Notes on Blindness (Apps im Unterricht)

Der britische Schriftsteller und Theologe John Hull erblindete in hohem Alter und begann seine fortschreitende Blindheit mit einem Diktiergerät in Worten festzuhalten.
Mit diesen Aufzeichnungen hat Arte ein Virtual Reality Erlebnis gestaltet, das den Zuschauer in diesen Prozess hinein nimmt.

Eine Blindheits-App und eine Virtual Reality Brille? Das klingt erstmal schräg, passt aber ganz wunderbar.

Einen kleinen Einblick liefert dieses Video:

In sechs Kapiteln wird man tiefer und tiefer in Hulls Leben gezogen und erlebt, teils beklemmend, die Auswirkungen der Blindheit … weiter

BiZ

Ich weiß nicht, wie das Schulleben an anderen Schulformen und in anderen Bundesländern aussieht – aber das Leben an meiner jetzigen Gesamtschule ist nicht mit meinem eigenen Schulleben an einem altsprachlichen Gymnasium zu vergleichen.

Ich erinnere mich an keine Form der Beratung – bei uns machten eigentlich alle Abitur und danach hieß es „Tschö“. Wer was danach gemacht hat – war für meine Lehrer völlig irrelevant.

An meiner Gesamtschule ist die Berufsberatung ganz eng mit dem Schulleben verzahnt. Zu Beginn … weiter

Dokumentenkamera im Unterricht (selbst bauen und einsetzen)

Erwähnte ich schon, dass ich wirklich großartige Kollegen habe? Wir inspirieren uns, feuern uns gegenseitig an, ermuntern uns und spielen/entdecken/kreieren immer wieder aufs Neue. Ich liebe diesen Beruf!

Das Smartphone ersetzt als Schweizer Taschenmesser mittlerweile unzählige andere Geräte. Kamera? MP3-Player? Zeitung? Notizblock? Taschenkalender? Adressbuch?

Ein Mathematikkollege hat in seiner Freizeit eine Vorrichtung gebaut, um das Smartphone als Dokumentenkamera zu nutzen. Dazu hat er aus dünnem, aber stabilen Blech folgende Flächen ausgeschnitten und über Nieten und kleine Scharniere miteinander verbunden (s. Bild) (Die … weiter

Inklusionshelfer im Unterricht

Seit ich vor drei Jahren Klassenlehrer einer Klasse mit zwei Kindern mit Glasknochen geworden bin, habe ich stets zwei Inklusionshelfer im Unterricht sitzen. Das sind oft Erwachsene ohne besondere sonderpädagogische Ausbildung aber mit viel gesundem Menschenverstand und dem Wunsch, hilfsbedürftigen Kindern einen weitestgehend normalen Alltag zu ermöglichen.

Nach drei Jahren möchte ich – für mich – ein kurzes Fazit ziehen. Einmal, weil mir solche “Lernbegleiter” in Zukunft immer wieder begegnen werden und ich dann gerne auf meine eigenen, verschriftlichten Erfahrungen zurückblicken mag, andererseits … weiter

Sponsorenlauf (mit Glasknochen)

image_thumb9Schüler aus der Jahrgangsstufe 13 haben einen Sponsorenlauf für einen guten Zweck organisiert. Aufgrund verschiedener Umstände kann der nicht auf einem Sportplatz stattfinden, statt dessen wird um die Schule gerannt – das sind etwa 500 Meter Strecke. Bergauf, bergab. Auch eine Treppe ist dabei.

Weil wir eine recht große Schule mit etwa 900 Schülern … weiter

Klettern und Krönen (mit Glasknochen)

3. Tag.
Ich habe ein paar Augenblicke gebraucht, um zu verstehen, weshalb es in dem Saal so nach Rauch stank. Und noch ein wenig mehr, warum ich einfach rausgerannt bin, ohne mich um das Feuer oder zurückbleibende Schüler zu kümmern.
Ein verdammter Alptraum hindert mich daran, wenigstens nachts meine Ruhe zu finden. Nichts passiert. Alles gut.
Nach dem Gewaltmarsch Spaziergang gestern (ich werde morgen ein bisschen über Statistiken und Highlights und Momente schreiben) sind die Kinder abends um zehn einfach umgefallen. Ab … weiter

Klassenfahrt II – Letzte Vorbereitungen

Noch zwei Tage bis zur Klassenfahrt: Von Montag bis Donnerstag sind wir in Aachen zu Besuch. Programm und Freizeit wechseln sich ab – leider verspricht das Wetter nichts Gutes.

2014-06-12 11.14.22-5Während bei unserer letzten Klassenfahrt (Teil 1, Teil 2, Teil 3) bei den Schülern das gegenseitige Kennenlernen und bei uns Lehrern die Sicherheit der Kinder mit Glasknochen im Vordergrund stand, ist die Sache in Klasse … weiter

Inklusion im Kopf

imageGestern hatten wir einen Projekttag zur Gestaltung des Schulhofes. Den ganzen Tag über durfte meine Klasse Ideen sammeln, forschen und diskutieren, wie man unsere Schule (noch) schöner gestalten könne.
Bezeichnend waren zwei Szenen:
Als eins meiner Glasknochenmädels im Rollstuhl nach vorne fuhr, um einen Vorschlag an die Tafel zu schreiben, sprang der größte Chaot der Klasse auf, um ihr die Tafel … weiter

Inklusion und Parallelgesellschaften

2014-06-17 18.06.07Heute verbrachte ich den Nachmittag in der Musikschule. Die strenge Klavierlehrerin docente piano meiner Tochter (Zitat: “Wir Pianisten sitzen aufrecht!”) hatte Eltern und Verwandte geladen, die Künste ihrer Eleven zu bestaunen. Also saß ich inmitten des Bildungsbürgertums zwischen adrett frisierten Katharinas und Magdalenas und zurechtgestutzten Hendriks und Friedrichs … weiter