Meine große Tochter schaut mit mir regelmäßig Horrorfilme. Nicht nur wirklich gute, sondern auch auch besonders schlechte Horrorfilme. Wir langweilten uns beim russischen „Baba Yaga“ und noch mehr beim schlecht gedrehten, schlecht gefilmten und schlecht gespielten „Jack in the Box“ (zugegeben, da haben wir irgendwann gespult). Aber zwischendurch gruseln und erschrecken wir uns auch und dann fragen wir uns, warum wir uns das – in Gottes Namen! – eigentlich antun.

Wenn die Horrorfilme besonders dämlich sind, fangen wir irgendwann an, passende Schulaufgaben zu erfinden. „Wie hoch wäre die Dichte des Clowns, wenn er tatsächlich in die Box passen würde?“ „Wie schnell muss Nicolas Cage rennen, um dem Sonnenlicht des aufgehenden Tages davonzulaufen?“

Das Rechnen überlässt meine Tochter geflissentlich mir, aber hin und wieder schreibe ich die Fragen auf uns füge sie meiner „Physik von Hollywood“-Lerntheke hinzu. Die Fragen, die Sharknado aufwirft (Plot: Ein Tornado saugt Haie aus dem Meer und verteilt sie über der Stadt) sind kaum der Mühe wert. Insidious (oder war es The Conjouring?) dagegen hat uns neulich etwas Grübelei beschert. Darin wird die Hauptdarstellerin an den Haaren quer durch den Raum geschleift. Diese Szene lässt sich prima im Physikunterricht erforschen – sowohl in Präsenz als auch im Fernunterricht. Zum Einstieg in die Filmphysik an dieser Stelle nur: Wäre das möglich? Wieviel Zugkraft hält so ein Haarschopf aus?

Die Physik von Horrorfilmen 1

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2 Gedanken zu „Die Physik von Horrorfilmen“

  1. – „einem“ ist doppelt
    – Komma hinter „bleibt“ fehlt
    – „von“ eine“m“ Geist
    – Banknachbar“n“
    – „100.000“ mit fünf Nullen

    😉

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