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Anmelde-Woche & ein Brief

Eine wirklich anstrengende Anmeldewoche liegt hinter mir mit zahlreichen, wunderbaren Gesprächen. Nebenher Unterricht (so gut wie es eben geht) und Corona-Maßnahmen und Quarantänefälle abarbeiten (auch so gut es geht).

Einige Geschwisterkinder wurden bei uns angemeldet und es wurde sich ausdrücklich für unsere Abläufe bedankt.  Der Distanzunterricht mit den Tablets liefe richtig toll! Man sei sehr glücklich angesichts der schwierigen Situation. Die dankbaren Worte habe ich an die Klassenlehrerin weitergegeben. Das ist besonders schön, weil man ja gemeinhin eher jene Stimmen hört, die mit allem unzufrieden sind.

BriefBesonderes Highlight: Ein Viertklässler hat mir heute (über die E-Mail seiner Eltern) einen handgeschrieben Brief zukommen lassen. Er sei ganz aufgeregt und freue sich schon, habe aber vergessen, mir noch etwas ganz Wichtiges mitzuteilen.

Leider ist meine Handschrift zu unleserlich, um eine adäquate, mit Füller geschriebene Antwort verfassen zu können, aber einen kurzen Rückbrief habe ich dann doch mit kinderfreundlicher Schriftart geschrieben, ausgedruckt und mit offiziellem Schulstempel versehen. Geht morgen raus.

Ich beneide die Kolleg*innen von den Grundschulen ein bisschen um diese Erfahrung. In jedem Fall weckt es in mir die Freude auf die kommenden Fünftklässler.

Morgen muss ich meine Klasse noch ins Wochenende verabschieden (evtl. machen wir nochmal ein wildes, Corona-konformes Spiel) und müssen wir als Schulleitung noch viel langweiligen Orga-Kram machen, aber dann ist die Woche auch (endlich) rum. Anstrengend genug wars.

Die Süßigkeiten-Challenge mit meiner ältesten Tochter läuft weiter – keiner von uns ist bereit, aufzugeben. Gerade fehlt die Zeit für persönliche Dinge und interessante Unterrichtsprojekte. Das fehlt mir – aber ab Mitte Februar wird es deutlich entspannter.

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