Nerdhumor (1001)

Nach dem Verbot klassischer Glühbirnen erwägt die EU nun dein Verbot klassischer Duschköpfe – sie sollen ersetzt werden durch jene fiesen, wassersparenden Energiesparköpfe.

Grundlage dafür soll die erweiterte Ökodesign-Richtlinie sein, nach der die EU-Kommission Energieverbrauchsstandards festsetzen darf.

Das erinnert mich an eine Seinfeld-Episode. Darin baut der Vermieter in dem Gebäude der Hauptdarsteller eben jene neuen, wassersparenden Duschköpfe ein – mit der Konsequenz eklig-fettiger Haare, die sich in den Rinnsalen nicht mehr richtig waschen lassen.

Daraufhin kaufen Seinfeld und seine Freunde heimlich neue alte Duschköpfe bei einem jugoslawischen Schwarzhändler, der den Stoff auf der Straße feilbietet.

1996 war das noch skurril – heute eine grausame Vision. Ich kann diese neuen Duschköpfe nicht leiden – Schwarzhändler bitte melden ;-).

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6 Responses to Nerdhumor (1001)

  1. Nils Steinbrück says:

    Vor einem Jahr entschied sich mein männlicher Erzeuger, nach einem Fernsehbericht, einen dieser neuen wassersparenden Duschköpfe zu erwerben. Nach dem Einbau schien ich mir schon sehr unsicher über die, auf uns zukommende, Qualität des Reinigungsvorgangs. Die Wassersparvorrichtung im inneren des Duschkopfes war ausbaubar.
    Wie von mir erwartet, stieg mein Erzeuger in die Dusche, öffnete den Wasserhahn, schloss den Wasserhahn, nahm den Duschkopf mit äußerster brutalität ausseinander und entfernte die Wassersparvorrichtung.

    50% Geld sparen = 50% weniger Wasser aus Duschkopf = 100% weniger Duschqualität.
    Ich hasse Wassersparduschköpfe…
    Und vor allem hasse ich Energiesparlampen…

  2. Hendrik says:

    Glühbirnen sind – wie oben erwähnt – mittlerweile abgeschafft. Aber im Internet wird zur Zeit eine Seite aufgebaut, auf der ein sogenannter „Heatball“ verkauft wird. Dieser Heatball ist zum Heizen gedacht und emittiert 95% der ihm zugeführten elektrischen Energie als Wärme. Der Rest geht als Licht verloren. Damit gehören Heatballs zur Energieeffizienzklasse A. Sie bestehen aus einer Glaskugel mit einem dünnen, zweifach gewundenen Draht in der Mitte, der bei Anlegen einer Spannung glüht und passen wunderbar in Glühbirnenfassungen. Aber es sind keine Glühbirnen und man darf sie verkaufen…

    • Jan-Martin Klinge says:

      lol, danke für diesen Kommentar. Hast du Links zu „Heatballs“ parat? Vielleicht gibt’s auch bald „Fountain-Plugs“ die Wasser sprudeln lassen und zufällig auf Duschschläuche passen *g*

  3. greeny says:

    Hi zusammen

    Gruss aus der ebenfalls Glühbirnenfreien Schweiz

    Was ihr deutschen da jammern könnt, meine fresse…

    Bei uns sind zwar auch nicht alle gleicher Meinung, aber so n theater…

    echt jetz bei uns gibts echt klasse Sparlampen, die machen n tolles licht und sparen ne menge geld…

    und die duschköpfe, also ich hab liebe die spardinger und fettige haare gibts nicht wegen wassermangel sondern wegen falschem schampoo…

    sry ich kann das echt nicht verstehen…

    mein zimmer is hell, gemütlich, und meine haare seidig und glatt XD

    greez

  4. Pingback: Nerdhumor (1011) « …ein Halbtagsblog…

  5. Ralf says:

    Das ist ja ne super Idee mit dem Heatball. Hat unsere europäische Großbehörde auch gar nicht anders verdient.

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