OneNote (vs. Evernote) (mobile)

26. Juli 2014 5 Von Jan-Martin Klinge

Nach wie vor verwalte ich meine Unterrichtsvorbereitung mit OneNote. Es ist und bleibt die eierlegende Wollmilchsau unter den Computerprogrammen und weder Evernote noch (beliebige Alternative einfügen) vermag mich davon abbringen.

Die Synchronisation ausgewählter Notizbücher mit meinem Tablet verläuft problemlos, obwohl die mobile App von OneNote mit dem Wort “rudimentär” allenfalls höflich beschrieben ist.
Seit kurzem bin ich in der Beta-Tester-Gruppe für die Android-App von OneNote und darf zukünftige Features schon jetzt ausprobieren. Und tatsächlich gibt es neues:

In der aktuellen Version gibt es eine bessere Übersicht aller Notizbücher und erstellten Abschnitte. (Skurril: in der iOS-Version ist das schön länger Standard). Gefällt mir deutlich besser.

Übersicht

Nun gibt es deutlich mehr Formatierungsoptionen:

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Im Beta-Forum ist der meistgehegte Wunsch gewesen, endlich eine “Kritzel”-Funktion in die App zu integrieren. Man wolle Zeichnungen einfügen, wahlweise mit dem Finger oder einem Stift. Gesagt. Getan.

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Auf Wunsch mit oder ohne Hintergrundraster. Alles natürlich deutlich reduzierter, als im großen Programm auf dem Rechner – aber nun wirklich und richtig nützlich!

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Mit dieser Beta löst OneNote nun EverNote, S Note, Handrite, Note Everything, SmartNote etc. etc. endgültig ab: Die nahtlose Synchronisation mit dem Desktop/Notebook ist Gold wert und macht OneNote auf Android-Tablets nun (endlich) vorlesungstauglich.

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Für Nerds: Wie wird man Mitglied des Beta-Programms?
Das Ganze läuft über Google+ (ja, genau, der Facebook-Klon). Man muss sich dort einer Gruppe (“Community”) anschließen und erhält dann automatisch zukünftige Beta-Versionen als Update via Google Play. Sehr praktisch bei geringem Aufwand: “OneNote for Android Beta Program