Lichtgeschwindigkeit aus der Mikrowelle

20161201_150709 (Small)Vergangene Woche gab ich meinen 12ern eine Recherche-Aufgabe mit auf den Weg: Ausgehend von einer Star Trek-Sequenz sollten sie in Erfahrung bringen, wozu der Heisenberg-Kompensator nützlich sein sollte. Weil die Aufgabe freiwillig war, hatte ich mit geringer Resonanz gerechnet – tatsächlich haben aber acht Schüler teils ausführliche Antworten … weiter

Surface Pro 4 – After the Buzz

Es ist doch immer die gleiche Nummer: Man kauft sich ein neues Spielzeug Gadget und freut sich an Design und Funktion. Doch nach den ersten Tagen bemerkt man die nervigen Dinge. Eigenschaften, die man vorher ausgeblendet hat oder nicht kannte – und nach wenigen Wochen macht sich Frust breit.

Seit einem halben Jahr nutze ich das Surface Pro 4 aktiv in meinem Unterricht. Wie hat es sich nach der ersten Euphorie … weiter

Tag der offenen Tür & ein Konzert

Nach einer sehr anstrengenden, sehr vollen Woche hatten wir gestern (Samstag) noch einen Tag der offenen Tür an unserer Schule. Der richtet sich in erster Linie an die Eltern der Grundschulkinder und zukünftigen Oberstufen-Wechsler. Mit meiner Klasse 9 lief ich also unter dem Radar und hatte die Gelegenheit, den Tag nach meinem Gusto zu gestalten.
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Kevin allein im Physikunterricht. (Filmphysik)

Eines meiner Lieblingsbeispiele für Filmsequenzen im Physikunterricht entstammt dem Film „Kevin allein zu Haus“. In einer Szene fällt dem Einbrecher Marv ein Bügeleisen aus dem Kopf und ich lasse meine Schüler dann analysieren, ob die gezeigte Fallzeit realistisch ist. Ein Paradebeispiel für meine neue Filmlerntheke #3.

#Physik im Kino

Zukunft im Gefängnis. Oder anderswo.

IMG_20161029_005319Einmal mehr feiern wir Thanksgiving. Freunde aus Gemeinde und Kollegium sitzen mit uns am Tisch und feiern das Leben. Schon im letzten Jahr haben wir alle Gäste gebeten, einen kleinen Nachtisch mitzubringen. Nichts großes, nur ein paar Gläschen. Aber am Ende entsteht ein bunter Mix aus unterschiedlichen Desserts, eines fantastischer als das andere.

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Das Schuljahr läuft so vor sich hin.

Die Herbstferien sind rum und auch die Schüler sind – gefühlt – wieder gut angekommen.
Gern würde ich mehr aus meiner eigenen Klasse erzählen, aber aus organisatorischen und schullaufbahntechnischen Gründen sehe ich meine Schüler nur noch in zwei Stunden pro Woche.
Ich bedaure das sehr, denn der Lehrerberuf ist für mich in erster Linie Beziehungsarbeit – gerade an einer Gesamtschule. Ich finde keine Zeit mehr um soziale Projekte zu starten, Klassenräte abzuhalten und für ein gutes Miteinander zu sorgen. Mein Einfluss sinkt gewaltig – … weiter

Hybris oder: Projekte mit dem 3D-Drucker

Die Herbstferien neigen sich dem Ende, die Klassenarbeiten sind alle korrigiert und die Aufregung das Gejammer um die kommenden Milliarden, die in das Schulsystem gesteckt werden sollen, ist etwas abgeebbt.

Zeit genug, um wieder etwas Unsinn treiben zu können.

20161019_141150Vor einigen Wochen hat mir die Firma Fischertechnik freundlicherweise einen weiter

Staatsexamen & Lerntheke 2.0

Letzte Woche durfte ich bei einer zweiten Staatsprüfung zuschauen, die in einem meiner Mathematik-Kurse durchgeführt wurde. Thematisch ging es um die Raumgeometrie und der Inhalt wurde verknüpft mit geometrischen Objekten aus der Umgebung.

Methodisch wurde eine Lerntheke genutzt (wer zu mir kommt, muss damit rechnen). Der Kollege hat – und darum möchte ich davon erzählen – die Methode auf ein neues Niveau gehoben. Folgende Karte bekamen die Schüler zu Gesicht:

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Vom Selbstdarsteller zum Monopoly-Mann

Neulich ein spannendes Gespräch mit meiner Co geführt, die über meinen Artikel “Ich entscheide” kritisch die Miene verzog. “Deine Artikel klingen manchmal”, meinte sie, “als wärest du mega streng und strukturiert und so ein Herrscher-Lehrer von altem Schlage – dabei stimmt das ja gar nicht.”
”Ich pointiere”
, rechtfertige ich mich lahm, weiß aber insgeheim, dass sie recht hat. Tagelang habe ich nach einer passenden Antwort gesucht – die mir mein fantastischer Mathematikkurs heute endlich geliefert hat.

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WhatsApp zur Unterrichtsorganisation.

Zurecht steht die Verknüpfung von WhatsApp und Facebook in der Kritik und zurecht fordert Jörg Schieb vom WDR die “rote Karte” für Facebook. Einer der zahlreichen Gründe, warum ich WhatsApp trotzdem in der Schule nutze:

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Es ist einfach ungemein praktisch und spart Zeit, Zeit, Zeit.