In den Osterferien habe ich – trotz Lockdown – eine Menge vor: Den Auftakt macht die Gartenarbeit, die jedoch nur ein Puzzleteil für einen größeren Plan darstellt. 

Eine Reihe von Blogartikeln stehen auf meiner ToDo-Liste: Seit Anfang des Jahres habe ich im Hintergrund begonnen, meine Artikel etwas mehr SEO-like zu optimieren – was und wie und welchen Effekt das hatte, darüber mag ich demnächst was erzählen. Außerdem nimmt der Bau der „Latte-Macchiato-Terrasse“ meiner Frau Gestalt an. Seit knapp einem Monat nutze ich das faltbare Galaxy Fold 2 als Smartphone – wie es sich nach dem ersten Hype anfühlt gehört zu einer ordentlichen Rezension einfach dazu. Außerdem natürlich ein paar Schulthemen und neue, erweiterte Lerntheken – dazu auch später mehr.

Das Schreiben dieses Blogs ist ein kontemplatives Ritual, bei dem ich reflektiere, durchdenke und abschließe und die erwähnte Liste von Artikeln ist keine Last, sondern ein Grund zur Vorfreude: Ich kann es kaum erwarten, darüber zu schreiben.

Gartenarbeit

Mein (nicht so heimlicher) Traum ist es, aus meinem großen Haus in vielen Jahren eine Art Alten-WG zu machen: Drinnen und draußen ist Platz genug, um mit guten Freunden den Lebensabend zu verbringen, gemeinsam zu Kochen und zu Leben.

Diese Vorstellung nutzt meine Frau immer wieder, um mich zu Arbeiten im und am Haus anzutreiben. „Für deine Kommune, Schatz!“ (Auch mir ist aufgefallen, dass sie „deine Kommune“ gesagt hat, nicht „unsere“ – aber darüber wird noch zu reden sein.)

KrokusGestern haben wir den Vorgarten umgegraben. Moos entfernt und ein paar Pflanzen gesetzt. Ungünstig ist, dass der Hauseingang nach Norden gerichtet ist, also niemals Sonne erfährt.

Den Krokussen und Narzissen scheint das wenig auszumachen, aber mit vielem anderen hatten wir weniger Glück.

Gartenarbeit und Ausblick 1Gepflanzt haben wir einige Zwerg-Hotensien. Die fühlen sich im Schatten und Halbschatten sehr wohl und – großes Plus – sind für Bienen und Hummeln attraktive Anflugplätze. Bienen möchte ich ja irgendwann auch mal halten.
Die Fotos (ich liebe Instagram) dienen auch als Vergleich – mal schauen, wie der Vorgarten im Herbst aussieht.

GartenarbeitWeichen musste dagegen eine Stockrose. Überaus verblüffend, wie tief die sich binnen eines Jahres in den Boden gegraben hat – die Wurzel ist so lang wie mein Unterarm. Ich wollte sie entsorgen, aber der Familienrat hat entschieden, sie unten im Garten wieder einzugraben – klar: Neben der Latte Macchiato-Terrasse natürlich. Ich freue mich schon auf das Loch, das es zu graben gilt. #seufz

Gartenarbeit und Ausblick 2Wie es sich für ordentliches Landleben gehört, fing es just an zu hageln, als wir gerade fertig waren. Schon lange nicht mehr so einen Wolkenbruch erlebt.

Um die kostbaren Pflanzen zu schützen, wollte ich die Kinder als Schutzschilde über sie drapieren – aber meine Frau hatte schnell ein paar bessere Alternativen zur Hand und verteilte Schirme und Folien.

Heute wird kurz ausgeruht, aber morgen geht es direkt weiter: Der Gemüsegarten ruft und das, obwohl Gartenarbeit eigentlich gar nicht meines ist. Aber, hey! Die Kommune!

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2 Gedanken zu „Gartenarbeit und Ausblick“

  1. Hi! Für Schatten empfehle ich Funkien jeder Art. Die liebe ich. Bin jetzt motiviert selbst in den Garten zu gehen, aber es stürmt gerade und ich muss noch korrigieren.

  2. Pingback: Kindern Freude an Verantwortung vermitteln - Halbtagsblog

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