Ferien. Vorbei.

Wie viele andere auch, überlege ich am Ende der Ferien stets, ob ich die Zeit der Ferien sinnvoll investiert habe. Ob ich das, was ich mir vorgenommen habe, auch realisiert habe.

Sechs Wochen scheinen so eine unfassbar lange Zeit.

imageIn Spaß und Unsinn habe ich einiges investiert. Ich habe meine zweite Android-App übersetzt und etwas Zeit in Überlegungen über diesen Blog investiert. Wie soll es weitergehen? Ziehe ich auf eine eigene Domain um? Soll ich überhaupt weiterschreiben?
Gerne hätte ich in meinem Blog die MetroUI-Oberfläche realisiert – aber meine Programmierfähigkeiten sind eher bescheiden und ich habe niemanden gefunden, der mir sowas machen kann. Darum bleibts erstmal beim alten Look. Nachdem auf meiner Facebook-Wand – trotz Reinigungsaktion – immer wieder irgendwelche Kommentare aus vergangenen Jahren erschienen sind, habe ich dort einen kompletten Neustart gewagt: Wer also empört ist, dass ich nicht mehr sein Freund bin – es ist nichts persönliches. Eine kurze Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, Facebook nur noch auf klingonisch zu nutzen, aber das hätte außer mir mal wieder niemand lustig gefunden. Im August waren wir dann auf der Hochzeit eines Freundes, die einen ausführlichen Bericht wert ist und wir haben eine Woche in Dänemark verbracht – das war wirklich eine fantastische Zeit.

Außerdem habe ich viel Schulisches aufgeräumt. Im Ordner “Unsortiertes” lagen einige hundert neue und überarbeitete Arbeitsblätter, die ich in mein OneNote eingearbeitet habe. Der Fundus, auf den ich jetzt zugreifen kann, ist gigantisch. Altes Material musste eingescannt werden und manches weggeworfen.
Etwa eine Woche habe ich in das Planen meines Unterrichts investiert. Was kommt wann im nächsten halben Jahr wie dran? Die Methode “Lerntheke” ist hier ein dankbares Vorgehen – da lässt sich viel vorbereiten. Eine weitere Woche habe ich in die Prüfungsvorbereitung investiert. Das umfasst zehn Themenbereiche von “Leistungsmessung IMAG0356und –bewertung” über “Schule und Recht” bis hin zu “Individuelle Förderung” und kann Fragen beinhalten wie “Ist Erziehung eigentlich Aufgabe der Schule?” über “Gehört die Übernahme des Klassenlehramtes zu den Dienstpflichten? bis hin zu “Wie bewerten sie Rechtschreibfehler in ihren Fächern? Wie gehen Sie mit Dyskalkulie/LRS um?”

“Ein weites Feld”, würde Theodor Fontane sagen und er erhielte meine Zustimmung.

Das wichtigste aber ist die Einschulung meiner Tochter mitsamt aller Vorbereitung und Begleitung. Die Klassenlehrerin hat ihr einen lieben Brief geschrieben und Carolinas Vorfreude noch erhöht. Wirklich schön. Ob ich meiner zukünftigen 10 auch einen Brief hätte schreiben sollen?
Hach… wie aufregend. Smiley

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