OneNote gratis (& für Mac)

multiplatformAn verschiedenen Stellen habe ich in diesem Blog über OneNote gesprochen – die eierlegende Wollmilchsau unter den Computerprogrammen schlechthin – und für Lehrer meines Erachtens ideal geeignet. (Wer es nicht kennt: Ich habe hier und hier eine Einführung dazu geschrieben und auch mal ein Video dazu erstellt (s. Ende des Artikels).

Bisher fristete OneNote ein Schattendasein im Office-Paket. Dort wurde es wenig bis gar nicht wahrgenommen – aber das hat sich ab heute geändert:

OneNote ist gratis.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich OneNote anzusehen. In dem Video unten reiße ich kurz an, wie ich meinen Unterricht strukturiere und vorbereite. Und ehrlich: Ich habe kein Blatt Papier mehr hier rumliegen. 🙂

 

Nachteile?

Ja.

Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem (Premium) Office OneNote und dem Freemium Gratis OneNote: Die kostenlose Version verzichtet zunächst auf SharePoint-Unterstützung, Versionsgeschichte und die Outlook-Integration. Nichts davon ist für den Normaluser relevant.
Ärgerlicher ist, dass das Gratis-OneNote wohl nur mit WebNotizbüchern funktioniert – die Daten liegen also in jedem Fall auf den Microsoft-Servern. Abgesehen von Fragen des Datenschutzs ist das auch ab bestimmten Dateigrößen quatsch. Ich zumindest habe eine Menge MP3s, Bilder, Filme und Dokumentationen in OneNote abgelegt – solche Datenmengen funktionieren nur offline.

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