zwischen 1998 und 2000 gemacht habe, kenne ich keine Kollegen persönlich, die wie ich seit 2013 Onenote lieben gelernt habe. Onenote entspannt!

    An einer Stelle erwähnst du, dass das Konzept der Lerntheken auch auf die Physik übertragbar ist.

    Mir gelingt es allerdings nicht das Konzept auf die Oberstufenhysik zu übertragen. Irgendwelche Ratschläge dazu?

    1. Leider nur eingeschränkt – in Physik ist die Übungszeit ja deutlich kürzer als in Mathematik. In Physik nutze ich Lerntheken daher bisher vor allem zum Wiederholen und Sichern. Ich arbeite aber gerade daran, das zu verändern. Bin aber noch nicht weit gekommen.

      1. Nun gut, arbeiten wir weiter an einer zündenden Idee für den Physikunterricht.
        Wünsche weiterhin viel Spaß und tolle Ideen für deinen Unterricht.

  11. Hallo,
    mir gefällt die überarbeitete Website – eine Anmerkung meinerseits: Seitdem die Seite überarbeitet wurde, steht in der E-Mail, wenn ein neuer Artikel erschienen ist, immer: von „Nils Steinbrück“. Ist das korrekt so?
    VG, Marc.

    1. Danke für den Hinweis – nein, dass ist natürlich nicht korrekt. Ich versuche das mal zu reparieren und wäre über eine neue Rückmeldung ganz dankbar 🙂

  12. Hallo Herr Klinge,
    nur zur Info: bei mir erscheint auch immer „Nils Steinbrück“ in der E-Mail….Ansonsten: Ihre Schüler könnnen froh sein, einen Lehrer wie Sie zu haben! Hätte ich mir auch gewünscht!
    LG, eine Ex-Siegenerin

  13. Hallo Herr Klinge,
    ich benutze seit geraumer Zeit nun OneNote für die Vorbereitung und meinen Unterricht.
    Ich habe mir neben eigenes Notizbuch eine Notizbuch für die Schule angelegt.
    Obwohl ich eignes Notizbuch nie aufrufe, wird immer ein neuer Abschnitt eröffnet bei jedem Öffnen.
    Kann man das abstellen? Ich habe schon lange gesucht und dachte, Sie können mir helfen.
    Liebe Grüße
    Otto Feszler

    1. Schließen Sie das unnötige Notizbuch doch einfach?
      (Der Abschnitt wird deshalb erzeugt, weil – aus Systemebene – erst durch den Abschnitt eine Datei entsteht. Das Notizbuch an sich ist ein leerer Ordner)

  14. Hallo Herr Klinge,
    ich lese seit längerem begeistert Ihren Blog und bin OneNote Nutzer. In zwei Artikeln zum Thema „Digitale Medien. Workflow. Papierlose Schultasche“ vom Mai 2016 schreiben Sie, dass Sie Ihren OneNote Ordner auf die SD Karte Ihres Tablets umleiten. Das versuche ich auch gerade, bin aber gescheitert, weil mich OneNote (Office 2013) die Notizbücher nicht auf die SD Karte umleiten lässt und eine Festplatte zur Änderung des Speicherordners wünscht. Haben Sie einen Link, oder eine Kurzanleitung dazu?

    1. Hallo,

      wenn ich mich recht erinnere, dann schrieb ich, dass ich die „OneDrive“-Ordner umlenken würde, nicht die OneNote Ordner. Bei letzterem wäre ich sehr, sehr vorsichtig – da kann man sich viel mit zerhauen. Rein theoretisch geht das über die Optionen in OneNote – einfach den Cache auf die Karte schieben (allein der nimmt viel Platz weg). Aber nochmal: Das würde ich nicht empfehlen, weil die SD-Karte sehr langsam ist und bei Ausfall (oder Entnahme) schwere Datenverluste entstehen können.
      Ich lege die Microsoft-Alternative zur Dropbox dahin aus. Das spart mir Speicherplatz und wenn die Karte irgendwann kaputt ist, habe ich ja noch alles in der Cloud.

      lg

  15. Hallo Herr Klinge, schönes Blog! Anscheinend gehen Sie mit Powerpoint virtuos um… Ich betreibe in meiner Praxis seit 22 Jahren meine EDV selbst (aktuell mit einem virtualisierten (VMWare Player) Terminalserver (Win 10, Thinstuff)), finde aber, daß Microsoft Office für Kinder zu komplex ist. Ich hatte aber auch nie ernstlich etwas mit Officeprogrammen zu tun, weil meine Branchenlösung (Consys-Dent) mit einem internen Editor auskommt. Meine paar präsentatorisch sehr schlichten Vorträge, waren eher Skripte, kamen bisher aus Openoffice oder Scrivener. Gut, ich habe `mal eine Bachelorarbeit durch Anflanschen von „Writing Outliner“ und Zotero an MS Word gefördert, und falls ich aktuell ein Buch schreiben sollte, würde ich es damit tun, aber die Cloudlösungen (z. B. Google Docs mit Paperpile) werden immer stärker, wenn ich auch noch auf eine bessere Zoteroanbindung hoffe, weil ich damit seit ca. 15 Jahren Informationen sammle (scheint mir langzeitstabiler als OneNote). Damit zu meiner Frage: „Chrome OS“ kommt in Ihrem Blog kaum vor. Was sind die Gründe? Unsere ältere Tochter, jetzt 11, kommt mit einem heimischen Chromebit (an 24″, 1920*1200 Pixel, s. Amazonrezensionen) für die Schule sehr gut klar, und ich bin froh, mich nicht um _noch_ einen Windowsrechner kümmern zu müssen. Chrome OS hat auch nur etwa 1% der gefundenen Sicherheitslücken von Windows, OSX oder Linux. Alte PC-Hardware ist dank Cloudready, einer Chrome OS-Variante, weiter nutzbar, was auch für Schulen interessant sein könnte. Etherpad wird auf dem iServ unserer Tochter leider nicht verfügbar gemacht. Einer meiner Patienten ist Lehrer an einer Realschule, die eine der noch raren Google-Schulen ist und schwärmt davon. Ist Ihre Entscheidung für Powerpoint eine bewußte Entscheidung gegen die Google-Alternative oder hat sich das bisher halt so ergeben?

    1. Hallo,
      spannende Fragen! Die Entscheidung für Windows/Office ist natürlich genetisch zu verstehen: Ich bin damit groß geworden und beherrsche die Systeme sehr gut. Im Vergleich zwischen PowerPoint und GoogleDocs sehe ich PowerPoint klar vorne. Dazu kommt die Frage des Datenschutzes: Es mag sein, dass die KMK morgen entscheidet, Google/Apple/Microsoft dürfen im schulischen Kontext nicht mehr genutzt werden. Da wäre es jetzt gewagt, sich an Googles Cloud-Rockzipfel zu hängen.

      1. Ich lese auch in Tests, daß Powerpoint mächtiger sei als „Google Präsentationen“. Die Frage, die ich für die Schulen wichtig finde, ist dann aber: Vielleicht ist gerade deshalb, durch die Beschränkung auf die wichtigsten Funktionen, „Google Präsentationen“ pädagogisch besser? Hinzu kommen bei „Google Präsentationen“ oder auch „Google Docs“ die einfachen Kooperationsmöglichkeiten. Der Anteil von Google im US-Schulmarkt (K12) lag 2016 bei 58%, die Zahlen für 2017 müßten jetzt bald kommen:
        https://www.digitaltrends.com/computing/google-dominates-k12-education-market/
        Ich denke, das liegt nicht nur an den niedrigeren Kosten, sondern auch an pädagogischen Vorteilen der Google Apps.

        Ich finde es unbefriedigend, daß solche mächtigen und eleganten Werkzeuge von Google kommen… M. E. sollten die unter deutschem Datenschutzrecht auf den Schulservern laufen und dort von Lehrern und Schülern genutzt werden. Den iServ finde ich nicht schlecht, könnte aber mehr genutzt werden?

        Was ich nicht verstehe, ist, warum Staroffice/Openoffice/Libreoffice nicht stärker in Schulen und Unis genutzt werden, warum man sich so hemmungslos Microsoft Office in die Arme wirft. Daß offene Formate und Anwendungen, die auf Linux/BSD, Mac und Windows laufen, besser sind als eine Windows-Monokultur, ist schon seit Jahrzehnten klar. Microsoft hat angesichts abnehmender Marktbedeutung das auch erkannt, sonst würde es nicht Apps für Android und iOS anbieten. Für mich waren Microsofts Anwendungen tot, als ich die Hausdurchsuchung an meiner Uni mitbekommen habe, wg. Raubkopien (ca. 1987).

        Ich frage mich andererseits, ob überhaupt der anscheinend heute übliche Schuleinstieg in IT über Textverarbeitung und Präsentationen der richtige ist. Ich habe ca. 1980 autodidaktisch mit dem HP 41C in der Oberstufe angefangen, also mit dem Selberschreiben einfacher Programme z. B. für den Mathematik- und Physikunterricht. Das hat meinen Umgang mit Informationstechnik bis heute geprägt: Was sind Algorithmen, wie bildet man die im Programm ab, wie ist Speicherplatz organisiert/limitiert, wie erkennt man Engpässe (CPU, RAM, Festspeicher)?

        Ich bin mit dieser Skepsis nicht alleine, wie ich gerade feststellen durfte:
        https://www.informatikstandards.de/index.htm?section=standards
        Standards für die Informatik in der Schule

        Auch sehr schön:
        https://gi.de/themen/beitrag/informatik-fuer-alle-ein-plaedoyer-1/
        01.02.2018FachbereichFachartikel
        Informatik für alle! Ein Plädoyer.

        1. Gerade erschienen (Herr Klinge, ich bin Ihnen nicht böse, wenn Sie das verwerfen – wird hier vielleicht langsam off topic – Deutschland hinkt jedenfalls mit der Aufnahme von Chrome OS an Schulen hinterher, was okay wäre, wenn es eine bewußte Entscheidung wäre – aber ich vermute, das ist nur das Ergebnis von EDV-Konservatismus, Unterfinanzierung und schlechten Internetanbindungen in den Klassenräumen):
          https://www.futuresource-consulting.com/Press-K-12-Education-Market-Growth-Forecast-in-2018-0318.html
          Global K-12 Mobile PC Market Projected to pick up in 2018, as Large National Projects Compensate the Slow Down in the USA
          K-12 Mobile PC Market Research, Analysis and Commentary
          06 Mar 2018
          (…)
          Despite its global market leadership, Windows has conceded share in some key markets 2017. In the Asia Pacific region, several large regional and national projects have opted for Android based tablet devices, placing pressure on Windows share. In the US, the Chrome OS continues to hold a majority share of the market, reaching 59.6% of devices shipped in Q4 and 58.3% of devices shipped during 2017. The US market accounted for 87% of Chromebook shipments to K-12 schools globally in 2017, and Chromebook OS is continuing to grow its presence in other international markets. The Canadian market and the advanced markets of Northern Europe and Australasia are each seeing the rising adoption of Chromebooks in schools. Globally, the Chrome OS powered 31.3% of mobile PC devices shipped to K-12 schools in 2017.
          (…)

          1. [Verzeihen Sie die späte Einfügung – Askimet hat nach 4 Jahren das erste Mal einen (Ihren) Kommentar fälschlicherweise als SPAM eingestuft]

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