Lady Bug und der geheime Zauber

Amélie und ich toben wild durchs Haus. Sie ist Lady Bug (eine Schülerin, die sich in einen Marienkäfer-Superhelden verwandelt) und ich bin Hawk Moth, ihr böser Widersacher. Es wird geschrieen, triumphal gelacht und wild gekämpft.
Irgendwann greift die kleine Lady Bug in ihre Tasche und holt einen „Zauber“ heraus, wie sie mir erklärt, um mich wieder lieb zu zaubern.
Es handelt sich, wie könnte es bei einer Vierjährigen anders sein, um Glitzerpulver, das sie mir begeistert in die Haare streut, bevor ich reagieren kann.

Nun sehe ich aus wie der glitzernde Vampir aus Twilight. Auch die Dusche war eher kontraproduktiv, hat sich das Teufelszeug doch jetzt statistisch gleichmäßig auf meinem ganzen Körper verteilt.
Größte Sorge aktuell: was schreibe ich auf den Entschuldigungszettel für Montag, denn so kann ich nicht vor meine Schüler treten!?

  • „Lady Bug hat mich am Wochenende kafkaesk verzaubert. Kann leider nicht kommen.“
  • „Ich bin ein Vampir und kann das Tageslicht nicht ertragen. Kann ich die Kinder auch nachts unterrichten?“
  • evtl. reicht auch einfach ein Selfie…

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2 Gedanken zu “Lady Bug und der geheime Zauber”