Gemeinschaft! (irgendwie..?!)

Ein neues, großartiges, mitreißendes, bedeutungs- und sinnloses Massen-Trend-Spiel erobert Deutschland: Das

Lying-Down-Game

5850_110926345996_600140996_2671010_6583539_n[1] Die zugehörige Facebook-Gruppe hat knapp 70.000 Mitglieder, Radiostationen und Online-Magazine berichten aufgeregt über den neuesten Hype.

Inhalt des “Spiels”: Mache ein Foto davon, wie du an einem ungewöhnlichen Ort herumliegst. Das Bild rechts veranschaulicht den tiefenpsychologischen Zweck des Spiels… nicht.

Natürlich, die meisten mach nur aus Spaß mit. Womöglich ein wenig Langeweile gepaart mit dem Vergnügen, bei etwas Coolem dabei zu sein. Und tatsächlich ist das Gefühl, einer Art Bewegung anzugehören, irgendwie… gut!? Eine Gemeinschaft von Menschen, die Spaß an der gleichen Sache haben. Wie immer hat man ein paar Radikale (Liegende auf Verkehrsschildern, Zebrastreifen, Bahnschienen), unendlich viele Mitläufer und einen Haufen von Leuten, denen das Alles nicht passt. Klingt nach… Kirche, nicht wahr?

Das Bedürfnis nach einer Gemeinschaft, mit der wir uns identifizieren, scheint tief in uns verwurzelt zu sein. Und die Möglichkeiten, die Ressourcen einer solchen Gruppe sind immens. Immer wieder in der Geschichte ist solche Macht missbraucht worden und in den Zeiten des Internets wird sie zum Zeitvertreib genutzt.

Ich selbst bin Mitglied einer Kirche, also auch einer Gemeinschaft. Und auch ich muss mir die Frage stellen, wo mich diese Gemeinschaft hinbringt, was sie einfordert und welche Verantwortung ich dabei trage. Welche Aspekte von Gemeinschaft sind mir wichtig und finde ich sie dort, wo ich bin? Kann Kirche mehr sein, als ein kultureller Ort, der mich Sonntag für Sonntag begeistert? Welche Rolle spielen die Menschen, welche Rolle der (geistige) Inhalt?

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