Felix Schaumburg über die Zukunft von Schule

Felix Schaumburg über die Zukunft von Schule

Ich bin sehr daran interessiert, meinen Unterricht transparent zu gestalten und ständig zu verbessern. Zuweilen filme ich Experimente aus dem Physikunterricht, ich nutze die Handys der Schüler im Unterricht, alle meine Lerntheken finden sie hier zum Download und auf meinem Blog biete ich kleine Einblicke in meinen Schulalltag. In Kombination mit Microsofts OneNote lebe ich privat und beruflich komplett papierlos.
Wie diese Entwicklung weitergehen wird – für alle Lehrer – hat Felix Schaumburg in einem sehr besonnenen Interview ausgeführt. Eine ganz dringende Empfehlung. Für. Alle. Besonders aber für angehende Lehrer.

Ich überlege, das Interview mit meinen Schülern zu gucken und darüber zu sprechen. Wie wird sich Schule entwickeln? Wie muss sich Schule verändern? Welchen Stellenwert hat Schule eigentlich noch?

Unbedingt ansehen!

4 Replies to “Felix Schaumburg über die Zukunft von Schule”

  1. Schule muss anders werden – richtig. Schule muss digitaler werden – nicht unbedingt. Das Abitur wird immer unwichtiger – nur wenn man es zulässt.
    Im Großen und Ganzen gebe ich Felix recht. Meines Erachtens sollte aber der Fokus auf dem Verändern des Schulsystems liegen. Dann kann man beurteilen in wie weit die digitalen Medien fördernd eingesetzt werden können. Aber solange Schule nur auf das gute Abschneiden von PISA-Tests etc. abzielt sehe ich schwarz. Viel wichtiger wäre doch sich zu überlegen: Was soll die Kinder am Ende der Schulzeit (Abitur, Realschule, (Haupt)-Schule können, um ihr Leben erfolgreich gestalten zu können. Es geht nämlich nicht zwingend darum einen Gymasiasten auf ein Studium nach dem Bologna-Prozess vorzubereiten. Einen Realschüler auf FOS/BOS… und einen Hauptschüler auf die Lehre oder so etwas.
    Ich finde einfach, dass die Kultusministerien sich da zu sehr von der Wirtschaft reinreden lassen. Schule ist keine Lernfarbik für die Zulieferung von Absolventen für die Wirtschaft. Schule sollte dafür da sein, aus jedem Schüler das Maximum an Fähigkeiten herauszukitzeln und bewusst zu machen. Dann kann der Schüler auch eine bewusste Entscheidung für seinen weiteren Lebensweg treffen.

  2. Was ich in der Schule gehasst habe war das stundenlange stumpfe abschreiben von der Tafel. Ich persönlich komme im Studium da viel besser zurecht. Stoff wird meistens gut auf Folien vorbereitet. In der Vorlesung brauche ich einfach nur mizutdenken. Falls was unklar ist wird sofort oder nach Ende der Vorlesung nachgefragt. Unklarheiten die sich vorbeigeschlichen haben werden Zuhaus mit Hilfe der Folien und Internet nachrecherchiert.

    1. Nun, die modernen Lehrer heutzutage (wie ich) können ja nur noch tippen und mehr mit der Hand schreiben – von der Tafel ganz zu schweigen. Von daher wird sich das „Abschreiben von der Tafel“ bald erledigt haben.. 😉

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