Digitales Arbeiten 1.1

Wie so viele andere Schulen auch, wollen auch wir in dieser zweiten Woche mit unseren Eltern in Kontakt treten, um hinzuhören: Wie steht es um die Zusammenarbeit mit der Schule? Sind Umfang und Anspruch der Aufgaben angemessen? Wie viel Zeit investieren die Kinder pro Tag für schulische Belange?

Und ebenso, wie wir als Schule sehr genau darauf achten, dass uns kein Kind durchrutscht, sind wir auch bei der Elternbefragung achtsam: Man erreicht schnell die Engagierten. Die, die sich kümmern. Aber das Ergebnis wird dadurch verzerrt. Was ist mit jenen, die kein deutsch verstehen? Die von einer digital durchgeführten Umfrage überfordert sind?

Hier müssen wir achtsam bleiben! Also habe ich mir im ersten Schritt die Mühe gemacht, die Fragen zu übersetzen. Mit Deepl.com und dem Google-Translator. Mit erwartbar bescheidenem Ergebnis. Im zweiten Schritt habe ich im Kollegium und der Schülerschaft gefragt: Wer kann andere Sprachen lesen und schreiben? Wir hätten da ein kleines Projekt…

…und Antworten erhalten. Von wunderbaren Kolleg*innen. Von engagierten Schülern. Von tollen Eltern.

Eine Entwicklungsstufe im Arbeiten mit digitalen Werkzeugen ist der Schritt vom Konsumenten zum Produzenten. Wir sind da, sowohl als Lehrerschaft als auch als Schülerschaft erst ganz am Anfang. Noch nicht bei Digitalität 2.0 – aber vielleicht schon bei Version 1.2
Ein weiter Weg liegt noch vor uns – aber wir gehen ihn. Gemeinsam. Und das macht mich unheimlich stolz. Auf die Antworten der Eltern bin ich sehr gespannt.

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