“Je mehr Krankenwagen, desto besser!”

2013-10-25 12.52.57Bundestagspräsident Norbert Lammert beklagt den Quotenwahn der Fernsehsender und im SPIEGEL-Forum beklagt ein freier Mitarbeiter des MDR eben dieses: Mord und Totschlag seien erwünscht, aber keine (langweiligen) positiven Nachrichten.

Zum mittlerweile vierten Mal hat meine Gemeinde in den Herbstferien ein Kindermusical inszeniert. Jedes Jahr sind … weiter

Ehe mit einer Pastorin

Neulich feierten wir ein Mitarbeiter-Dankes-Fest in unserer Gemeinde zum Abschluss des Musicals. Wir feiern überhaupt viele Feste.

Und immer bei solchen Ereignissen gibt es Menschen, die still und leise im Hintergrund arbeiten. Die die undankbaren Jobs machen.

“Weißt du”, sagte ich bei jenem Fest zu einem jener Menschen, “wann immer irgendwo geputzt oder abgewaschen wird, sehe ich dich. Und das prägt mich.”
Die Frau (solche Menschen sind fast immer Frauen, oder?) schmunzelte. “Ach weißt du”, entgegnete sie, “wenn ich sehe, dass es … weiter

Jesus will die Christen retten

imageWenn man “Fan” von etwas oder jemandem ist, dann neigt man dazu, Negatives zu ignorieren und Positives hervorzuheben.

Und weil ich ein “Fan” von Rob Bell bin, gilt dies in meinem Falle für alles, was er schreibt, entwirft und produziert. Ich mag ihn einfach. Sein theologisches Weltbild überzeugt mich gleichsam in seiner Tiefe wie auch in seiner Freiheit.

Vor einiger Zeit wurde auch sein neuestes Buch (abgesehen von dem eher künstlerischen weiter

Sabbat.jahr

Als Israel vor vielen, vielen Jahren aus Ägypten floh und das Gelobte Land erreichte, führte Gott die Sabbat-Gesetze ein. Diese Gesetze gab es nicht etwa deshalb, um Sonntags bzw. Samstags in den Gottesdienst zu gehen. Vielmehr sollten sie sicherstellen, dass das Volk der Hebräer sich nicht wieder einer ausbeuterischen Wirtschaft zuwenden würde, wie jener, aus der sie gerade errettet worden waren.

Die Sabbat-Gesetze waren “eine Art göttliches Kontrollsystem für Israels Wirtschaft, damit niemand zu reich oder zu arm würde.” (Claiborne)

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Es naut die Blacht…

Ich mag den Advent. Ich mag das Süße, das Knuffige, Kitschige. Ich mag diese Zuckerguß-Adventszeit. Ich mag diese Oberflächlichkeit, weil ich für mich sehr viel Tiefgründiges in der Weihnachstzeit gefunden habe. Und darum mag ich auch trockene Abrechnungen mit diesem süßen, knuffigen, kitschigen, bunten Advent.

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis‘ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.

Ich liebe … weiter

Thanksgiving

Eine amerikanische Freundin von uns wird jedes Jahr im Herbst wehmütig, wenn alle in ihrer Heimat Thanksgiving feiern. Ein Fest, dass hierzulande – im Gegensatz zu Halloween – nicht sonderlich verbreitet ist.

Ihr zur Freude haben wir vor vielen Jahren angefangen, für sie und mir ihr Thanksgiving zu feiern. Jahr für Jahr, Ende November.

Inzwischen leben wir in einer anderen Stadt und man hat sich ein wenig aus den Augen verloren. Aber eine Familientradition ist entstanden, und gestern war es wieder soweit. Wir feierten Thanksgiving.

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Liebe verletzt

Ein unglaublich intensives, lustiges, ernstes, tiefsinniges und spirituelles Gemeinewochenende ging für mich mit einem bunten Drogenrausch im Rettungswagen und dem Aufwachen in der Notaufnahme zu Ende.

Was war passiert?

Alle Taschen waren gepackt, ein letzter Gang ins Freizeitheim Nordhelle. Eine Freundin erlaubte sich einen Spaß und spritzte etwas Wasser auf mich. Ich wollte zurückweichen, stürzte unglücklich und kugelte mir zwei Finger der rechten Hand aus.

Kein schöner Anblick.

Aber eine gute Situation, um so etwas heil zu überstehen. Es ist … weiter