Hurra! Mein zweites Buch ist da!

IMG_20170424_164246_162Ein weiterer Grund zu feiern! Mein zweites Buch “Die Physik von Hollywood” ist fertig und druckfrisch auf meinem Schreibtisch gelandet.

Für mich ein ganz außerordentlicher Grund zur Freude! Die physikalische Analyse von Kinofilmen auf Schulniveau ist etwas, dass ich sonst nirgendwo gefunden habe. Keine langen Erklärungen: Pure Reduktion auf Inhalt, Aufgabe und Lösungsweg. Ein Traum!

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Kong. Skull Island. (Filmphysik)

Dieser Tage läuft eine weitere King Kong Adaption an, die – dem Trailer nach zu urteilen – noch gewaltiger, absurder und überdimensionierter als Peter Jacksons Version daherkommt. Gerade deswegen nutze ich einzelne Filmsequenzen jedoch gerne im Mathematikunterricht. Vor dem Hintergrund von Volumen und Flächeninhalt steht die Frage, welcher Belastung die Knochen eines solchen Monsters ausgesetzt sind und – na klar – wie realistisch das Gezeigte ist. Bei zunehmender Größe eines Körpers wächst nämlich der Querschnitt eines Knochens (eine Fläche: “Länge mal Breite”) mit der zweiten … weiter

Gotham (Filmphysik)

Nicht, dass ich ein großer Fan der Serie “Gotham” wäre – oder sie auch nur ein einziges Mal gesehen hätte. Aber der Werbeclip einer aktuellen Episode passt wunderbar in meine Filmphysik-Reihe.

Bei einem Einbruchsversuch der Hauptdarsteller balanciert die Heldin auf einem Seil, dass Bruce Wayne mit bloßer Kraft stramm hält.

Geht das?

Zeit für eine Stunde Physik!

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Alltag

Eine Kollegin hat mich heute gefragt, ob ich mich konkret an einzelne Schulstunden meiner Jugend erinnere. Von all den rund zehntausend Schulstunden, die ich absolviert habe, sind in meinem Kopf noch fünf oder sechs vorhanden – der Rest ist verschwommen. Schade irgendwie – aber auch beruhigend.

Weil ich in diesem Jahr einen Stundenplan mit vielen Lücken habe, nutze ich die Gelegenheit, bei unterschiedlichen Kollegen zu hospitieren. Das ist insofern spannend, als das ich die meisten meiner Kollegen nur privat oder aus dem Lehrerzimmer kenne, aber … weiter

Lichtgeschwindigkeit aus der Mikrowelle

20161201_150709 (Small)Vergangene Woche gab ich meinen 12ern eine Recherche-Aufgabe mit auf den Weg: Ausgehend von einer Star Trek-Sequenz sollten sie in Erfahrung bringen, wozu der Heisenberg-Kompensator nützlich sein sollte. Weil die Aufgabe freiwillig war, hatte ich mit geringer Resonanz gerechnet – tatsächlich haben aber acht Schüler teils ausführliche Antworten schriftlich … weiter

Heisenberg-Kompensatoren (Filmphysik)

imageMit meiner 12 kämpfe ich mich gerade durch die Quantenphysik. Für die Schüler ist das Thema – nachvollziehbar – extrem abstrakt und herausfordernd. Ab einem gewissen Level ist “Physik” ein Synonym für “Mathematik mit Fremdworten”.
Um den Fotoeffekt zu demonstrieren, werden Schwämme und alte Socken gegen Wände geworfen und theatralisch durch den Raum schweben gelassen. So richtige Physik versteht halt niemand.

Vergangene Woche habe ich mit Star Wars zu punkten … weiter

Kevin allein im Physikunterricht. (Filmphysik)

Eines meiner Lieblingsbeispiele für Filmsequenzen im Physikunterricht entstammt dem Film „Kevin allein zu Haus“. In einer Szene fällt dem Einbrecher Marv ein Bügeleisen aus dem Kopf und ich lasse meine Schüler dann analysieren, ob die gezeigte Fallzeit realistisch ist. Ein Paradebeispiel für meine neue Filmlerntheke #3.

Die Physik von Hollywood ist bei Amazon als Taschenbuch und ebook erhältlich: Link.

#Physik im Kino

Cloud Computing in der 7

imageMit meinen 7ern habe ich gerade eine Einheit zum Weltall abgeschlossen. Begonnen habe ich wie in meiner eigenen Klasse vor zwei Jahren mit einer Einführung ins wissenschaftliche Fragen.

Dazu baue ich zu Beginn der Einheit ein kleines Teelicht auf dem Lehrerpult auf. Ein reichlich unspektakuläres, langweiliges Experiment, das ich einige … weiter

Star Wars (Filmphysik)

Mit meinem wunderbaren 12er Physikkurs darf ich gerade in die Quantenphysik eintauchen. Und je mehr wir über Atomaufbau und Licht und Materie lernen, desto weniger verstehen wir – wir sind in den Kaninchenbau gefallen und ich versuche den Schülern – abseits vom herausfordernden Stoff – vor allem eines beizubringen: Staunen, staunen, staunen.

Ich verknüpfe physikalische Inhalte gerne mit Filmsequenzen – obwohl der Stoff letztlich der gleiche ist, werden die Schüler in ihrer Lebenswelt abgeholt – und auch die Quantenphysik bietet da Möglichkeiten:
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Nachhaltigkeit

Ich halte mich nicht für den schlechtesten Lehrer auf dieser Erde. Ich versuche stets, die Stunden für alle Beteiligten angenehm zu gestalten (“Er hat sich stets bemüht..”) und hin und wieder plane ich besondere Showstunden ein, um den Unterricht aufzulockern. Wir schmeißen Kuscheltiere vom Schuldach, setzen eine Wurst unter Hochspannung und überprüfen, was bei Stromunfällen passiert und wir berechnen, ob Spiderman nicht eigentlich die Arme ausreißen müssten.

Heute habe ich einen Oberstufenkurs übernommen und ein paar alte Gesichter wieder erkannt. Ein freundliches Grüßen, … weiter