Lichtgeschwindigkeit aus der Mikrowelle

20161201_150709 (Small)Vergangene Woche gab ich meinen 12ern eine Recherche-Aufgabe mit auf den Weg: Ausgehend von einer Star Trek-Sequenz sollten sie in Erfahrung bringen, wozu der Heisenberg-Kompensator nützlich sein sollte. Weil die Aufgabe freiwillig war, hatte ich mit geringer Resonanz gerechnet – tatsächlich haben aber acht Schüler teils ausführliche Antworten … weiter

Heisenberg-Kompensatoren (Filmphysik)

imageMit meiner 12 kämpfe ich mich gerade durch die Quantenphysik. Für die Schüler ist das Thema – nachvollziehbar – extrem abstrakt und herausfordernd. Ab einem gewissen Level ist “Physik” ein Synonym für “Mathematik mit Fremdworten”.
Um den Fotoeffekt zu demonstrieren, werden Schwämme und alte Socken gegen Wände geworfen und theatralisch durch den Raum schweben gelassen. So richtige Physik versteht halt niemand.

Vergangene Woche habe ich mit Star Wars zu … weiter

Kevin allein im Physikunterricht. (Filmphysik)

Eines meiner Lieblingsbeispiele für Filmsequenzen im Physikunterricht entstammt dem Film „Kevin allein zu Haus“. In einer Szene fällt dem Einbrecher Marv ein Bügeleisen aus dem Kopf und ich lasse meine Schüler dann analysieren, ob die gezeigte Fallzeit realistisch ist. Ein Paradebeispiel für meine neue Filmlerntheke #3.

#Physik im Kino

Cloud Computing in der 7

imageMit meinen 7ern habe ich gerade eine Einheit zum Weltall abgeschlossen. Begonnen habe ich wie in meiner eigenen Klasse vor zwei Jahren mit einer Einführung ins wissenschaftliche Fragen.

Dazu baue ich zu Beginn der Einheit ein kleines Teelicht auf dem Lehrerpult auf. Ein reichlich unspektakuläres, langweiliges Experiment, das ich … weiter

Star Wars (Filmphysik)

Mit meinem wunderbaren 12er Physikkurs darf ich gerade in die Quantenphysik eintauchen. Und je mehr wir über Atomaufbau und Licht und Materie lernen, desto weniger verstehen wir – wir sind in den Kaninchenbau gefallen und ich versuche den Schülern – abseits vom herausfordernden Stoff – vor allem eines beizubringen: Staunen, staunen, staunen.

Ich verknüpfe physikalische Inhalte gerne mit Filmsequenzen – obwohl der Stoff letztlich der gleiche ist, werden die Schüler in ihrer Lebenswelt abgeholt – und auch die Quantenphysik bietet da Möglichkeiten:
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Nachhaltigkeit

Ich halte mich nicht für den schlechtesten Lehrer auf dieser Erde. Ich versuche stets, die Stunden für alle Beteiligten angenehm zu gestalten (“Er hat sich stets bemüht..”) und hin und wieder plane ich besondere Showstunden ein, um den Unterricht aufzulockern. Wir schmeißen Kuscheltiere vom Schuldach, setzen eine Wurst unter Hochspannung und überprüfen, was bei Stromunfällen passiert und wir berechnen, ob Spiderman nicht eigentlich die Arme ausreißen müssten.

Heute habe ich einen Oberstufenkurs übernommen und ein paar alte Gesichter wieder erkannt. Ein freundliches Grüßen, … weiter

Captain America (Filmphysik)

In letzter Zeit bin ich etwas Film-müde geworden: Batman vs. Superman hat mir sehr gefallen – was man vom letzten Captain America oder den X-Men nicht sagen kann. Diese ständigen Materialschlachten langweilen mich. Trotzdem an dieser Stelle eine neue Karte, die ein wenig anders ist. Ich will (und muss) mit der Zeit gehen und will (und muss) experimentieren und meine Lehrmethoden erweitern.

In dieser Karte ist also das eigentliche Geschehen als animiertes .gif eingebunden. Für die Schüler steht das normalerweise als PowerPoint-Datei zur Verfügung, dort … weiter

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Filmphysik)

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde gehört literarisch zu den großen Klassikern, filmisch in die Rubrik Disney.

Darin fallen die Forscher Kilometerweit in die Erde hinein und erleben in dieser „Hohlwelt“ aufregende Abenteuer. Physikalisch spannend und auf Grund des offenen Schachtes nach „Obenwelt“ berechtigt: Wie steht es um den Luftdruck in Untenwelt? Könnten wir da unten atmen?

Zeit für eine neue Karte „Physik im Kino“.

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Independence Day 1 (Filmphysik)

Der neue Independence Day kommt in einem Monat in die Kinos. Und wer den Trailer verfolgt hat, weiß, dass die Aliens diesmal die Gravitation als Waffe einsetzen.

Aber.. wäre das nicht schon 1996 im ersten Teil gegangen? Es wird Zeit für ein neues Abenteuer in der Filmphysik. (Und sobald ich Teil 2 im Kino gesehen habe, wird es eine weitere Karte geben!)

 

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Filmphysik: “Pay the ghost”

Neulich habe ich mit meiner Frau „Pay the ghost“ gesehen. Wenn es eine Konstante im Filmgeschäft gibt, dann, dass Filme mit Nicolas Cage jedes mal enttäuschen.

Ich kann mich an keinen einzigen guten Film von ihm in den letzten Jahren erinnern, dafür aber jede Menge völligen Schrott. Auch „Pay the Ghost“ gehört eher nicht zu den Erfahrungen, die ich weiterempfehlen möchte. Aber zumindest für die Rubrik „Physik im Kino“ taugt der Streifen.

Cage rennt am Ende über eine einstürzende Brücke, … weiter