Aktuell läuft eine Beitragsparade. Jeder ist eingeladen, seine (schulische) Perspektive auf diese Zeit mit anderen zu teilen. Den Anfang macht Chantal aus Sachsen-Anhalt. Vielen Dank!


Ich bin zehntklässlerin aus Sachsen-Anhalt, meine Schwester ist 9. und mein Bruder 3. Wir nutzen die Plattfom Moodle vom LSA, ist unübersichtlich aber da sind dann halt die Fächer und in den meisten Fächern dann Aufgaben, manchmal sollen wir sie zurückmailen. In unserem Alter klappt das ganz gut, im Klassenchat gibt es auch gegenseitige Erklärung. Mir fällt Schule generell leicht weswegen ich nicht zu lang damit beschäftigt bin, bei meiner Schwester ist das anders. Ausdrucken musste ich noch nix. Also gut sind klare Arbeitsanweisungen (sowas wie was zum ausdrucken kann man aber auch nicht machen, viele können das ja gar nicht) , und man macht es meistens auch eher wenn man es dem Lehrer noch schicken muss. Aber auch kreative Sachen (wie in Spanisch eine Seite zu nem Star gestalten) kann man gut machen, das motiviert in dieser Zeit schon mehr als nur alleines stures Aufgaben abarbeiten.
Bei meinem Bruder seh ich in der GS ein großes Problem, also zB ich kann ihm helfen, aber Kinder denen keiner helfen kann und die keiner antreibt machen wahrscheinlich auch nix. Hier müsste man wirklich stark nachharken (was sicher viel Zeit und Energie kostet). Ansonsten fidn ich das mit der Videokonferenz toll. Wie haben sowas gar nicht, aber ich fände es schon sehr gut (oder wenn mal wer anrufen würde oder so), da mir die Schule sehr wichtig ist und ich es sehr vermisse, und so wär man sicher mehr motiviert/oder wenigstens gedrängt was zu machen (ich (und sicher viele andere) sind an vielen (Schul-)tagen zu unmotiviert überhaupt was Schulisches zu machen.
Dann hoffen wir mal das Alles schnell zu Ende geht.
Viele Grüße, Chantal