Stress abseits des Unterrichts

Stress abseits des Unterrichts

Statt eines normalen Unterrichtstages haben wir heute einen schulinternen Fortbildungstag (kurz: SchiLf) durchgeführt. Bis zur Mittagspause haben wir uns intensiv mit digitalen Werkzeugen beschäftigt. Abwechselnd gab es jeweils kurze praktische Inputs gefolgt von einer Übungsphase, bei der sich alle Kollegen ausprobieren konnten. Spannend und für alle einsichtig: Als kleine Schule im Aufbau haben wir noch die Flexibilität, um uns auszuprobieren und anzupassen. Sollte sich der Einsatz von OneNote als für das Kollegium unpraktisch herausstellen, wird es wieder abgeschafft. Die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen und Dinge zu versuchen ist überall spürbar und macht Lust auf mehr.
Um immer wieder Brücken zwischen den Phasen zu schlagen und die Lernatmosphäre ein wenig aufzuheitern, haben meine Kollegin und ich zwischen die Einheiten erlebnispädagogische Spiele unserer Fortbildung gesetzt. Weil ich weiß, wie die meisten Erwachsenen auf bunte „Kennenlernspiele“ reagieren, haben wir im Vorfeld versprochen, keinen Quatsch zu präsentieren sondern uns auf nützliche Aktionen zu fokussieren, die man bspw. nachmittags um 15 Uhr aus dem Ärmel schütteln kann, wenn ein Kurs völlig abgearbeitet ist.

Nachmittags wurde dann über die pädagogische Ausrichtung der Schule diskutiert. Verschiedene Modelle wurden vorgeschlagen und auf Für und Wider abgeklopft. Überaus beeindruckend für mich war der respektvolle Umgang miteinander: Niemand, der versucht hat, seine Linie durchzurücken. Statt dessen vorsichtige Formulierungen, viel Verständnis und Zuhören. Ich zumindest bin aus dem Tag mit vielen positiven Gedanken rausgegangen.

Im Anschluss noch familiäre Geburtstagsparty meiner großen Tochter. Seit Monaten schon freut sie sich auf „Bohemian Rhapsody“ und ein Geburtstag ist ein guter Tag, um ins Kino zu gehen. Der Film hielt, was er versprach und wir beide mussten mehr als eine Träne verdrücken. Absolut sehenswert. Und die Musik ist sowieso herausragend. Am Wochenende gibt es wieder eine Pyjama-Party. Nochmal kann ich den Gag mit der Scream-Maske nicht bringen – für Ideen bin ich aber offen, wenn ihr welche habt.

Jetzt gleich noch ein Meeting mit einem Lehrer-Kollegen aus $“/(&§%=!“ zur Vorbereitung eines Mystery Skype-Calls. Morgen startet Microsoft in ihren Skype-Marathon-Tag und lädt alle Schulen ein, sich mit Schulklassen und Experten aus der ganzen Welt zu verknüpfen. Weil ich zu dämlich bin, hat das bei mir alles länger gedauert und ich versuche, das bis morgen noch zu realisieren. Wenn es klappt, gibt’s einen Blogeintrag.

 

One Reply to “Stress abseits des Unterrichts”

  1. Hallöchen,

    eine fruchtbare Umgebung für Ideen ist immer eine tolle Arbeitsatmosphäre. Schade, dass das nicht immer gegeben ist.
    Mit bunten „Kennenlernspiele“ kann man mich mittlerweile auch nicht mehr begeistern, aber ein paar Übungen, die etwas auflockern finde ich noch immer klasse. Ich denke, dass war eine gute Entscheidung.

    Deiner Tochter noch alles gute Nachträglich und eine schöne Geburtstagsfeier.

    Viele Grüße
    Abigail

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