Schülerfeedback

Ein Bekannter von mir sagte neulich, sein Problem mit Ärzten und Lehrern sei, dass beide über sehr viel Macht verfügten und nie im Leben Feedback erhielten. Öhm..

Naja”, erklärte er, “als Patient kann ich nur abnicken, was der Arzt mir vorschreibt – als Schüler genauso. Und im Grunde haben weder Ärzte noch Lehrer sich je zu rechtfertigen, sitzen immer am längeren Hebel. Dreißig Jahre lang gucken alle nur zu ihnen hoch und tun, was sie sagen. Darum will niemand Chirurgen oder Lehrer als Freunde. Das sind meist rechthaberische Menschen, die kein Feedback vertragen.”

Ich schaute betroffen. “Du bist natürlich die Ausnahme.”

imageJaja. Schon klar.

Aber ein bisschen was Wahres ist wohl dran. Nichtsdestotrotz möchte ich mich gerne hinterfragen und verbessern. Aus diesem Grunde werde ich in den nächsten Tagen, zum Ende des Halbjahres, einen Feedbackbogen zu meinem Unterricht rausgeben. Schülerfeedback – “Die heimliche Angst der Lehrer” titelte die Frankfurter Rundschau einst. Ich bin ein großer Verfechter von Transparenz und denke, dass Schüler damit vernünftig umgehen können.

Meinen Feedback-Bogen habe ich von hier – mal sehen, ob meine Transparenz soweit reicht, dass ich die Ergebnisse hier veröffentliche Smiley mit geöffnetem Mund

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8 Gedanken zu “Schülerfeedback”