„Was war denn das schönste heut?“

„Was war denn das schönste heut?“

Ein langer Schultag nähert sich dem Ende. Aus Gründen vertrete ich die letzten beiden Stunden in meiner eigenen Klasse. Wir beschließen (mit nur wenig Murren) die erste Stunde zum Lernen zu nutzen und die zweite zum Spielen.

Einige schreiben Vokabeln ab, andere lernen Mathematik und eine Gruppe von Mädchen verabschiedet sich in einen leeren Lernraum, um ein NW-Plakat fertigzustellen.

Ganz am Ende eines langen Tages und dem ein oder anderen ernsten Gespräch mit einzelnen Schülern beschließe ich, die letzten Minuten im Wald zu verbringen: Wir treffen uns im Sitzkreis in der Sonne.

„Bevor ihr endlich nach Hause könnt“, sagte ich, „möchte ich gerne ganz kurz von jedem wissen, was denn heute der schönste Moment gewesen ist!“

Reihum wurde erzählt. Spielen in der Pause. Das man in der Lernzeit gut habe arbeiten können. Das man drei Stationen in Mathematik geschafft habe. Ein Tor beim Fußball geschossen. Im Gedächtnis geblieben ist mir, dass einzelne Schüler sagten, der ganze Tag sei einfach toll gewesen und eine Schülerin anmerkte, diese jetzige Runde sei das Schönste vom ganzen Schultag gewesen.

Das lasse ich einfach mal so im Raum stehen.

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